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 Betreff des Beitrags: M1 Garand
BeitragVerfasst: 10. Juli 2006, 13:42 
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Ich war gestern bei einem Ordonnanzbewerb und habe nebenbei mit einem Vereins M1 Garand vom HSV geschossen. Ich bin völlig begeistert von diesem Gewehr und es würde auch wunderbar in meine Sammlung passen. Aber wie wir ja wissen gibt es hier einen Haken, da der M1 als Kriegswaffe eingestuft ist.
Der Verteidigungsminister hat doch die Möglichkeit Ausnahmebewilligungen für den Besitz von Kriegsmaterial zu gewähren.
Hat schon mal jemand diesen Weg versucht?

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"Auf Ansbach Dragoner, auf Ansbach Bayreuth, schnall um deinen Säbel und rüste dich zum Streit. Prinz Karl ist erschienen auf Friedbergs Höhen sich das Preusische Heer mal anzusehen...."

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BeitragVerfasst: 10. Juli 2006, 14:38 
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Ja, doch. Es geht, aber wird immer schwieriger. Ich habe so etwas, ist aber vor etwa 15 Jahren gewesen, würde ich heute wohl nicht mehr bekommen.


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BeitragVerfasst: 10. Juli 2006, 14:40 
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Ja super, das ist schon mal schön zu hören!
Und wie geht man in dieser Sache am besten vor?

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BeitragVerfasst: 10. Juli 2006, 15:50 
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Bitte die pm beachten!

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Andreas Rippel


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BeitragVerfasst: 10. Juli 2006, 21:48 
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Ich bin auf den HK 770 ausgewichen.
Sieht zwar ziviler aus, kann aber annähernd das gleiche - oder mehr - als der Garand.


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BeitragVerfasst: 11. Juli 2006, 12:13 
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Tja, ich möchte aber den M1 Garand und nichts anderes, da ich nicht nur als Schütze sondern auch als Sammler daran interessiert bin. :)

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BeitragVerfasst: 11. Juli 2006, 15:06 
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So ein altes Ding wird einem ehrlichen Bürger mit entsprechenden Begründungen doch hoffentlich nicht verweigert werden. In vielen EU Ländern kann ein M1 Garand von einem WBK Inhaber gekauft werden, der Österreicher wird sicher nicht gefährlicher sein als ein Italiener, Deutscher oder Holländer.

Unser Verteidigungsminister steht es sich ja auf "unser gemeinsames Europa", ist weiters auch so stolz Europäer zu sein und den europäischen Eurofighter zu kaufen, also dann kann er einem anderen Europäer auch stolz ein M1 Garand bewilligen.

Ich wünsche dir lieber John_Lee_Enfield jedenfalls alles Gute für dein Vorhaben. Letzte Woche habe ich einen Schützen getroffen der sein kürzlich bewilligtes halbautomatisches Dragunov eingeschossen hat. Hoffentlich kann ich dich auch bald so treffen. :wink:

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Vivat et res publica, gloriosa Austria.

Bin interessiert an österreichischen Ordonnanzwaffen & Zubehör, auch Exportmodelle (ab 1800)


Zuletzt geändert von Martin am 12. Juli 2006, 00:29, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11. Juli 2006, 18:21 
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Ich habe hier einen Artikel über die Erteilung von solchen Ausnahmebewilligungen gefunden: http://www.bmlv.gv.at/miliz/milizinfo/a ... php?id=396

Vielleicht schau ich gleich morgen im BMLV vorbei um mein Anliegen vorutzragen bzw. die nötigen Formulare zu besorgen.

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BeitragVerfasst: 11. Juli 2006, 18:56 
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Dazu wünsche auch ich viel Erfolg d.


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BeitragVerfasst: 12. Juli 2006, 01:54 
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@ John Lee Enfield

Kostet so ein Verfahren etwas ? Nun ich glaube, nur mit dem Interesse einen Garand zum Schiessen zu benutzen wirst Du da kaum weiterkommen. Wenn Du allerdings, wie ich vermute schon sehr viele Ordonnanzlangwaffen aus der Zeit des 2.WK besitzt, könnte die Argumentation vielleicht besser ausfallen. Sozusagen ein Sammlerhintergrund. Ob da vielleicht auch mal ein K43 drinliegt wäre interessant zu wissen, denn zum Sportschiessen ist dieses eher ungeeignet.


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BeitragVerfasst: 15. Juli 2006, 09:10 
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Mein Wunschobjekt wäre der M1 Carbine, oder KM-1 oder "7,62mm Karabiner M1). Und natürlich auch ein M1, hab ihn ebenfalls beim HSV geschossen. So ein historisches gerät ist einfach nicht mit einem moderenen SL zu vergleichen.
Schieb das Vorhaben schon einige Monate vor mir her, bin aber echt gewillt, daß ewige Jammern über die Kat. B Langwaffen und Kriegsmaterialverordnung endlich in produktive Taten umzusetzen und mein Recht einzufordern.
Es gibt ja anscheinend mehrere die echtes Interesse an diesen Waffen haben.
Es ist aus heutiger Sicht ja auch nicht einzusehen warum diese Waffen noch immer als Kriegsmaterial gelten.
Wäre es daher eine Option gemeinsam Anträge einzubringen um ein "Problembewußtsein" im BMLV und BMI zu schaffen, oder denkt ihr das wäre eher kontraproduktiv?
Besteht überhaupt Interesse an einer "Kooperation"?
Zumindest einheitliche Argumentation scheint mir hilfreich.
Gibt es potentielle Mitstreiter?


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BeitragVerfasst: 15. Juli 2006, 10:43 
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Das Problem liegt mbE. bei der famosen Kriegsmaterialverordnung, die der Behördenwillkür jeden Spielraum läßt und dringend aktualisiert werden sollte.

Nebenbei, auch ich habe den KM1 beim HSV kennen und schätzen gelernt...


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BeitragVerfasst: 15. Juli 2006, 15:54 
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Wohnort: WGS84 80°19´00"N / 57°55´00"E
Hallo,
tja in den vergangenen 3 jahren haben 5 personen aus meinem schützenumfeld eine ausnahmebewiligung für kriegsmaterial eingereicht. 4 davon hatten um einen KM1 angesucht und nach einem parteiengehör auf grund einer verständigung vom ergebnis der beweisaufnahme die bewilligung für einen KM1 auch ohne weitere probleme bewilligt bekommen. (wesentlich schwieriger wird es werden einen guten KM1 zu ergattern). die allgemeine begründung des positiven bescheides war, daß es sich beim KM1 um ein eher antiquiertes produkt handelt und daher eine waffentechnische überlegenheit gegenüber der behörde nicht gegeben sei. (nichts desto trotz hat die liebe fr. mag. ploner waffentechnische unterlagen, wenn möglich ein hochglanzprospekt für die beurteilung der waffe gefordert :shock: ).
mein antrag für eine halbautomatische nicht rückbaubare MP88 (9mmPara-version des AUG's) wurde mit der erhöhten waffentechnischen überlegenheit meiner wenigkeit gegenüber der behörde im 2. VwGH-gang abgeschmettert.

lest euch den beitrag der mag. ploner (ihres zeichens Paradehoplophobieexemplar) welcher durch John Lee verlinkt wurde genau durch. die aussage ist, das BMI und das BMLV schieben sich gegenseitig den schwarzen peter zu und keiner will wirklich damit etwas zu tun haben und das volk (der rechtstreue bürger) stellt eine potentielle gefahr für die behörde dar.
gute literatur zu entscheidungen des VwGH zu kriegsmaterialanträgen findet ihr im RIS unter dem stichwort kriegsmaterial.
noch dazu ist ja die frau ploner nicht nur mit waffen beschäftigt, sondern auch unter anderem mit diversen abschiebe- und asylverfahren.
somit ist ein positiver bescheid je nach lust, laune, tagesverfassung, aktuellem sexuellem befriedigungsgrad der frau ploner und der aktuellen wetterlage sowie der mondphase abhängig.

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"The man to protect you is you. Not the state, not the agent of the state, and not your hired hand. YOU!"
Jeff Cooper 1920-2006


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BeitragVerfasst: 15. Juli 2006, 16:10 
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Waffentechnische Überlegenheit gegenüber der Behörde!!!????? :?
Es wird dem österreichischen Bürger tatsächlich unterstellt sich psychologisch geprüft und mehrfach registriert mit Material eindecken zu wollen, das ihm waffentechnische Überlegenheit gegenüber der Behörde verschafft????
Wenn ich waffentechnische Überlegenheit gegenüber der Behörde zu erlangen wünschte wäre nicht diese mein erster Ansprechpartner sondern die netten Herren aus Südosteuropa. Was ist das überhaupt für ein blödes Argument?
Mit einem AUG-Z bin ich der Behörde bereits ebenbürtig mit einem HK SL 7 überlegen(.308!, da schepperts in der Cobra-Weste). Vollauto wird ohnehin überschäzt.
Irgendwo hier gabs doch mal das Bild mit der Frau und KM-1 unter dem Stand: Some fear my 60 year old carbine would turn me into a maniac killer. Psychologists call that "projection"
Also ich hoffe ich krieg meinen A.... hoch und reich jetzt mal ein.
Was anderes, bloß aus Neugier: Was hat eine Mag. vom BMLV mit Asyl zu tun??


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BeitragVerfasst: 15. Juli 2006, 16:40 
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Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
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Noch eine Frage:
Wenn ich jetzt die Genehmigung erhalten sollte, krieg ich die dann auf die Karte eingetragen zusätzlich zu meinen belegten Plätzen, bzw wird dafür ein neuer Platz geschaffen??


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