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BeitragVerfasst: 20. Juli 2006, 07:41 
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Zitat:
... zum Sammeln könnte eine Deko Waffe auch genügen.
Das glaube ich nicht! Man könnte dann auch bei einer Briefmarke die Ränder abschneiden oder bei einem Oldtimer den Motor zertrümmern und sich über die Karosserie freuen.
Zitat:
….Pistolen und Revolver mit Baujahr 18xx bis hin zur modernen Glock.
Was spricht dann gegen Ordonanzgewehre vor 1945?

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Gruss Erpi
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BeitragVerfasst: 20. Juli 2006, 08:52 
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Zitat:
Das glaube ich nicht! Man könnte dann auch bei einer Briefmarke die Ränder abschneiden oder bei einem Oldtimer den Motor zertrümmern und sich über die Karosserie freuen.
Die von dir angeführten Beispiele haben aber nichts mit dem Waffengesetzt oder Kriegsmaterial zu tun. Ein zusätzliches Fahrzeug kann man ohne Probleme anmelden, bei einer Erweiterung der WBK geht das nicht so einfach.

Oldtimer und Briefmarken sind auch nicht der Sicherheit wegen verboten, Kat. A Waffen hingegen schon.

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BeitragVerfasst: 20. Juli 2006, 10:20 
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Zitat:
Die von ir angeführten Beispiele haben aber nichts mit dem Waffengesetzt oder Kriegsmaterial zu tun.
Haben sie auch nicht, denn dabei ging es um den Sammlerwert, der bei einem Deko-Schrott nicht mehr gegeben ist.
Zitat:
…der Sicherheit wegen verboten…
Was ist an einem M1 Grand gefährlicher als an einem Steyr AUG?
Zitat:
…Erweiterung der WBK geht das nicht so einfach.
Genau das ist ja der Punkt, wo die Logik endet!
Die vorangegangene Argumentationskette klingt für mich wie eine Einverständniserklärung zu den praxisfremden und unlogischen Bestimmungen des Waffengesetzes.

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BeitragVerfasst: 20. Juli 2006, 11:38 
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Keine Einverständniserklärung meinerseits sondern Tatsachen die wir hier im Forum nicht ändern können. Dort wo für uns die Logik aufhört fängt sie für Juristen bei den Behörden erst an. Klingt komisch ist aber so.

Bei meiner Kat. A Beantragung habe ich auch Vergleiche mit erhältlichen Kat. B Waffen gemacht, ob man das tatsächlich versteht und anerkennt weiß ich noch nicht.

Wenn ich meine eigenen Erfahrungen gemacht habe werde ich sie gerne weitergeben.

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BeitragVerfasst: 20. Juli 2006, 13:20 
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Dazu kommt, daß die Sachkenntnis von Beamten ia. _sehr_ gering zu sein scheint.
Die Kampfkraft - ich rede jetzt Klartext - eines Garand mit der eines z.B. HK770 zu vergleichen, dürfte die Kenntnisse der meisten Beamten im IM überfordern.
Der GM1 schaut halt militärischer aus.
Und das genügt für einen Unbegabten schon.


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BeitragVerfasst: 20. Juli 2006, 22:51 
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Das mit der waffentechnischen Überlegenheit ist spätestens mit AUG-Z, OA15-Österreich, BT96 zivil etc. nicht mehr haltbar.
Das sind technisch (Halbautomat) gleiche Waffen die auch optisch, funktionell etc. gleich sind.
Eine schlüssige Argumentation wäre meiner Meinung nach, bei Vorhandensein einer der og. Waffen schon beim Antrag (auf M1, MP88 etc.) auf die Unrichtigkeit des Verweisens auf Vorentscheidungen hinzuweisen, da es sich dabei um minderwirksame Waffen im Vergleich zu den bereits legal besessenen Stücken handelt.
Salamitaktik ist leider der einzige Weg im Waffenrechtsbereich. Von 0 auf 100 geht gar nix. Der Wermutstropfen ist, das das einen Haufen Geld kostet, aber man gönnt sich ja sonst nichts.

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BeitragVerfasst: 21. Juli 2006, 09:58 
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na mit dieser argumentation von "wirksamkeit" stößt man die behörden auf einen diffusen aspekt bzw. einen aspekt unter dem man dann wohl aug-z, oa15a, etc. ganz schnell ins out befördern kann. ich versteh ja euer interesse an dem alten kram, aber das gesamtbild sollte man dabei nicht aus dem auge verlieren.


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BeitragVerfasst: 24. Juli 2006, 19:18 
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Zitat:
na mit dieser argumentation von "wirksamkeit" stößt man die behörden auf einen diffusen aspekt bzw. einen aspekt unter dem man dann wohl aug-z, oa15a, etc. ganz schnell ins out befördern kann. ich versteh ja euer interesse an dem alten kram, aber das gesamtbild sollte man dabei nicht aus dem auge verlieren.
Nun ja, mich interessiert halt der moderne Kram eigentlich nicht wirklich (mit Ausnahme meiner Glock 17...), aber was meinst Du mit "Gesamtbild nicht aus dem Auge verlieren"? Hast Du Angst der Verteidigungsminister könnte es sich plötzlich wieder anders überlegen und die AUG-Z und OA15 Spritzchen zum Kriegsmaterial erklären blos weil man in einem Schreiben den Fakt darstellt daß der M1 Garand mit seinem 8 Schuß fassenden Magazin und der umständlichen Beladung über Clips technisch unterlegen ist und daher in den Händen einer Zivilperson keine waffentechnische Überlegenheit gegenüber der Exekutive darstellt?

Zur Zeit habe ich erst mal Informationen gesammelt aber noch keine weiteren Schritte gesetzt. Die Antragsgebühren von ca. 370 Eur und eine allfällige weitere Zahlung von 370 Eur wegen evtl. Behördenvorhalte sind ja schon mal keine Peanuts. Momentan denke ich daß ich den Antrag mit einer sehr ausführlichen Begründung einbringen werde und dann auf den Bescheid warte.
Ich bin schon neugierig was Martin uns über das Ergebnis seiner Beantragung erzählen wird!

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"Auf Ansbach Dragoner, auf Ansbach Bayreuth, schnall um deinen Säbel und rüste dich zum Streit. Prinz Karl ist erschienen auf Friedbergs Höhen sich das Preusische Heer mal anzusehen...."

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