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BeitragVerfasst: 30. August 2006, 16:57 
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Zitat:
ist das hausordnung ebenso wie in den öffis.
Wobei in den Öffis aber ziviler Widerstand durchaus angezeigt ist. Die sind ja, wie der Name schon sagt, trotz ihrer privatrechtlichen Struktur nicht eigentlich Privatbesitz, und die Regeln dort macht zumindest mittelbar der Staat. Da muß man sich nicht mit einem Verweis auf "Hausordnung" abspeisen lassen und wer seine Waffe den Schwarzkapplern herzeigt, ist eh selber schuld.


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 Betreff des Beitrags: Polizei
BeitragVerfasst: 31. August 2006, 01:05 
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In öffentlichen Gebäuden und Dienststellen ist das führen demnach nicht untersagt, oder? (außer bei Gericht)

Ich hab gestern nämlich bei einer Polizeidienststelle nach dem Weg gefragt, wo ein Schießplatz liegt. Und hatte doch ein etwas komisches Gefühl, eine Waffe führend rein zu gehen.

Denn wenn das einer sieht, und es ist verboten, is schluss mit Lustig.

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BeitragVerfasst: 31. August 2006, 09:39 
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@ digital: Hast du die Waffe WIRKLICH geführt???
Siehe §7

§ 7.
(1) Eine Waffe führt, wer sie bei sich hat.
(2) ...
(3) Eine Waffe führt weiters nicht, wer sie - in den Fällen einer
Schußwaffe ungeladen - in einem geschlossenen Behältnis und lediglich
zu dem Zweck, sie von einem Ort zu einem anderen zu bringen, bei sich
hat (Transport).

Ganz einfach: Entladen, ins Nylonsackerl, reingehen!

JG15


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BeitragVerfasst: 31. August 2006, 10:17 
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Zitat:
Entladen, ins Nylonsackerl, reingehen!
Naja - ein Nylonsackerl ist glaube ich nicht das richtige.
Auch nicht wenn Du einen Knoten reinmachst ("geschlossenes Behältnis").

Tasche mit Zippverschluß ist aber sicher kein Problem.

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Gruß
Richard Temple-Murray


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 Betreff des Beitrags: waffen tragen,führen
BeitragVerfasst: 31. August 2006, 19:37 
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Registriert: 5. Januar 2006, 03:28
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vor längerer zeit wurde ich zu einer zeugenaussage,bzw.protokollaufnahme zur polizei vorgeladen,ich teilte dem beamten mit dass ich ,wenn ich nach dienst unverzüglich erscheinen soll,eine waffe führe ( glock 26 )! er sagte ,dass er bescheid wüsste dass ich wp-inhaber sei.es ging vollkommen klaglos.ich trug die waffe ohnehin verdeckt. er wollte dann aus interesse die waffe sehen,fand sie für seine hände zu klein,zwei anwesende beamtinnen diskutierten dann mit.
es war also kein problem.
krkonos

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BeitragVerfasst: 31. August 2006, 23:30 
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Zitat:
@ digital: Hast du die Waffe WIRKLICH geführt???
Siehe §7
...
Ganz einfach: Entladen, ins Nylonsackerl, reingehen!
Ja, hab ich.

Dein Umgehungs-Trick ist zwar eine gute Idee, ist denke ich aber nicht zweckmäßig: Denn ein Abweichen von der direkten Transport-Route kann bekannterweise auch als Führen ausgelegt werden, egal ob geladen und im Behältnis oder nicht.

Wenn nämlich ein Verbot des Führens besteht, kann einem jemand - trotz WP - ein illegales Führen daraus konstruieren, nicht? Weil durch das Abweichen von der Transportroute hat man die Waffe wiederum rechtlich gesehen geführt.

Abgesehen davon ist es wohl so, dass ein Waffenverbot (z.B. bei Gericht) sich einfach auf Waffen (egal wie) und nicht aufs Führen bezieht.

Es geht mir ja um den theoretischen Fall, dass man einen sehr genauen Polizisten erwischt. Es könnte ja prinzipiell wie in den USA verboten sein, in allen Bundesinstitutionen eine Waffe zu führen, ausser man ist Exekutivorgan. Aber das scheint bei uns nur bei Gericht so zu sein... in den USA ist das übrigens ein Vergehen, das mit einer ziemlichen Freiheitsstrafe bedacht wird.

@krkonos
Danke, mit Deiner Info ist das mit der Polizeidienststelle und vermutlich auch allen anderen normalen Amtsgebäuden wohl tendenziell geklärt. Ich geh eh auch eher von einer wohlwollenden Reaktion aus, als dass einem jemand blöd kommt. Aber bevor man es nicht weiss...

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Zuletzt geändert von digital am 1. September 2006, 14:02, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 1. September 2006, 00:35 
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Zitat:
Wenn nämlich ein Verbot des Führens besteht, kann einem jemand - trotz WP - ein illegales Führen daraus konstruieren, nicht? Weil durch das Abweichen von der Transportroute hat man die Waffe wiederum rechtlich gesehen geführt.
Mit bestehendem Waffenpaß gibt es kein illegales Führen.
Punkt.
Aus.

Net bös' sein, digital, aber man könnte den Eindruck gewinnen, daß Du provozieren willst.

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Gruß
Richard Temple-Murray


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BeitragVerfasst: 1. September 2006, 01:00 
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Zitat:
Mit bestehendem Waffenpaß gibt es kein illegales Führen.
Punkt.
Aus.

Net bös' sein, digital, aber man könnte den Eindruck gewinnen, daß Du provozieren willst.
Wir kommst Du da drauf? Ganz im Gegenteil, ich will nirgendwo anecken, bin nur vorsichtig und will wissen, was Sache ist. Das jetzt war eine sehr theoretische Konstruktion, aber Provokation?

Ich hab hier schon so viel gelesen, was ich mir nicht in Hinsicht auf die Auslegung der Gesetze erwartet hab, dass ich einfach versuche, Probleme zu erkennen. Das (sehr theoretische) was ich geschrieben hab, kann denke ich wirklich stimmen. Paradox, aber ich denke das ist so.

Ich hab einfach drüber nachgedacht - ohne provozieren zu wollen.

Was mich wirklich beschäftigt ist, sind Sachen, die nicht im WaffG geregelt sind, aber trotzdem zu beachten sind, ganz besonders wo das Führen explizit von Gesetzes wegen verboten ist.

Illegales Führen mit WP gibts dann übrigens schon, eben auf anmeldepflichtigen Veranstaltungen oder bei Gericht. Nicht wahr?

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BeitragVerfasst: 1. September 2006, 07:03 
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Zitat:
Illegales Führen mit WP gibts dann übrigens schon, eben auf anmeldepflichtigen Veranstaltungen oder bei Gericht. Nicht wahr?
Das stimmt schon.
Man sollte aber nicht zu abenteuerliche Dinge konstruieren:
Zitat:
Weil durch das Abweichen von der Transportroute hat man die Waffe wiederum rechtlich gesehen geführt.
Mit WP gibt es keine "Transportroute". Daß man zu einem Gerichtstermin keine Waffe mitnimmt ist eigentlich klar, auch wird man in der Ladung darauf hingewiesen.

Das WaffG ist ohnehin kompliziert genug - wozu also die klaren Regelungen auch noch "zerreden"?

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Gruß
Richard Temple-Murray


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BeitragVerfasst: 1. September 2006, 09:50 
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Zitat:
Mit WP gibt es keine "Transportroute".

Das WaffG ist ohnehin kompliziert genug - wozu also die klaren Regelungen auch noch "zerreden"?
Naja, das seh ich eben - theoretisch - anders. Es ging ja darum, ob es was bringt, die Waffe vorher zu entladen, und in ein geschlossenes Behältnis zu geben um sie nicht mehr zu "führen". Aus dieser Sicht müsste wieder relevant sein, ob Transport oder nicht. Egal, das ist jetzt wirklich zu umständlich. Lassen wir es gut sein... du hast schon Recht.

Wenn die Regelung für Dich klar ist, schön, für mich ist sie es aber nicht, da es mindestens zwei andere Gesetze neben dem WaffG gibt, die sagen, wo man die Waffe nicht führen darf.

Die diskutierte Situation war ja nur ein Abschweifen vom Kernthema, zu dem ich eigentlich zurück kehren möchte, weil wir es ja noch immer nicht wissen:

- Wo ist es nun wirklich überall nicht erlaubt, eine Waffe zu führen - weiss jemand noch andere Gesetze, die das verbieten?
- Welche Arten von Veranstaltungen betrifft das Waffenverbot im Versammlungsgesetz wirklich?


Die Strafdrohung des §19 (6 Monate) ist mir dafür zu hoch, denn ich bin viel zu oft auf Veranstaltungen, auf die die Regelung zutreffen könnte.

Oder man ist als WP-Besitzer vielleicht vom Verbot im Versammlungsgesetz ausgenommen?

Weiss eigentlich jemand, ob bzw. was einem blüht, wenn man gegen die Transportbestimmungen der Öffis verstößt und es dabei zB zu einem Notwehrfall kommt?

lg digital

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 Betreff des Beitrags: führen
BeitragVerfasst: 1. September 2006, 09:59 
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schon oft erwähnt in diesem zusammenhang,wie RITM richtig sagt mit wp gibt es kein illegales führen,die wp besitzer sind allerdings ebenso an regeln gebunden wie die führerscheininhaber-auch da darf man nicht überall fahren und gibt es regeln,auch privatgrund ist davon betroffen-fahrverbote etc.wie eben die öbb und die wiener linien ihre regeln haben kann auch der grund und liegenschafts oder jagdherr ein fahren verbieten oder einschränken,nur ist der waffenbesitzer,wp inhaber bei regelverstössen wenn man es so nennen mag,ungleich härteren massnahmen ausgesetzt,waffenführen ja aber sich der verantwortung sehr wohl bewusst sein. die wbk schränkt die bewegung mit der waffe rigoros ein wie man erfahren konnte und daher ist hier vorsicht am platze.
krkonos

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 1. September 2006, 10:04 
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Wie heißt es doch (oder so ähnlich)?
Wer viel fragt geht viel irr!

RITM hat recht, man sollte die ohnehin schon komplizierten Bestimmungen durch komplizierte/konstruierte Fragestellungen nicht noch mehr verkomplizieren.

Im übrigen habe ich (als Waffenbesitzer) mit Polzisten nur gute Erfahrungen gemacht.
So weise ich Polizisten/Gendarmen bei Verkehrskontrollen immer darauf hin, daß ich Waffen mitführe.
Interesse (im schlimmsten Fall Desinteresse) war die vorherrschende Reaktion.

cowroper

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 Betreff des Beitrags: genau erkannt
BeitragVerfasst: 1. September 2006, 10:16 
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Registriert: 5. Januar 2006, 03:28
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cowroper genau wie RITM haben glasklar das problem erkannt ! und zum notwehrfall in der strassenbahn möchte ich lieber im zusammenhang mit waffe nichts sagen,dieses szenario ist nicht ausdenkbar.wie mehrfach erwähnt auf veranstaltungen wie diversen festen mit waffe,net sehr gut,denk an die verwahrung,wir hatten schon mal thread wo jemand mit wp die waffe abgenommen wurde nur weil er von ebenso anwesendem gast gesehen wurde,war bei einer privaten feier allerdings.also bei festln,feiern ohne waffen !! einfach an die bestehenden regeln halten und die kirche im dorf lassen !

krkonos

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 1. September 2006, 10:34 
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@diegutealteschwarze

Dein Kommentar über Frau Freudenberger ist (nicht nur) hier völlig fehl am Platz.

cowroper

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 Betreff des Beitrags: Re: genau erkannt
BeitragVerfasst: 1. September 2006, 10:42 
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Wohnort: südlich von Wien
Zitat:
cowroper genau wie RITM haben glasklar das problem erkannt ! und zum notwehrfall in der strassenbahn möchte ich lieber im zusammenhang mit waffe nichts sagen,dieses szenario ist nicht ausdenkbar.wie mehrfach erwähnt auf veranstaltungen wie diversen festen mit waffe,net sehr gut,denk an die verwahrung,wir hatten schon mal thread wo jemand mit wp die waffe abgenommen wurde nur weil er von ebenso anwesendem gast gesehen wurde,war bei einer privaten feier allerdings.also bei festln,feiern ohne waffen !! einfach an die bestehenden regeln halten und die kirche im dorf lassen !

krkonos
Ich hab das Gefühl, mich versteht keiner.

Ich habe nicht das Gefühl, die "klaren Bestimmungen" auf die Ihr Euch bezieht umfassend zu kennen.

Konkret habe ich berufliche Gründe, wo mir genau diese Dinge (Veranstaltungen) in die Quere kommen können. Ich versuch das ja nicht zum Spaß raus zu bekommen.

Mir gehts nicht um Feiern auf Festln mit der Waffe... Alkohol und Waffe vertragen sich wohl sehr schlecht.

ad Notwehrfall in der U-Bahn. Warum ist das nicht auszudenken? Die Frage ist, was passiert? Interessiert es die Waffenbehörde, oder ist das was wo man nur privatrechtlich belangt werden kann?

Und: Wie geht das, dass jemand den WP verliert wenn er die Waffe normal legal führt nur weil ihn jemand sieht??

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