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BeitragVerfasst: 28. November 2006, 00:15 
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Registriert: 8. November 2006, 21:57
Beiträge: 693
Wohnort: a echter tiroler!
gerade gefunden in einem anderen forum - hoffe das war hier noch nicht thema (zumindest hab ich nicht´s gefunden).

was meint ihr dazu - hier der link: http://www.aurora-magazin.at/wissenschaft/kytir.htm

gruß
roland

_________________
zwar kein wunschkennzeichen, aber immerhin die nummer 5822 hier.

[b]please stay at least a shotgun length away![/b]

dem land tirol die treue!


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BeitragVerfasst: 28. November 2006, 00:56 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3600
Es werden zwei Behauptungen aufgestellt - nämlich erstens, daß ein liberales Waffengesetz einen größeren Anteil von Waffengebrauch bei Verbrechen bedingt, und zweitens, daß in Haushalten mit Schußwaffen mehr Verbrechen mit Waffen passieren - ohne Quellenangabe.

Daher kann man nur vermuten, welche Quellen herangezogen wurden. Und diese Studien sind als methodisch völlig unzureichend bekannt.

Ohne diese beiden Behauptungen bricht die gesamte Argumentation zusammen.

Und die Vernachlässigung der "Schwarzmarktförderung" ist ein weiterer grober Unsinn. Die OK lebt ja geradezu vom Schwarzmarkt für Drogen, wenn Waffen verboten werden, dann tut sich ein weiteres Betätigungsfeld auf...

_________________
MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 28. November 2006, 01:51 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:18
Beiträge: 8655
Wohnort: Vorarlberg
Da hat ein Säugling mit Lesch-Nyhan-Syndrom mehr Kombinationsgabe und Verstand.

-->

"Abschließend möchte ich sagen, daß ich persönlich glaube, daß wenn das neue Gesetz zwar nichts nützt (also die Verbrechenszahlen nicht sinken), so schadet es, salopp ausgedrückt, auch nicht, denn sollten die Leute vermehrt am Schwarzmarkt kaufen, so hätten sie auch legal Waffen gekauft, und für mich persönlich macht es keinen Unterschied, ob ein Verbrechen sozusagen legal oder illegal begangen wird."


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BeitragVerfasst: 28. November 2006, 09:05 
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Registriert: 24. Oktober 2006, 08:38
Beiträge: 1524
Zitat:
Im engeren Sinn jedoch verstehe ich unter Amokläufern jene, die sich völlig spontan und unüberlegt, aus irgendwelchen inneren Impulsen heraus, eine Waffe kaufen.
Die Tante hat keine Ahnung. Weiß doch jeder durchschnittliche Medienkonsument, daß die allermeisten Amokläufer ihre Tat langfristig planen. Die Arbeit ist zudem grottenschlecht, was sich schon in der Konjunktivsprache der Schreiberin offenbart, die nur vermutet aber nichts weiß.

Leider scheint trotz der Defizite ihrer Arbeitsweise Fr. Maga Kytir Karriere als Soziologin zu machen:

http://www.lancs.ac.uk/fss/sociology/pr ... /kytir.htm

Leider kein gutes Zeugnis für die Soft Sciences.

Aber auf der Uni Klafu wird man ja auch mit einer Diplomarbeit über "Wicky und die starken Männer" (Ergebnis: Die Menschen sehen die Sendung gerne, weil sie so lustig ist.) Uniassistentin ...


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BeitragVerfasst: 28. November 2006, 14:44 
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Registriert: 24. Januar 2006, 17:34
Beiträge: 918
Wohnort: Wien
Zitat:
Zitat:
Im engeren Sinn jedoch verstehe ich unter Amokläufern jene, die sich völlig spontan und unüberlegt, aus irgendwelchen inneren Impulsen heraus, eine Waffe kaufen.
Die Tante hat keine Ahnung. Weiß doch jeder durchschnittliche Medienkonsument, daß die allermeisten Amokläufer ihre Tat langfristig planen. Die Arbeit ist zudem grottenschlecht, was sich schon in der Konjunktivsprache der Schreiberin offenbart, die nur vermutet aber nichts weiß.

Leider scheint trotz der Defizite ihrer Arbeitsweise Fr. Maga Kytir Karriere als Soziologin zu machen:

http://www.lancs.ac.uk/fss/sociology/pr ... /kytir.htm

Leider kein gutes Zeugnis für die Soft Sciences.

Aber auf der Uni Klafu wird man ja auch mit einer Diplomarbeit über "Wicky und die starken Männer" (Ergebnis: Die Menschen sehen die Sendung gerne, weil sie so lustig ist.) Uniassistentin ...
und einige Arbeiten werden sogar aus dem Internet zusammengetragen *lol*

ist immer wieder interessant wie sich diverese "Fachleute" hervortun und Thesen aufstellen, von der Materie keine Ahnung haben, aber weil es gerade aktuell ist, ihren Senf ablassen

auffallend ist es auch, dass es oft der gleiche Typus Mensch ist ...

ausserdem ist der Artikel 8 Jahre alt, es hat sich einiges verändert,
vorallem die Situation hier in der EU, vielleicht sieht sie es heute anders :roll:
und/oder manche werden es nie kapieren :lol:


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BeitragVerfasst: 28. November 2006, 15:27 
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Registriert: 9. Januar 2006, 18:27
Beiträge: 200
Es ist eine Schande, was da teilweise an wissenschaftlichen Arbeiten auf der Universität herumkugelt.

So eine "Seminararbeit" würde ich nichteinmal im Gymnasium durchgehen lassen.

Es geht nicht nur darum, dass in diesem lächerlich kurzen Schrieb zB keine Literatur verwendet und keine Forschungsfrage behandelt wurde. Oder darum, dass man eine Hypothese auch statistisch überprüfen muss, anstatt dauernd zu schreiben: "ich glaube" oder "ich vermute". Das passt vielleicht für einen Unterstufen-Deutschaufsatz, aber nicht für eine "wissenschaftliche" Arbeit.

Selbst bei einem vergleichsweise trotteleinfachen Studium wie dem der Soziologie hätte ich damit nicht gerechnet. (Will keinem Soziologen zu nahe treten, der das Studium ernst genommen hat. Ist aber nunmal viel einfacher als z.B. Handelswissenschaft oder Jus oder TU).

_________________
Mitgliedsnummer 5219


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BeitragVerfasst: 30. November 2006, 22:07 
Zitat:
Ist aber nunmal viel einfacher als z.B. Handelswissenschaft oder Jus oder TU).
Ja, stimmt genau :wink:

Aber vielleicht wird grad aus dem Grund der Chemiestudent zum Geschichtsstudent. Aber das muss ich mir noch genau überlegen


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BeitragVerfasst: 1. Dezember 2006, 00:24 
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Wohnort: Vorarlberg
@ chemie student

Gibst auf ? Weiterkämpfen!


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