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BeitragVerfasst: 13. August 2008, 17:20 
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Registriert: 12. Januar 2006, 11:41
Beiträge: 430
1. Sollen Erwerb und Besitz von Jagd- und Sportgewehren von der Behörde nur so beschränkt genehmigt werden, wie bisher Pistolen und Revolver, also z. B. nur mit Psychotest?
ja

X nein

Anmerkung: Die Jäger und Sportschützen sollen so wenig wie möglich eingeschränkt werden. Jedoch soll jede Schusswaffe nur solchen Personen anvertraut werden, die damit umgehen können und andere nicht gefährden.



2. Die EU verlangt für die Genehmigung auch von Jagd- und Sportgewehren einen „good cause“. In der für uns maßgebenden deutschsprachigen Version der Richtlinie ist dies 1991 mit „Rechtfertigung“ übersetzt worden, jetzt aber mit „Bedürfnis“! Nach unserem Waffenrecht ist jedoch ein „Bedarf“ zum Führen von Pistolen und Revolvern in der Öffentlichkeit an weitaus strengere Voraussetzungen gebunden, als eine bloße „Rechtfertigung“ zu deren Erwerb und Besitz.

Ist der Wechsel der deutschsprachigen Begriffe ohne Bedeutung und soll die Genehmigung zu Besitz und Erwerb von Jagd- und Sportgewehren schon auf Grund einer vergleichsweise weit gefassten „Rechtfertigung“ (wie bisher für Erwerb und Besitz von Pistolen und Revolvern) erteilt werden?
ja

X nein

Anmerkung: Begriffe haben selbstverständlich eine Bedeutung, denn sie können u.a. juristisch ausgelegt werden. Die rechtlichen Voraussetzungen in Österreich sind grundsätzlich in Ordnung. Liberalisierung des Waffenrechtes ist immer dann gut, wenn es um die Abschaffung unnötiger „bürokratischer Hürden“ geht, welche den Antragstellern vor die Füße gelegt werden.



3. Soll für Erwerb und Besitz von Jagd- und Sportgewehren durch verlässliche Personen die Berufung auf irgendeinen Rechtfertigungsgrund ohne weitere Prüfung genügen?
X ja

nein

Anmerkung: Ja, wenn es verlässliche bzw. vertrauenswürdige Personen sind.



4. Die Richtlinie sieht für keine Waffenkategorie eine Stückzahlbegrenzung vor. Soll die in Österreich dennoch für Pistolen und Revolver geltende Stückzahlbegrenzung auch auf Jagd- und Sportgewehre ausgedehnt werden?
ja

X nein

Anmerkung: Grundsätzlich soll es keine „enge“ Begrenzung geben, vorausgesetzt die Waffen sind sicher verwahrt. Jedoch sollen Schusswaffen – egal welcher Art – nicht „gehortet“ werden. D.h. eine gewisse Begrenzung (z.B. max. 20 Stk) kann ich mir vorstellen.



5. Künftig müssen auch Jagd- und Sportgewehre in einem zentralen Register erfaßt werden, auf welches die Behörden Zugriff haben. Das wird mit sehr hohen Kosten (Datensicherheit) verbunden sein.
Sollen die Waffenbesitzer die Kosten dieser Registrierung tragen?
ja

X nein

Anmerkung: Die Waffenbesitzer können ja nichts dafür. Für solche Personen, welche künftig ein Jagd- oder Sportgewehr anschaffen wollen, kann ich mir einen Selbstbehalt vorstellen. Dies soll jedoch im Rahmen bleiben (z.B. 10 Euro einmalig).



6. In Österreich werden legale Feuerwaffen nur äußerst selten mißbraucht, bei kriminellen Handlungen werden fast nur illegale verwendet.
Sollen daher mit der Richtlinie vereinbare Liberalisierungen unseres Waffenrechts vorgenommen werden?
ja

nein

X ??? (vielleicht)

Anmerkung: Das österreichische Recht ist grundsätzlich ausreichend. Leider kenne ich die Richtlinie nicht.



7. Durch die wiederholten Verschärfungen des österreichischen Waffenrechts ist das Vertrauen der legalen Waffenbesitzer in die Beständigkeit der Rechtslage nachhaltig beschädigt worden.

Sind Vertrauen und Kooperation der Betroffenen wesentliche Voraussetzungen insbesondere für die Neuregistrierungen bisher nicht registrierter Waffen, weil dadurch ein Anwachsen des illegalen Waffenbestandes und eine Förderung des Schwarzmarktes vermieden werden?
X ja

nein




8. Können Vertrauen und Kooperation der Betroffenen ganz besonders durch eine verfassungsmäßige Garantie des legalen Waffenbesitzes gefördert werden, wie z. B. in den USA?
X ja

nein



Schöne Grüße:
Helmut-Robert Bitschnau
christdemokrat

ev. Teilnehmer bei der NR-Wahl 2008 in Vorarlberg

www.buergerdemokratie.at


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BeitragVerfasst: 13. August 2008, 17:55 
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Registriert: 4. Oktober 2007, 21:56
Beiträge: 1048
Wohnort: Enzesfeld (Nö)
Zitat:


Anmerkung: Begriffe haben selbstverständlich eine Bedeutung, denn sie können u.a. juristisch ausgelegt werden. Die rechtlichen Voraussetzungen in Österreich sind grundsätzlich in Ordnung. Liberalisierung des Waffenrechtes ist immer dann gut, wenn es um die Abschaffung unnötiger „bürokratischer Hürden“ geht, welche den Antragstellern vor die Füße gelegt werden.


8. Können Vertrauen und Kooperation der Betroffenen ganz besonders durch eine verfassungsmäßige Garantie des legalen Waffenbesitzes gefördert werden, wie z. B. in den USA?
X ja

nein
Grundsätzlich doch eher vernünftige Einstellung,
Aber ich glaube die haben sich noch zu wenig Bzw. gar keine Gedanken
über dieses Thema gemacht.

Einerseits:
Sehr Löblich wenns stimmt Dass sie wirklich für den Legalwaffenbesitz
sind. Und wenn ich das lese Denk ich schon dass es stimmt.
Alleine schon die Aussage dass liberalisiert werden sollte, um den
Waffenbesitzern ihre Rechte zu erleichtern und Hürden aus dem Weg zu nehmen ist super.

Andererseits ist die Ansicht über Die "privaten Wafffenarsenale"
total falsch. Es müssen eh schon spezielle Aufbewahrungsbedingungen erfüllt
werden wenn mehr als 20 Schusswaffen im räumlichen Nahverhältnis
miteinander gelagert werden.

Ich glaube wenn die IWÖ hier ein wenig Aufklärungsarbeit leistet könnten wir
eine Waffenfreundliche Partei gewinnen!

_________________
Grüße Manuel

Wer Freiheiten aufgibt um Sicherheiten zu bekommen verdient weder Freiheit noch Sicherheit.

22-250rem, 300win mag, 8*57IS, 6,5*55, 223rem, 22lr, 12/76, 12/70, 357mag, 9 Steyr, 9 para

IWÖ Mitglieds Nr.5682


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BeitragVerfasst: 20. August 2008, 13:24 
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Registriert: 5. August 2006, 18:00
Beiträge: 1389
Wohnort: südlich von Wien
"Partei" ist hier wohl ein besserer Witz.

_________________
Digital - Nr. 5415
"Ich dachte Sie sind ein sympathischer Mensch, und jetzt entpuppen Sie sich als Jäger!"


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