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BeitragVerfasst: 7. September 2009, 19:40 
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cowroper hat geschrieben:
Bei all den guten Tips, die hier schon gegeben worden sind, ist es fast vermessen noch etwas zu sagen. Ein paar Dinege möchte ich als Absolvent der Höheren Graphischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt, Abt. Photographie (und Schüler von Zakrajsek Sen.)


servus cowroper!
jaja, die graphische.... die hab ich auch hinter mir.
und den zak hab ich auch gehabt. aber dem sen. sein buam, also den unsrigen hier! in staatsbürgerschaftskunde, hats damals geheissen.

also da wir hier mehrheitlich mit digital zu tun haben rate ich folgendes:
machts die fotos nach möglichkeit mit einer DSLR und nicht mit einer digital-kompakten.
alle aufnahmen im RAW-format, da lassen sich alle relevanten bildparameter im nachhinein noch bearbeiten. mit jpg ist man da zu sehr eingeschränkt. nach der bearbeitung der RAW-files konvertiert man eh in jpg.

blitzen sollte man unbedingt indirekt - evtl. styropor-platten als reflektoren einsetzen - und im manuellen modus. die reflektoreinstellung des blitzes kann man ruhig auf WW stellen, da man dadurch eine breitere ausleuchtung erhält.

den weissabgleich der kamera sollte man auf blitz stellen und nicht auf automatik und dabei eine etwas wärmere einstellung innerhalb der white balance wählen.

grosse hilfe leistet dabei eine graukarte.

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lg,
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BeitragVerfasst: 8. September 2009, 21:18 
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jaja die graphische. da war ich auch. abschluss 97. und ihr?


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BeitragVerfasst: 8. September 2009, 21:52 
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BeitragVerfasst: 8. September 2009, 22:07 
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da war unser gen.sek. ja noch ein junger lehrer. aber immerhin, ich hab ihn auch noch als prof. genossen.


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BeitragVerfasst: 14. Februar 2010, 17:34 
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grüsse
manolo #6003


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BeitragVerfasst: 16. Februar 2010, 15:31 
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meine "Graphische" war noch in der Westbahnstrasse
ist schon eine zeitlang her. Da hat's das neumodische
Zeug no net geben.

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BeitragVerfasst: 16. Februar 2010, 18:59 
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Ich danke meinen ehemaligen Schülern für die freundlichen Erinnerungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Phototips
BeitragVerfasst: 25. März 2010, 12:52 
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Habe diesen Thread schon lange nicht mehr angeschaut.
Bin überrascht, wieviele Ex-Schüler dieser (damals) in jeder Beziehung einmaligen Schule hier versammelt sind.
Ich habe meinen Abschluss 1967 in Photographie gemacht, noch in der Westbahnstraße.

Wir haben noch, nicht alles, mit Plattenkameras fotografiert. Damals bin ich mit meinem "neumodischen Zeugs", einer einäugigen Spiegelreflex-Kamera, Marke Pentax, noch unangenehm aufgefallen.

Mein Sohn hat die Schule ebenfalls absolviert, der hat unseren Gen.Sek, als Lehrer gehabt. Ich noch dessen Vater.

eric

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 Betreff des Beitrags: Re: Phototips
BeitragVerfasst: 2. April 2010, 17:15 
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Der thread ist zwar schon älter, aber ich entdeckte ihn erst heute und hab' da auch was beizutragen. Beizutragen als jemand, der von Mitte der 1980er bis Anfang der 1990er Jahre als TV- und Dokumentarfilm-Kameramann arbeitete.

Den meisten hier von den Profis gegebenen Tips kann ich nur völlig zustimmen!

Was ich als Kernpunkt sehe, am Beispiel des perfekten Bildes der gravierten CZ auf der ersten Seite: (Punkte, wie "Fokus und Tiefenschärfe stimmt, Belichtung stimmt", spreche ich gar nicht an. Das ist die Basis.)

- Geeigneter Hintergrund.
Am häufigsten ist ein uniformer, unifarbener (Keine Muster) Hintergrund am günstigsten, weil er die Aufmerksamkeit nicht vom Objekt abzieht.

Ab Beispiel des CZ Bildes ist der blaue Samt deshalb doppelt ideal, weil er die blauen Farbanteile des Szenenlichts auf die CZ reflektiert und damit deren dem Samt zugewandte Flächen blau schimmern läßt.

- Bildkomposition.
Die CZ Aufnahme hätte ungleich langweiliger gewirkt, wäre die Waffe waagrecht ins Bild gesetzt worden. Die Diagonale erzeugt Dynamik!

- Lichtführung.
Die Kollegen werden's an der Graphischen gelernt haben, ich in der Praxis und als Gasthörer an der Filmakademie: Licht setzen ist die Kernaufgabe von Profiphotographen und Kameraleuten. Und nichts entscheidet mehr über eine gelungende Aufnahme, als die Lichtführung. In der CZ Aufnahme wurde offenbar eine (oder mehrere) Lichtwanne eingesetzt, die gestreutes, weiches Licht liefert und damit harte Schlagschatten verhindert.

Ich fürchte, der Platz reicht jetzt nicht für eine Kurzeinführung in gekonntes Lichtsetzen. Und ich will niemand mit Fachbegriffen, wie "Führung", "Aufhellung", "Spitze", "Stufenlinse" oder "Lichtwanne" erschlagen.

Nur soviel daher: Man kann auch sehr schöne Aufnahmen mit der natürlichen Lichtquelle "Sonne", also mit Tagelicht machen. Als sehr starke, punktförmige Lichtquelle wirft Sonnenlicht alleine aber immer harte Schatten. Zwecks nötiger Aufhellung der Schatten gibt's da eine ganz simple Methode:
Eine weiße Styroporplatte oder mit Alufolie bezogene Platte, die 90° versetzt positioniert wird. Das davon reflektierte Sonnenlicht hellt automatisch die Schatten im korrekten Verhältnis auf und das sehr weich!

Und hat man sich keine derartige Platte gebastelt, dann tut's in der Not auch, das Objekt vor eine weiße Hauswand zu positionieren und zwar so, daß dann von einer Seite das Sonnenlicht direkt auftrifft und von der anderen die Lichtreflexion von der Hauswand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Phototips
BeitragVerfasst: 2. April 2010, 17:22 
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Noch zwei Ergänzungen:
Das perfekte Bild ist immer ein Kampf ums letzte Detail. Ihr würdet staunen, wie bei Werbeaufnahmen (Film oder Foto) um das allerkleinste Detail gerungen wird. Da hirschen Assis herum, die auf die Weintraube links unten und die rechts oben einen Mattspray sprühen, damit sie weniger stark glänzt und auf das Glas darunter Wassertropfen tupfen...

@Kamera:
Ja, der Photograph macht das Bild und nicht die Kamera! Heißt auch: die von mir geschilderten Punkte Bildkomposition, Lichtführung, Hintergrund anwenden trägt zigmal mehr zur tollen Aufnahme bei, als die teuerste Kamera.

Aber umgekehrt gilt auch:
Der Kamera und sonstige Ausrüstung wird dann zum Verhinderer einer guten Aufnahme, wenn Kernfunktionen fehlen. Wenn die Kamera z.Bsp. nur Autofokus ohne Eingriffsmöglichkeit und nicht mal eine "focus freeze" Funktion kennt und mir dann bei der Aufnahme ständig der Fokus davonläuft bzw. nicht dorthin, wo ich die Schärfeebene brauche und haben möchte, dann ist's Essig und es hilft nur der weitausgeholte Wurf des Dings in den Mülleimer ;-).

Grundregel: Je weniger Automatiken und je manueller gearbeitet, desto besser! (In diesem Fall von Produktaufnahmen, wo wir nicht von Bewegungsaufnahme, wie bei Sportaufnahmen reden.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Phototips
BeitragVerfasst: 6. April 2010, 08:56 
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Hugh Thompson Jr. hat geschrieben:
Ich fürchte, der Platz reicht jetzt nicht für eine Kurzeinführung in gekonntes Lichtsetzen. Und ich will niemand mit Fachbegriffen, wie "Führung", "Aufhellung", "Spitze", "Stufenlinse" oder "Lichtwanne" erschlagen.


Die Leut´ sollen einfach versuchen, schattenfrei und gleichmäßig auszuleuchten. Dann werden sie bald begreifen, warum man die Lichtquellen dem Motiv anpassen muss. Die Meisten tun sich übrigens leichter, wenn sie die Ausleuchtung durch den Sucher beurteilen. Ansonst sehen sie nämlich den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Habe zwar nicht die Grafische, aber Fachbücher und über 30 Jahre SLR.....
@cowroper: Mit einer PENTAX kann man auch heute noch auffallen, da gehörst zu einer absoluten Minderheit.

Peter


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