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BeitragVerfasst: 2. November 2006, 23:19 
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hi Leuts,
durch das WaffG ist ausgelegt, nach welchen Kriterien hinsichtlich der Zuverlässigkeit Leute Waffen besitzen dürfen. Es ist aber nur eine Momentaufnahme zu dem Zeitpunkt. Was im weiteren Verlauf (mit den Jahren) kommt, kann nicht berücksichtigt resp. vorhergesehen werden.
Lt. Angaben hat gut 1/3 aller einmal im Leben etwas mit psychischen Störungen zu tun.
Wie nun in letzter Zeit vorgekommen ist, eskalierten Situationen und es wurden dabei Waffen verwendet. Neuestes Beispiel ist paar Tage alt.
Mir liegt es fern eine Verschärfung der Gesetze oder wiederholende Zuverlässigkeitsuntersuchungen zu befürworten, aber im WaffG findet sich nichts, was zu dem Thema passt. Es gibt quasi nur zwei Zustände in der Hinsicht: verlässlich oder nicht. Und ehrlich gesagt, wer von uns würde zur Behörde gehen und vorübergehend seine Waffen abgeben mit der Begründung, dass man momentan psychisch erkrankt ist? Obwohl ein solches Zugeständnis von wahrer Verlässlichkeit zeugen würde bezweifle ich, dass man nach einer Besserung so ohne weiteres, wenn überhaupt die Sachen zurückbekommt. Oder wie seht ihr das.


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BeitragVerfasst: 2. November 2006, 23:44 
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hi Leuts,
durch das VerkGes ist ausgelegt, nach welchen Kriterien hinsichtlich der Tauglichkeit Leute KFZ lenken dürfen. Es ist aber nur eine Momentaufnahme zu dem Zeitpunkt. Was im weiteren Verlauf (mit den Jahren) kommt, kann nicht berücksichtigt resp. vorhergesehen werden.
Lt. Angaben hat gut 1/3 aller einmal im Leben etwas mit psychischen Störungen zu tun.
Wie nun in letzter Zeit vorgekommen ist, eskalierten Situationen und es wurden dabei KFZ gefahren. Neuestes Beispiel ist paar Tage alt.
Mir liegt es fern eine Verschärfung der Gesetze oder wiederholende Taglichkeitsuntersuchungen zu befürworten, aber im VerkGes findet sich nichts, was zu dem Thema passt. Es gibt quasi nur zwei Zustände in der Hinsicht: tauglich oder nicht. Und ehrlich gesagt, wer von uns würde zur Behörde gehen und vorübergehend seinen Führerschein und sein Auto abgeben mit der Begründung, dass man momentan psychisch erkrankt ist? Obwohl ein solches Zugeständnis von wahrer Verlässlichkeit zeugen würde bezweifle ich, dass man nach einer Besserung so ohne weiteres, wenn überhaupt die Sachen zurückbekommt. Oder wie seht ihr das

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BeitragVerfasst: 2. November 2006, 23:49 
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hi Leuts,
durch das BerAusübGes ist ausgelegt, nach welchen Kriterien hinsichtlich der Tauglichkeit Ärzte eine Praxis ausübendürfen. Es ist aber nur eine Momentaufnahme zu dem Zeitpunkt. Was im weiteren Verlauf (mit den Jahren) kommt, kann nicht berücksichtigt resp. vorhergesehen werden.
Lt. Angaben hat gut 1/3 aller einmal im Leben etwas mit psychischen Störungen zu tun.
Wie nun in letzter Zeit vorgekommen ist, eskalierten Situationen und es wurden dabei Menschen falsch behandelt. Neuestes Beispiel ist paar Tage alt.
Mir liegt es fern eine Verschärfung der Gesetze oder wiederholende Taglichkeitsuntersuchungen zu befürworten, aber im BerAusübGes findet sich nichts, was zu dem Thema passt. Es gibt quasi nur zwei Zustände in der Hinsicht: tauglich oder nicht. Und ehrlich gesagt, wer von den Ärzten würde zur Behörde gehen und vorübergehend seine Praxis stillegen mit der Begründung, dass man momentan psychisch erkrankt ist? Obwohl ein solches Zugeständnis von wahrer Verlässlichkeit zeugen würde bezweifle ich, dass man nach einer Besserung so ohne weiteres, wenn überhaupt die Berechtigung zurückbekommt. Oder wie seht ihr das

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Zuletzt geändert von GSchoenbauer am 2. November 2006, 23:52, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 2. November 2006, 23:52 
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hi Leuts,
durch das VerfGes ist ausgelegt, nach welchen Kriterien hinsichtlich der Tauglichkeit Politiker ein Mandat ausübendürfen. Es ist aber nur eine Momentaufnahme zu dem Zeitpunkt. Was im weiteren Verlauf (mit den Jahren) kommt, kann nicht berücksichtigt resp. vorhergesehen werden.
Lt. Angaben hat gut 1/3 aller einmal im Leben etwas mit psychischen Störungen zu tun.
Wie nun in letzter Zeit vorgekommen ist, eskalierten Situationen und es wurden dabei falsche Entscheidungen getroffen. Neuestes Beispiel ist paar Tage alt.
Mir liegt es fern eine Verschärfung der Gesetze oder wiederholende Taglichkeitsuntersuchungen zu befürworten, aber im VerfGes findet sich nichts, was zu dem Thema passt. Es gibt quasi nur zwei Zustände in der Hinsicht: tauglich oder nicht. Und ehrlich gesagt, wer von den Politikern würde zur Regierung gehen und vorübergehend seine Mandat stillegen mit der Begründung, dass man momentan psychisch erkrankt ist? Obwohl ein solches Zugeständnis von wahrer Verlässlichkeit zeugen würde bezweifle ich, dass man nach einer Besserung so ohne weiteres, wenn überhaupt das Mandat zurückbekommt. Oder wie seht ihr das

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BeitragVerfasst: 2. November 2006, 23:58 
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Wie wär's mit ein paar weiteren Beispielen ...?
- Apotheker
- Lehrer
- Gasinstallateure
- Aufzugswärter
- Straßendienst
- ....
- ..

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BeitragVerfasst: 3. November 2006, 12:07 
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Nicht nur der Gesetzgeber ist sich dessen bewußt, daß man nicht alle Leute immer überwachen kann, um geistige oder sonstige Störungen unverzüglich feststellen zu können.
Das würde auch allen Prinzipien der Menschenrechte widersprechen.

Daber ist das einzige Instrument dafür der Psychotest am Anfang und die regelmäßgen Verläßlichkeitsüberprüfungen.

Das reicht völlig aus. Wenn jemand auffällig wird, findet ohnehin eine Überprüfung statt. Das ist beim Führerschein nicht anders.


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BeitragVerfasst: 20. November 2006, 00:37 
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nein, ich dacht eher an die freiwillige Variante, dass jemand vorübergehend seine Waffen abgibt und sie nach der Therapie wieder zurückbekommt. Das ohne wenn und aber der Behörde.

Nichtsdestotrotz danke für die klugen Kommentare.

Andreas


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BeitragVerfasst: 20. November 2006, 05:21 
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G'scheiter ist es die Schußwaffen bei solchen oder ähnlichen Problemen (zB. Streit in der Familie) bei einem BüMa zur Aufbewahrung abzugeben.
B.

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BeitragVerfasst: 20. November 2006, 07:42 
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Zitat:
G'scheiter ist es die Schußwaffen bei solchen oder ähnlichen Problemen (zB. Streit in der Familie) bei einem BüMa zur Aufbewahrung abzugeben.
B.
an meine Waffe habe ich bei einem Streit in der Familie noch nie gedacht und das wird sich auch nie ändern. Aber wenns bei jemanden so weit kommt, sollte er wohl gänzlich darauf verzichten. :wink:


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BeitragVerfasst: 20. November 2006, 09:36 
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Nun ja, es besteht bei einem Streit in der Familie mehr Gefahr für Deine Waffen, als für Deine Familienmitglieder. Wird hier eine "Drohung" zu Anzeige gebracht, ist es schnell aus mit den Legalwaffen. Da mag es schon besser sein, die schönen Stücke beim BüMa verwahren zu lassen.

Ich habe übrigens einmal bei einigen BüMa nachgefragt, ob Sie eine Kat. B Waffe von mir in Verwahrung nehmen können (also in Depot, bis ich die Karte erweitert habe, wollte unbedingt einen Kauf tätigen). Von keinem ein Angebot erhalten.


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