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BeitragVerfasst: 12. Juni 2007, 08:25 
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Es muß ja nicht gleich durchsuchen sein, es reicht schon wenn bei einer Verkehrskontrolle nach dem Pannendreieck verlangt wird. Schon hat er Einblick in den Kofferraum.

Das einfachste und legalste für den Billa ist ein Rucksack mit darin befindlicher Waffe oder besser Waffenkoffer darin. Denn wenn die an der Kasse mit dem Spruch kommt: "Kann ich da mal reinsehen" könnte es sonst zu Mißverständnissen kommen. :?


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BeitragVerfasst: 12. Juni 2007, 10:11 
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@M16

In was die Dame an der Kassa auch immer reinschauen will, ein einfaches, aber bestimmtes "Nein" und die Sache ist erledigt.

Bei mir hat noch nie eine in meinen Rucksack, Tasche oder ähnliches geschaut.

Ein einziges Mal hat eine darauf beharrt, doch bei meinem Vorschlag, wenn sie mich des Diebstahles verdächtigt solle sie doch die Polizei holen, dann kann ich gleich eine Anzeige wegen Verleumdung, falscher Verdächtigung und Kreditschädigung (ich weiß, rechtlich heißt das sicher anders) machen, hat sie aufgegeben.

cowroper

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2007, 08:17 
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Hmmm, "am Kopf kratz´...",

wenn ich euch richtig verstanden habe, ist es eine Art "Graubereich" wenn wir nach dem Schiessstand noch auf ein Schnitzel gehen...

Richtig?

Mit ansatzweisem Erkenntnis grüsst euch,

Idefix


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BeitragVerfasst: 15. Juni 2007, 09:38 
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Ich würde Geld darauf verwetten, dass das, sofern es im konventionellen Wirtshaus (und nicht auf der Raststation/Tankstelle) ist, bereits definitiv Führen ist. Es hat ja auch nichts mit dem Transport zu tun.

Du transportierst sie nicht, und damit gilt sie auch im geschlossenen Behältnis als "geführt".

Wo kein Kläger, da kein Richter. Aber streng genommen ist das denke ich kein Graubereich mehr.

Besonders wenn das ganze z.B. im Nachbarort Deines Wohnsitzes statt findet und nicht gerade bei einer Reise von Salzburg nach Wien ist.

lg digital

PS: Lösung: Drück Deinem Kollegen Deinen Waffenkoffer in die Hand, sofern seine Plätze am WP für die Gesamtzahl der betreffenden Waffen ausreichen.

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2007, 17:34 
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Zitat:
Ich würde Geld darauf verwetten, dass das, sofern es im konventionellen Wirtshaus (und nicht auf der Raststation/Tankstelle) ist, bereits definitiv Führen ist. Es hat ja auch nichts mit dem Transport zu tun.

Du transportierst sie nicht, und damit gilt sie auch im geschlossenen Behältnis als "geführt".

Wo kein Kläger, da kein Richter. Aber streng genommen ist das denke ich kein Graubereich mehr.

Besonders wenn das ganze z.B. im Nachbarort Deines Wohnsitzes statt findet und nicht gerade bei einer Reise von Salzburg nach Wien ist.

lg digital

PS: Lösung: Drück Deinem Kollegen Deinen Waffenkoffer in die Hand, sofern seine Plätze am WP für die Gesamtzahl der betreffenden Waffen ausreichen.
Also ich lese nirgends aus dem Waffengesetz oder den Durchführungsverordnungen heraus daß man nicht nach dem Schießplatzbesuch Essen gehen darf!

Kat C Waffen darf man sogar für ein paar Stunden im versperrten PkW ausfbewahren (nicht sichtbar abgelegt) und Kat B Waffen nimmt man eben mit und beaufsichtigt sie persönlich und soferne man mal kurz austreten muß passt eben der Schützenkollege darauf auf oder man nimmt den Rucksack mit.....

Außerdem zitiere ich Dr. Zakrajzek:

"Ich habe das schon ganz deutlich gesagt: Laut unserem Gesetz gibt es weder eine Notwendigkeit, einen bestimmten Weg zu wählen noch eine Motivation, sondern es steht: "von einem Ort zum anderen".
Anscheindend spuken hier deutsche Bestimmungen in den Köpfen herum. Ich denke, es sollte jetzt kar sein."

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2007, 17:48 
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das Bedürfnis, sich seinen eigenen Gesetze zu machen, ist hier anscheinend weit verbreitet.

Wir brauchen keine Politiker, um das Waffengesetz zu verschärfen... das machen wir schon selber!!!....

Ich versteh's nicht :o

GS

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2007, 17:53 
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Sehr richtig.
Zu beobachten, wie sich hier etliche päpstlicher als der Vatikan gebärden, stimmt ziemlich traurig.

mfG. d.


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BeitragVerfasst: 15. Juni 2007, 18:39 
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In Österreich werden simple Verwaltungsstrafen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung im Ortgebiet mit wenigen Euros vom OGH widerrufen, nur weil bei einer Ortstafel ein Zusatzschild angebracht war.

In Kärten führt ein LH die ganze Regierung und den OGH an der Nase herum, nur weil er sich an den Buchstaben des Gesetzes hält.


Nur wir ... wir erfinden neue Buchstaben zum Gesetz dazu .....?


Wenn man heute das Erlaubte nur deshalb nicht tut, weil es irgendjemand als verboten erachten könnte ... dann wird es morgen tatsächlich verboten sein

GS

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2007, 20:26 
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Seien wir fair gegenüber den Vorsichtigen: ich lese aus den Fragen keinen Wunsch nach neuen und noch strengeren Gesetzen heraus, sondern vielmehr den berechtigten Wunsch, bei nicht 100% im Gesetz definierten Situationen auf der sicheren Seite zu sein. Man will verständlicherweise übereifrigen Beamten nicht einmal den geringsten Grund geben, einem Ärger zu machen. Beamten, die sich oft im Waffenrecht selbst nicht auskennen (bei meinem letzten Waffenkontroll-Hausbesuch meinte der Polizist allen Ernstes, ich müsste die Bestätigungen über meine Schießstandbesuche im Waffenführerschein eintragen lassen!).

Ein vorläufiges Waffenverbot ist schnell ausgesprochen, und die Waffen sind schnell konfisziert. Selbst wenn man sie nach Gerichtsentscheid wieder bekommt, ist das mit jeder Menge Ärger und Geldverlust verbunden - und die Waffen bekommt man des öfteren dann in einem erbärmlichen Zustand zurück.

Trenck

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Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
Michael Klonovsky


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BeitragVerfasst: 15. Juni 2007, 21:55 
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schon , gut, das soll jeder halten wie er will;
Daß ein Trampelpfad über den eigenen Grund nach einigen Jahren zum Wegrecht wird, wenn man sich nicht dagegen wehrt, haben auch viele schon nicht geglaubt.
Übereifrige Beamte gibt es überall, aber kuschen ist halt der falsche Weg.

Was im Gesetz steht, wurde hier eindeutig erläutert, mehr steht auch nicht drin, wenn man noch 3 mal nachfrägt :)

Ich werde jedenfalls auf mein Bier mit meinem Freund nach dem Schießstandbesuch NICHT verzichten.
Und ich hab auch kein schlechtes Gefühl dabei. :wink:

GS

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BeitragVerfasst: 15. Juni 2007, 23:41 
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PROST

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lg Angel
-=PEACE=-
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grossbuchstaben werden ignoriert und satzzeichen nur spärlich verwendet.
rechtschreibfehler sind meistens flüchtigkeitsfehler.
ausserdem bin ich ß-verweigerer ;-) [/size]


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BeitragVerfasst: 16. Juni 2007, 16:53 
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Für mich war die Aussage des Dr. Zakrajsek leider nicht aussagekräftig genug. Die betrifft nämlich die ROUTE. Was nichts mit dem Essen gehen zu tun hat.

Ich kenne die Vorschriften in dieser Auslegung eben so, dass der Transport nicht durch eine nicht mit dem Transport zusammenhängende Tätigkeit unterbrochen werden darf, und dass das dann als Führen definiert wird.

Ich weiss nicht mehr wo, aber ich bin mir recht sicher, dass ich das wo mal ganz klar gelesen habe. Ich glaube im Rahmen der ganzen Vorgaben mit vorübergehender Beaufsichtigung der Kat B Waffe nicht durch eine Gelegenheitsperson, Verwahrung im KFZ etc.

Ich bilde mir ein, dass es dazu entweder höchstgerichtliche Entscheide oder eine Verordnung gibt. Ich denke auch, dass ich das beim Waffenführerschein gehört habe, und auch hier erfahren habe. Genau sagen kann ichs aber nicht mehr.

Also, ich würde mich freuen, wenn Dr. Z. zu der Frage im Detail Stellung nehmen würde, denn wenn das so wie ihr meint ist, würde das meinen Schießstandbesuchen mit Freunden ohne WP auch mehr Nachfreude verleihen.

lg digital

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BeitragVerfasst: 18. Juni 2007, 12:05 
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Also mein diesbezügliches "Maximum" ist nach dem Schießstand der Drive-in und anschliessendes hinunterwürgen auf einem Parkplatz am Weg nach Hause.

:shock:


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