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BeitragVerfasst: 24. September 2006, 20:06 
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Nun ja, wenn jemand etwa unter Aelurophobie (Angst vor Katzen) leidet und deshalb selbst keine hält, ist es ja noch in Ordnung. Wenn aber derselbe wegen seiner Phobie hysterisch herumrennt und ein gesetzliches Verbot von Katzenhaltung fordert, kann man wohl mit Fug und Recht von einem geistigen Defekt sprechen, der eine entsprechende Behandlung erfordert. Bei Hoplophobie gilt das gleiche.

Trenck

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Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
Michael Klonovsky


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BeitragVerfasst: 24. September 2006, 20:59 
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Beiträge: 155
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... im Grund genommen JA, aber nutzt's halt nix, wenn ich ihm diesbezüglich sprichwörtlich mit dem Ar... in's Gesicht fahr, außer dass mir dann die "Kabeln" nicht mehr einen Meter weit rausstehen, und der Sache ist so in keinster Weise gedient...

LG, Gü

PS: und wenn jemand seine Katze(n) (wie ich auch) artgerecht, fachgerecht und entladen, sowie nicht für jedermann zugänglich verwahrt, und somit diese nicht von Unbefugten zu Gewalttaten missbraucht werden können, geht von ihnen ja nur eine relativ geringe Gefahr aus, es sei denn, ich setzte sie bewusst und gezielt gegen Angehörige oder andere Personen ein, was vor allem oder eigentlich ausschließlich im Falle einer bestehenden Allergie zu schwersten Verletzungen führen könnte...
...und zu (weiteren) psychischen Schäden meiner Miezen...

...aber eigentlich sprengt das schon wieder mal den Rahmen dieses Kapitels...

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Zuletzt geändert von Schleckerimwind am 25. September 2006, 07:55, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 24. September 2006, 22:56 
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Zitat:
Nachdem mir eine medizinische Ausbildung fehlt, ich also kein Arzt bin,
kann ich weder feststellen ob jemand Masern, Scharlach oder gar einen geistigen Defekt hat.

Einfach zu behaupten, daß Waffengegner einen geistigen Defekt haben halte ich für nicht angebracht.

cowroper
http://www.forumromanum.de/member/forum ... threadid=2


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BeitragVerfasst: 25. September 2006, 09:29 
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Erstens: Die Geschichte ist eine Satire. Ich weiß das aus erster Hand, weil ich sie selbst geschrieben habe.
Zweitens: Wie alle Satiren hat das einen wahren Kern. Die krankhafte Furcht vor Waffen (nämlich vor Waffen an sich, nicht vo der Verwendung) trägt sicher krankhafte Züge und wird Hoplophobie genannt. Erfunden hat den Fachausdruck Jeff Cooper.
Wenn uns die Gegener als "Waffennarren" bezeichnen, halte ich es für legitim, auf die Krankhaftigkeit ihrer Beweggründe hinzuweisen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Achtung Satiere!
BeitragVerfasst: 25. September 2006, 10:01 
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Registriert: 6. Juni 2006, 09:13
Beiträge: 117
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Zitat:
Die Studie von Prof. McGivern ist meines Wissens eine Satiere.
.....

FS 0226
Das hab ich selbst als Deutscher so verstanden. :wink:
Trotzdem ist die Geschichte gut. Das Spiegelbild der Antiwaffennarren sozusagen. Logischer Argumentation sind diese Fantiker ja nicht zugänglich.
Wußte bis eben nicht, wer der Autor ist. Gut geschrieben Herr Gen.Sekretär!


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BeitragVerfasst: 25. September 2006, 14:49 
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Beiträge: 10548
Übrigens: die Dornröschen-Geschichte muß auch irgendwo auf der Homepage zu finden sein. Kann man von der Argumentation ganz gut brauchen.


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 Betreff des Beitrags: wen es interessiert
BeitragVerfasst: 25. September 2006, 15:23 
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Beiträge: 148
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Also ich hab mir das Zivildienstgesetz von 1998 durchgelesen und da steht:

ZDG §5 Abs 5: (Verfassungsbestimmung)
In dem Bescheid gemäß Abs. 4 hat der Bundesminister für Inneres jedem Zivildienstpflichtigen den Erwerb und den Besitz von genehmigungspflichtigen Waffen sowie das Führen von Schußwaffen für die Dauer der Zivildienstpflicht, höchstens jedoch für 15 Jahre, zu untersagen.


Im derzeit gültigen ZDG steht
ZDG § 5 Abs.5 (Verfassungsbestimmung) Zivildienstpflichtigen, für die nachdem 30. September 2005 eine Feststellung gemäß Abs. 4 getroffen wird, sind der Erwerb und der Besitz von verbotenen Waffen, Kriegsmaterial und genehmigungspflichtigen Schusswaffen sowie das Führen von Schusswaffen für die Dauer von 15 Jahren untersagt. Die Frist beginnt mit Eintritt der Zivildienstpflicht.

ZDG § 75b. (Verfassungsbestimmung) Zivildienstpflichtigen darf innerhalb der Geltung des Verbotes gemäß § 5 Abs. 5 von denzuständigen Behörden keine Erlaubnis zum Erwerb oder Besitz von verbotenen Waffen, Kriegsmaterial und genehmigungspflichtigen Schusswaffen sowie zum Führen von Schusswaffen nach dem Waffengesetz1996 erteilt werden; ausgestellte derartige Urkunden sind zu entziehen.


Also hab ich beim Administrationsbüro angerufen und die Dame hat sehr freundlich gesagt, das sie die Weisung hätten, diese max. 15 Jahre auch zu wahren. Denn die Zivildienstpflicht besteht bis zum 50. Lebensjahr.
Es gibt auch keine Ausnahmen, auch nicht für Sportschützen, auch nicht mit einem Schrieb vom Verband usw.dh. "NO WAY"

Lustigerweise ist das alles in einem Widerspruch. Denn im ZDG steht auch

§ 1. (Verfassungsbestimmung) (1) Wehrpflichtige im Sinne des Wehrgesetzes 2001 - WG 2001, BGBl. I Nr. 146, die zum Wehrdienst tauglich befunden wurden, können erklären (Zivildiensterklärung),
1. die Wehrpflicht nicht erfüllen zu können, weil sie es - von den Fällen der persönlichen Notwehr oder Nothilfe abgesehen - aus Gewissensgründen ablehnen, Waffengewalt gegen Menschen anzuwenden, und daher bei Leistung des Wehrdienstes in Gewissensnot geraten würden und
2. deshalb Zivildienst leisten zu wollen.


Zielscheiben sind weder Menschen, und wenn doch, im Falle sie mich bösartig anspringen würden und die Waffe das einzige Mittel wäre den Angriff abzuwehren, dürfte ich auch die Waffe gebrauchen.

an cowroper:
Übrigens besteht kein Waffenverbot bei Zivildienern.
Und laut WaffG §14 sind die Bestimmungen über Führen, Überlassen, Erwerb von Munition etc. auf Schiessstätten nicht anzuwenden.


Also wer lässt mich in seinem Verein mit einer FFW mitschiessen?

lg sf77


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BeitragVerfasst: 25. September 2006, 18:16 
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Beiträge: 8655
Wohnort: Vorarlberg
Widerspricht das Gesetz hier nicht dem Recht auf Notwehr ? ...

Klage? :twisted:


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BeitragVerfasst: 25. September 2006, 19:04 
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Registriert: 10. September 2006, 22:51
Beiträge: 148
Wohnort: Wien
naja, notwehr muss zwar nicht zwangsweise mit einer waffe kat b stattfinden, zumal die bei einer wbk eh nur zuhause liegt, aber es ist eine nicht gerechtfertigte einschränkung.

alleine wenn ich das recht bekommen würde, sportschütze sein zu dürfen, wäre schon ausreichend.

bei einer klage bin ich jedoch sofort dabei, sofern sich jemand findet der das finanziert und auch durchkämpft.
meinereiner kann sich eine klage gegen ein verfassungsgesetz nicht leisten.

allein der aufwand so einen fall juristisch aufzubereiten usw. muss die hölle sein.

für die iwö wäre das schon ein erfolg. ob es auch machbar ist kann ich nicht beurteilen.

jedenfalls würde es der iwö viele freunde bringen.

lg sf77


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BeitragVerfasst: 25. September 2006, 23:45 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:08
Beiträge: 812
Zitat:
Widerspricht das Gesetz hier nicht dem Recht auf Notwehr ? ...

Klage? :twisted:
Daß das eine "Verfassungsbestimmung" ist, hat schon seinen Grund. Die moderne Legistik gesteht damit zwar ein, daß es sich um ein verfassungs- oder menschenrechtswidriges Gesetz handelt, sichert es aber gleichzeitig gegen Klagen vor dem VfGH ab. Es lebe unser demokratischer Rechtsstaat.


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BeitragVerfasst: 26. September 2006, 08:14 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10548
In den erläuternden Bemerkungen steht das auch so drinnen.

Kurz: Leben ist ein Grundrecht, Notwehr schützt das Leben, daher: Einschränkung der Notwehr verletzt Grundrecht. Waffenverbot behindert aber Notwehr. Somit: Waffenverbot verletzt das Grundrecht auf Leben.

Einfach und klar. Versteht jeder. Die Grünen aber verstehen das nicht. Siehe ihre Antwort auf unseren Fragebogen.


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BeitragVerfasst: 26. September 2006, 08:31 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
Zitat:
Also wer lässt mich in seinem Verein mit einer FFW mitschiessen?
Wäre machbar ( wenigstens zum Schnuppern ), wenn Dir etwa 60 km Weg von Wien nicht zu weit sind..

mfg. d.


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