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BeitragVerfasst: 9. Februar 2006, 15:31 
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In einem österr. Internetforum bzw. Anzeiger für Gebrauchtwaffen wird beispielsweise eine russ. Maschinenpistole als Dekowaffe angeboten.
Ist Erwerb und Besitz einer solchen Dekowaffe in Österreich erlaubt oder handelt es sich trotz Unbrauchbarmachens immer noch um verbotenes Kriegsmaterial?
Meines Erachtens gibt das WaffG zu dieser Frage nur wenig her bzw. wäre dies so auszulegen, dass auch unbrauchbargemachte Kriegswaffen weiterhin Kriegswaffen bleiben, deren Erwerb und Besitz verboten sind. Der Runderlass des BMI bezieht sich in puncto Unbrauchbarmachen nur auf Schußwaffen Kat. B, C u. D.


Zuletzt geändert von easyman am 9. Februar 2006, 20:00, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 9. Februar 2006, 15:49 
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Beiträge: 1808
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Servus,

tja, eigentlich hätte ich jetzt auf den § im WaffG96 verwiesen wo das "Unbrauchbar machen von Waffen" beschrieben ist und gesagt, wenn das der Fall ist kann sich diese jeder ins Wohnzimmer hängen.
Allerdings ist es ja nach dem unbrauchbar machen keine "Waffe" mehr - ausser man verwendet sie als Prügel :D - aber ob das jetzt noch Kriegsmaterial ist :?:
Ich würde jetzt mal sagen, dass die Tatsache dass es keine "Waffe" mehr ist überwiegt und deshalb erlaubt.


MfG- Jogi

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BeitragVerfasst: 10. Februar 2006, 10:05 
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Es gibt in Österreich Firmen die Deko-Bren-MG und anderes verkaufen. Also wird das wohl in Ordnung gehen.

rhodium


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BeitragVerfasst: 11. Februar 2006, 12:49 
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"Wirkliche" Deko-Stücke sind auch in Österreich frei.

Das Problem ist nur, daß das zuständige BMLV seine Meinung, welche Anforderungen an ein Deko-Stück gestellt werden, nicht wirklich klar darlegt und außerdem manche Beamte immer wieder vermeinen, daß auch Deko-Stücke so gefährlich sind und daher die Anforderungen hochgeschraubt werden müssen. Beispielsweise vertrat das BMLV kurzzeitig die Meinung, daß die vom BH selbst verkauften und demilitarisierten MG 42 noch immer Kriegsmaterial seien.

Deutsche Deko-Stücke sind nach österr. Recht nicht unbedingt Deko-Stücke sondern unter Umständen noch immer Kriegsmaterial.

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Andreas Rippel


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BeitragVerfasst: 13. Februar 2006, 20:11 
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Aber wenn man bei einem österreichischen Händler verstümmelte Deko Trümmer kauft, kann man wohl davon ausgehen daß rechtlich Alles in Ordnung ist, oder?
Gibt es übrigens auch eine Registrierung mit Waffennummer und Zertifikat?

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JLE

"Auf Ansbach Dragoner, auf Ansbach Bayreuth, schnall um deinen Säbel und rüste dich zum Streit. Prinz Karl ist erschienen auf Friedbergs Höhen sich das Preusische Heer mal anzusehen...."

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BeitragVerfasst: 13. Februar 2006, 20:41 
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Registriert: 4. Januar 2006, 13:29
Beiträge: 701
Die Teile werden wohl nicht das Problem sein, problematisch könnte es sein, die Teile zusammenzubauen.

Eine Registrierung von Dekoteilen ist gesetzlich nicht vorgesehen.

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Andreas Rippel


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BeitragVerfasst: 18. Februar 2006, 18:48 
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Beiträge: 35
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Zum Thema "zu Dekowaffen" umgebaute Vollautomaten:
Zu jedem dieser Umbauten gibt es ein Zertifikat,ausgestellt vom Händler bzw.Büchsenmacher.
Ich selbst habe mehrere (Uzi,Scorpion, Sten,AK47)dieser Dekowaffen.
Nach dem Kauf habe ich allerdings das Innenministerium angeschrieben , Kopien der Zertifikate beigelegt, und angefragt ob ich noch irgendeine Genehmigung brauche.
Im Antwortschreiben des BMI wurde mir mitgeteilt, dass die in meinem Schreiben angeführten Waffen die Kriegswaffeneigenschaften verloren hätten und daß ich diese ohne Einschränkung besitzen darf.
Übrigens: Die Antwort war nett und korrekt.

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Richard.adam


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 Betreff des Beitrags: umbau
BeitragVerfasst: 11. September 2006, 08:00 
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Registriert: 11. September 2006, 07:43
Beiträge: 5
hallo

bin neu hier und dann so eine frage 8)

nein im ernst -
welche umbaumassnahmen sind notwendig um einen kriegswaffe als deko abzuändern.
oftmals ist es ja gerade in ö der fall dass irgendwo in der scheune der grossvater noch was liegen hat lassen - wegwerfen möcht man nicht, verkaufen schon gar nicht. behalten als erinnerung schon.
was macht man da?


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BeitragVerfasst: 11. September 2006, 10:25 
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Beiträge: 3600
Die Arbeiten sind umfangreich und von der jeweiligen Waffe abhängig. Dazu können gehören:
  • Stahlstif in den Lauf schweißen
  • Patronenlager aufschneiden od zustiften
  • Zündkanal zuschweißen (Schwarzpulverwaffen)
  • Zundstift entfernen und Bohrung zuschweißen
etc.

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

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BeitragVerfasst: 11. September 2006, 14:21 
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Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4516
Zitat:
oftmals ist es ja gerade in ö der fall dass irgendwo in der scheune der grossvater noch was liegen hat lassen - wegwerfen möcht man nicht, verkaufen schon gar nicht. behalten als erinnerung schon.
was macht man da?
sich freuen, keinen Blödsinn damit machen, niemanden zeigen und stillschweigen bewahren, jeden Tag aufs neue freuen.


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BeitragVerfasst: 11. September 2006, 16:47 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
Pfui .....

mfG. d.


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BeitragVerfasst: 11. September 2006, 17:11 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:14
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Wohnort: Wien/Waldviertel
Zitat:
sich freuen, keinen Blödsinn damit machen, niemanden zeigen und stillschweigen bewahren, jeden Tag aufs neue freuen.
Das mag vielleicht am Land funktionieren, mit Scheunen, Weinkeller und dergl. Wie aber in der Großstadt? In einer Miet/Eigentumswohnung?

Als Besitzer von zahlreichen registrierten Waffen ließe ich es nicht darauf ankommen. Der Teufel schläft nicht und ich will nicht eines Tages in der Kronenzeitung oder in News stehen: "Geheimes Waffenlager ausgehoben".
Ganz abgesehen davon, daß soetwas für Waffengegner ein gefundenes Fressen wäre.
Selbst wenn der ganze Schrott nicht mehr funktioniert und als waffe unbrauchbar ist.

cowroper

_________________
SASS # 66906, NRA # 168015547


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BeitragVerfasst: 12. September 2006, 09:21 
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Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4516
Den Gegner ist das ohnehin egal wie du ja selber schreibst:
Zitat:
Ganz abgesehen davon, daß soetwas für Waffengegner ein gefundenes Fressen wäre.
Selbst wenn der ganze Schrott nicht mehr funktioniert und als waffe unbrauchbar ist.
Aber ich bin froh, daß ich nie die Entscheidung treffen mußte eine historische Waffe zu verstümmeln oder nicht.
Ich denke mir aber wenn sie die letzten 60 Jahre herumgelegen hat, hat sie dort vermutlich gut gelegen.
Anfangen kann man ja mit dem Teil eh nichts.
Und ob es jetzt original oder verstümmelt herumliegt ist ziemlich egal, außerdem warum die Pferde unnötig scheu machen?
Wie gesagt ich bin froh soetwas nicht entscheiden zu müssen.


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BeitragVerfasst: 16. September 2006, 19:04 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:20
Beiträge: 623
Zitat:
Zitat:
oftmals ist es ja gerade in ö der fall dass irgendwo in der scheune der grossvater noch was liegen hat lassen - wegwerfen möcht man nicht, verkaufen schon gar nicht. behalten als erinnerung schon.
was macht man da?
sich freuen, keinen Blödsinn damit machen, niemanden zeigen und stillschweigen bewahren, jeden Tag aufs neue freuen.
So isses.

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JLE

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IWÖ Mitgliedsnummer: 1304


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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2006, 18:47 
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Registriert: 29. Juli 2006, 23:06
Beiträge: 3955
Wohnort: Rot-Weiss
Hab gerade auf www.teilesatz.de durchgeguckt und ein wunderschönes STG-58 gefunden, für "nur" 580€.

Hätte ich das Geld, wäre es schon mein's :wink:

Georg


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