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Hurra, die Gams!
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Autor:  cdab [ 13. Juni 2009, 11:03 ]
Betreff des Beitrags: 

Nein. Ich schau am Abend ob ich die Information die meiner Wahlkarte beigelegt war noch finde - von "vor dem Schließen abschicken" steht da jedenfalls nichts.

Wie schon geschrieben gibt es die klassische Briefwahl nicht mehr - die Wahlkarte fungiert für alles.

Autor:  Trenck [ 13. Juni 2009, 11:06 ]
Betreff des Beitrags: 

Zitat:
... sondern ganz einfach, dass Grüne & SPÖ Wähler, offensichtlich mobiler sind, als Wähler anderer Parteien.
Bobos aus dem 8., die sich am Wahltag in ihrer Datscha in der Toscana aufhalten.

Trenck

Autor:  sandman [ 13. Juni 2009, 11:06 ]
Betreff des Beitrags: 

Es gibt auch Wähler, die am Sonntag arbeiten müssen.

Grüße

Sandman

Autor:  U.N.Gustl [ 13. Juni 2009, 11:34 ]
Betreff des Beitrags: 

Zitat:
Nochmals: bitte die offizielle Information lesen!

Die Briefwahlkarten müssen vor dem Schließen des letzten österreichischen Wahllokales aufgegeben worden sein (Poststempel!!!) und müssen spätestens 8 Tage danach bis 14:00 eingelangt sein.

Damit wird es UNMÖGLICH nach Beedigung der Wahl seine Stimme abzugeben, ganz zu schweigen nach der Veröffentlichung des vorläufigen Wahlergebnisses.

Bitte, ein bisschen selber googeln ist nicht sooooo schwer und dann bitte auch lesen, was dort steht und nicht das, was einem gerade so einschießt!

Grüße

Sandman
]

Ich habe mich auf die Informationen gestützt, die du hier dankenswerterweise hereingestellt hast:

.......Die eidesstattliche Erklärung . muss vor Schließen des letzten Wahllokals in Österreich (die Öffnungszeiten der Wahllokale werden vor jeder Wahl von den Gemeinden festgelegt) abgegeben worden sein – beachten Sie gegebenenfalls die Zeitverschiebung gegenüber Österreich bei der Angabe der Uhrzeit.
........................
Die Wahlkarte muss auf dem Postweg (bei einer Stimmabgabe im Ausland ist auch die Abgabe bei einer österreichischen Vertretungsbehörde . oder einer im Ausland stationierten Einheit des österreichischen Bundesheeres möglich), an die zuständige Bezirkswahlbehörde . übermittelt werden. Sie muss spätestens am achten Tag nach dem Wahltag bis 14:00 Uhr dort einlangen, um einbezogen werden zu können................[/iuote]

Vom Poststempel lese ich da nichts :shock:

Autor:  cdab [ 13. Juni 2009, 11:35 ]
Betreff des Beitrags: 

sandman irrt sich hier auch wie ich schon mehrfach gepostet habe.

Autor:  sandman [ 13. Juni 2009, 11:47 ]
Betreff des Beitrags: 

Na und wie beweist man eine Abgabe bei der Post?

Grüße

Sandman

Autor:  cdab [ 13. Juni 2009, 12:11 ]
Betreff des Beitrags: 

Was willst du beweisen? Du musst nichts beweisen. Lang die Wahlkarte vor dem Stichtag/zeitpunkt ein ist alles in Ordnung, ansonsten zählt die Stimme nicht.

Autor:  sandman [ 13. Juni 2009, 12:15 ]
Betreff des Beitrags: 

Zitat:
Bei den letzten Nationalratswahlen haben die Grünen bei den Wahlkarten einen überproportionalen Erfolg gehabt ( an die 30% soweit ich mich entsinne).
Habe mir erlaubt nachzuschauen:
Zitat:
Österreich (Wahlkarten+Briefwahl), kumuliertes Ergebnis (aus bisher 43 von 43 Wahlkarten-Ergebnissen u. 121 von 121 Briefwahl-Ergebnissen)
Stand: 10.10.2008 14:23
Abgegeben 461.161 0 0,0 461.161
Ungültig 7.057
Gültig 454.104 98,5
Davon entfielen auf die Parteien

SPÖ 113.773 25,1%
ÖVP 134.263 29,6%
GRÜNE 75.622 16,7 %
FPÖ 58.714 12,9 %
BZÖ 35.706 7,9%
FRITZ 8.039 1,8 %
DC 3.070 0,7 %
KPÖ 3.273 0,7 %
LIF 17.355 3,8%
Also bisserl weniger

Grüße

Sandman

Autor:  M 9 [ 15. Juni 2009, 10:41 ]
Betreff des Beitrags:  SPÄTLINGSSENDUNG

Wird bei einer Spätlingssendung die Urzeit vermerkt?

Sonst wäre es schon möglich, daß man nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnung in den größereren Städten noch einen Brief aufgibt ohne das vorgegebene Datum zu überschreiten.
Zitat:
Mit ein bisschen krimineller Energie lässt sich das aber natürlich sehr leicht umgehen.
Da hätte eine ganz bestimmte Partei einen klaren Vorteil!

Autor:  gewo [ 15. Juni 2009, 10:54 ]
Betreff des Beitrags:  Re: SPÄTLINGSSENDUNG

Zitat:
Wird bei einer Spätlingssendung die Urzeit vermerkt?
Sonst wäre es schon möglich, daß man nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnung ...
hallo

die frage ist doch vor allem ob es kontrolliert wird
meiner meinung nach ist die briefwahl unproblematisch

wartet mal ab bis e-voting kommt.
da steppt dann dann der baer .....

lg
g

Autor:  U.N.Gustl [ 16. Juni 2009, 21:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: SPÄTLINGSSENDUNG

Zitat:
wartet mal ab bis e-voting kommt.
da steppt dann dann der baer .....

lg
g
Das gilt es unter allen Umständen zu verhindern- das wäre das Ende der repräsentativen Demokratie. Beim "e-voting" entscheidet, salopp gesprochen, nur mehr wer mehr oder weniger Aktien bei Diebold oder europäischen Äquivalenten hat. Die "Zettelwahl" ist immer noch am sichersten, wenn auch altmodisch. Da gibt es einfach zuviele "Augen" um massive Schwindeleien zu ermöglichen. Hände weg vom "e-voting", das bischen Zettelkram sollte uns die Demokratie wert sein.

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