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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007, 09:57 
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Da reden - wieder einmal - offensichtlich Leute, die keine Ahnung haben - bzw. deren Weltbild aus Filmen über WK 1 - Westfront stammt.
Abgesehen davon, daß der "Herr Offizier" orgplanmäßig ia. ein Stg 77 führt, liegt er als Zugs - oder Kompaniekommandant meist in der Kampfzone - und wird eher vorangehen als antreiben ..
Und - Aufrufe zu einer mit Totalverweigerung sympathisierendenen Geisteshaltung sollten eher im "Tatblatt" oä. erscheinen. dort passen sie nämlich hin ..
Oder soll dieses Forum zum Links-Linken-Sammelplatz mutieren ?

Übrigens, in der Sowjetarmee waren es die Kommissare, die Zurückbleibende antrieben ..


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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007, 10:06 
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Zitat:
...Aufrufe zu einer mit Totalverweigerung sympathisierendenen Geisteshaltung sollten eher im "Tatblatt" oä. erscheinen. dort passen sie nämlich hin ...
Einen Aufruf habe ich hier nicht gelesen und mit Totalverweigerung hat die Entscheidung für den Zivildienst in den allermeisten Fällen sicher nichts zu tun.

Und ich fürchte, daß in dieser Weise die Diskussion wieder gegen eine Sperre hin tendiert...

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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007, 10:16 
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Lieber Dave, es bleibt Dir natürlich unbenommen Dich und die Deinigen für irgendwelche Sandkastenideen zu opfern in der Hoffnung auf posthume Ehrung. Laß aber bitte auch jene leben, die sich nicht dem blinden Kadavergehorsam unterwerfen wollen. Haus & Gemeindeverteidigung: ja, Sperriegel gegen Russen: nein. Denken tuns viele, es sagt halt keiner. Laut Befragung würden allerdings nur halb so viele Wehrmänner nach Absolvierung des Präsenzdienstes ihr Land mit der Waffe verteidigen wie am Tag der Stellung. Ich kenne aber einige Offiziere aus unserem BH denen ich jederzeit zutrauen würde ihre Truppen fähig zu führen - und Selbstmordbefehle irgendwelcher Generäle, die nie der Realität ins Auge sehen mußten, zu mißachten. Nur leider gibt es nicht genug davon. Die Zeiten der griech. Phalanx, in denen der bewährteste und umsichtigste Mann zum Offizier gewählt wurde sind lange vorbei.

Aber wir sind schon recht off topic. Gehen wir lieber zum Kern zurück als über die "philosophische Begründung" des B-Waffenverbots für Zivildiener zu debattieren.


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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007, 10:36 
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Das Waffenverbot für Zivildiener basiert auf einem - bewußt in Kauf genommenen - Trugschluß und ist eigentlich eine Strafbestimmung.

Also: Du willst nicht mit der Waffe dienen: kriegst Du auch keine privat.

Das ganze ist deshalb obsolet geworden, weil man heute nicht mehr den Zivildienst vor einer Kommission sozusagen erstreiten muß, sondern es sich aussuchen kann, ob man Präsenzdienst oder Zivildienst macht.

Es könnten daher heute auch durchaus andere Motive für den Zivildienst gelten als bloß die Ablehnung des bewaffneten Kampfes.

Es wäre daher nur sauber, das Waffenverbot für Zivildiener fallen zu lassen. Die IWÖ wird sich dafür nicht engagieren, das mögen die Zivildiener selbst organisieren. Vielleicht helfen die Grünen dabei.


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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007, 10:53 
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Zitat:
.. als über die "philosophische Begründung" des B-Waffenverbots für Zivildiener zu debattieren.
Davon war in meinem Aufzeigen der - mbE. etwas eigenwilligen - Interpretation des in den Statuten verankerten Bekenntnisses zur
Zitat:
" Umfassenden Landesverteidigung, insbesondere der Militärischen
Landesverteidigung. "
auch nicht die Rede.

Wieder einmal - bitte lesen.

ps:
Zitat:
Vielleicht helfen die Grünen dabei.
Der war gut.

mfG. d.


Zuletzt geändert von Dave am 5. Juni 2007, 17:04, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007, 12:40 
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Das Bekenntnis zur Landesverteidigung ist ganz wichtig für uns. Wenn einmal die Wehrpflicht und das Milizsystem nicht mehr existieren und die Verteidigung Österreichs von einer fremdländischen Söldnertruppe übernommen wird, fehlt uns ein wesentliches Argument für den privaten Waffenbesitz.

Auch wenn es manchen nicht gefällt:

Die allgemeine Wehrpflicht ist die Basis für ein freies Volk, das sich selbst verteidigt und verteidigen kann. Daß in der Vergangenheit die Wehrpflicht oft mißbraucht worden ist, ändert nichts daran.

Wir können nichts für den Hitler und für den Stalin. Hätte es 1934 ein selbstberwußtes, auf der allgemeinen Wehrpflicht beruhendes Milizheer in Deutschland gegeben, wäre wahrscheinlich so manches nicht passiert. Und hätten wir in Österreich auch so ein Heer gehabt, wäre vielleicht 1938 doch der Schuß gefallen, der uns nach 1945 nicht die Mittäterschaft sondern die Opferrolle gebracht hätte.


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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007, 12:55 
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Zitat:
Die allgemeine Wehrpflicht ist die Basis für ein freies Volk, das sich selbst verteidigt und verteidigen kann.
Every citizen should be a soldier. This was the case with the Greeks and Romans, and must be that of every free state. -- Thomas Jefferson


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BeitragVerfasst: 5. Juni 2007, 21:57 
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Vielleicht habe ich das lesen verlernt aber auch ich habe hier keinen Aufruf zur Totalverweigerung gelesen.

Ich bleibe dabei:
Ja zur Landesverteidigung, doch sinnlose Befehle (Kanonenfutter spielen) befolgen: nein! Auch dann nicht wenn der "Herr Offizier" vorrangeht und glaubt sein Tod ist heldenhaft.

Nicht sinnlos sterben zu wollen ist hat doch nicht mit linker Ideologie zu tun.

cowroper

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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007, 16:24 
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Zitat:
Ja zur Landesverteidigung, doch sinnlose Befehle (Kanonenfutter spielen) befolgen: nein! Auch dann nicht wenn der "Herr Offizier" vorrangeht und glaubt sein Tod ist heldenhaft.
Ein Heer, in dem jeder für sich bestimmt, welcher Befehl jetzt "sinnlos" sein soll, ist erfahrungsgemäß nicht einmal für die Heilsarmee zu gebrauchen .
Dies hat sich in sämtlichen Kampfhandlungen seit Jahrtausenden gezeigt.
Es gibt genug Literatur darüber.
Und wie rasch die "proletarischen" Heere eine Disziplin hatten, die rigoroser war als alle vergleichbaren, ist ja bekannt - wenigstens den Beidäugigen.
( wie wäre es übrigens mit "demokratischen" Abstimmungen, welche Befehle zu befolgen sind ? :roll: )

Und wenn jetzt der nächste kommt und keine Steuern zahlt, weil es ja immer wieder Mißbräuche gibt - und der nächste ..
dann sind wir von der Ideologie der "Totalverweigerer" nicht mehr weit weg ..

Und zwischen " mit Totalverweigerung sympathisierendenen Geisteshaltung " und " Aufruf zur Totalverweigerung " bestehen gewisse Unterschiede.
Lesen kannst Du doch ?

ps:
Zitat:
Haus & Gemeindeverteidigung: ja, Sperriegel gegen Russen: nein.
Geschätzter Gerald, es wäre nützlich, wenn Du dich aus Deinen hehren ideologischen Höhen unter normales Volk und darin vorhandene Zeitzeugen begeben - oder mit etwas älteren ( die ganz Jungen glauben mitunter auch, daß Freiheit auf dem Baum wächst ) ungarischen oder tschechischen Nachbarn reden würdest.
Die würden Dir dann erzählen, was sie von einem "Sperriegel gegen Russen" halten.
Oder allgemein von den "großen russischen Brüdern" ..
Oder von Leuten, die eine russische Aggression wohlgefällig begrüßen würden.


Zuletzt geändert von Dave am 6. Juni 2007, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007, 16:42 
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Kann man diesen Thread bitte zumachen!

Wenn es hier Leute gibt, - ja Dave, du bist gemeint - , die andere Meinungen nicht also solche akzeptieren können und in einem Forum dozierend andere klein machen wollen und immer wieder mit erhobenem Zeigefinger ein deutliches Lesen einmahnen, dann ist eine Diskussion nicht zielführend, zumal sie am Thema vorbei geht.
Ich für meinen Teil habe meine Schlüsse aus vergangenen Streitorgien gezogen. Würde mich freuen, wenn du das auch so sehen könntest!

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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007, 16:50 
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Geschätzter Highlander,

vielleicht könntest Du diese Aufforderung auch an Leute richten, die hier Theorien verkünden, die, wie aufgezeigt, mit den Vereinsstatuten nicht zur Deckung zu bringen sind.
Und wenn Du diese Aufforderung an Leute richten würdest, die Geschriebenes unrichtig zitieren, würde ich sie sicher akzeptieren.
So klingen auch Deine Ermahnungen etwas nach einäugig.


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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007, 18:15 
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Vielleicht erklärt eine kleine Episode (nachzulesen in Stephen Ambrose, Band of Brothers, 2001) besser was ich meine: Im WWII war die Easy Kompanie der 101. (US-)Fallschirm- Jäger Regiments kurz in Hagenau stationiert. Einige ausgewählte Soldaten sollten im Auftrag eines profilierungssüchtigen "frischgefangten" West Point Absolventen jenseits des Flusses deutsche Gefangene machen. Der Kommandeur der Einheit vom D-Day an, Richard Winters, bezweifelte die Durchführbarkeit dieses Auftrags. Einen Versuch wagte er trotzdem. Als der ob der heftigen deutschen Gegenwehr gründlich in die Hose ging, ignorierte er die Anordnung noch in der selben Nacht einen zweiten Versuch zu wagen, was eigentlich einer Anordnung zum Selbstmord gleichkommt, und ließ seine Männer lediglich ein kleines Feuerwerk veranstalten. Das hätte ihn vors Kriegsgericht bringen können- aber genau dieses Verhalten erwarte ich mir vom einem Offizier.

Ob jetzt im Zuge des WWIII die Riegelstellung gegen die vorrückenden Sowjets von ähnlicher Sinnhaftigkeit getragen wäre, darf jeder selbst beurteilen. Ich durfte ja Anfang der 90er noch den "Wehrunterricht" besuchen und was da vorgetragen wurde kann man zynisch zusammenfassen mit: wir opfern das österr. Heer um der NATO 5min. zu erkaufen. Den "Kollateralschaden" einiger A-Bomben auf österr. Staatsgebiet muß das wert sein. Mag sein, daß ich seit damals eine Allergie gegen solch höhere Logik der Betonschädelfraktion habe. Aber das ist wohl was Dave "strategisches Kalkül" nennen würde...
Wenn aber jene "eifrigen Pflichterfüller", die über so etwas einfach nicht nachdenken und im Ernstfall ihr Hirn der Obrigkeit anvertrauen (und sich dann gerne auf "Pflichterfüllung" ausreden) tendenziell langsam in Pension gehen und neuerdings doch so etwas wie ein "demokratischer Geist" auch von den Armeen gefordert werden darf ohne gleich des Defätismus bezichtigt zu werden, halte ich das nur für positiv. Das kann man natürlich nur meinen wenn man nicht generell Angst vor demokratischen Zuständen hat und statt auf eigenes Denken und Gewissen lieber auf Autoritäten setzt. Ja Dave, es ist zum Fürchten- das, was Du für den Geist des Kommunismus hältst, geht in der Gesellschaft um. :lol:

Das wird auch die Wehrbereitschaft wieder stärken wenn Grundwehrdiener heute merken, daß jeder Einzelne wertvoll ist für die Vorgesetzten und die Gesellschaft. Drum: Erhöhung des Heeresbudgets und her mit neuester Schutzausrüstung, Keramikplatten für jeden Soldaten, etc.

PS: Keine Frage, unter McCarthy hättest Du mit dem Kommunismusvorwurf punkten können.


Zuletzt geändert von Gerald am 6. Juni 2007, 18:49, insgesamt 11-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007, 18:36 
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Besser hätt ichs auch nicht zusammenfassen können. :wink:


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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007, 18:43 
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Nach 1989 war das Raumverteidigungskonzept ohnedies schon gegenstandslos.
Hatte sich das zu Euren WPol - Vortragenden ( die, was ich selbst schon mehrmals höherenorts kritisiert habe, durchaus nicht immer geeignet waren - da hat das BH einiges verschlafen - noch nicht herumgesprochen ? )


Zuletzt geändert von Dave am 6. Juni 2007, 18:46, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007, 18:44 
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Dem Herrn Offizier war das im Schuljahr 1990/91 noch nicht so klar. :wink:


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