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BeitragVerfasst: 21. Juni 2007, 14:26 
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BeitragVerfasst: 21. Juni 2007, 14:42 
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Zitat:
2. Es bestehen Bedenken, dass die Waffe „nicht notwendigerweise durch den Antragsteller selbst“ missbräuchlich verwendet werden könne.
Ein Totschlagsargument wenn einem nichts anderes mehr einfällt. :evil:
Damit lässt sich jeder Schraubendreher oder Stein verbieten.


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BeitragVerfasst: 21. Juni 2007, 15:06 
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Zitat:
....gibts leider nicht, eher wie wird dieser abgelehnt.......
here we go:
Danke!! Traurig, daß man die Dinger so Stück für Stück und jeder für sich freieisen muß. Ich schätze mal FAL-Clone ala DSA wird es ebenso wenig spielen wie die G3 Clone?


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BeitragVerfasst: 21. Juni 2007, 17:14 
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In irgend einem alten DWJ gabs mal einen Bericht über einen Schweizer, der in vielen Stunden Heimarbeit eine Gatling (Modell mit Messing-Ringmagazin auf Holzdreibein) im verkleinerten Maßstab im cal. .22 selbst gebaut hat.

War eine wundervolle Arbeit und natürlich voll funktionsfähig. Ich nehme an, sowas ist bei uns undenkbar und wird mit "Häfn" bestraft. Oder?

JPC 200

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BeitragVerfasst: 21. Juni 2007, 20:56 
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Zitat:
In irgend einem alten DWJ gabs mal einen Bericht über einen Schweizer, der in vielen Stunden Heimarbeit eine Gatling (Modell mit Messing-Ringmagazin auf Holzdreibein) im verkleinerten Maßstab im cal. .22 selbst gebaut hat.
JPC 200
Die technischen Diagramme und die Bauanweisungen waren von einer amerikanischen Firma vorhanden. Die Bauanweisungen sind sehr ausführlich und mit den korrekten Werkzeugen würde es nicht sehr schwierig sein.

In Südafrika wollte ein Freund von mir, mit einer Sammler Lizenz, Eine bauen lassen.
Interessant war es, das so eine Waffe nicht ausdrücklich verboten war, weil es sich nicht um eine normale „full auto“ handelte. Nach Anfrage wurde ihm gesagt das er keine Lizenz für so eine „gefährliche Waffe“ bekommt und das so eine Waffe Kriegsmaterial ist :( .
Danach dachten wir, vielleicht könnte sie in eine Platzpatronen Ausführen gebaut werden, leider geht das auch nicht.


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BeitragVerfasst: 22. Juni 2007, 12:39 
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Zitat:
Unterm Strich wird also §18 Abs. 2 zur Gänze außer Kraft gesetzt und es besteht für den „normal sterblichen“, eigentlich keinerlei Möglichkeit an eine Kat A zu kommen. Es sei denn es handle sich um eine „antike“ Waffe….. aber das liegt im Auge des Betrachters, sprich des BMLV im einvernehmen mit dem BMI
Es ist zwar schwer aber dennoch möglich auch ohne einem politischen Fürsprecher eine Ausnahmebewilligung zu bekommen. Ein erfahrener Anwalt und persönlicher Einsatz sind aber unumgänglich. Die Behörden machen es den Antragstellern besonders schwer aber mit ein bis zwei VwGH Entscheidungen sind in den letzten Jahren, was mir von Beteiligten persönlich bekannt ist, auch STG58 und Ruger Mini 14 bewilligt worden. Das Argument mit militärischer Fertigung kann nicht ausschlaggebend sein, denn dafür ist der §18 Abs. 2 ja schließlich da. (=VwGH Entscheidung) Gerade bei den in Deutschland freigegebenen Clonen sind die Argumente wie militärische Fertigung, mit Vollautoversion kompatibel, etc. sicher nicht haltbar.

Eines ist jedenfalls klar, möchte man ernsthaft so eine Bewilligung haben muß man erst einmal bereit sein mit viel Geld und Risiko zu pokern was den Personenkreis schon mal erheblich eingrenzt. :roll:

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BeitragVerfasst: 22. Juni 2007, 15:19 
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Zitat:
was mir von Beteiligten persönlich bekannt ist, auch STG58 und Ruger Mini 14 bewilligt worden
... auch hier wurde auf eine gewisse art "politisch gepokert" wenn auch auf anderem niveau.
und wie gesagt, ausnahmen bestätigen die regel und unmöglich ist nichts. Mini 14, KM1 und konsorten sind durchaus zu bekommen STG58 ist ein absoluter einzelfall, aber G3-Clone & Co kann man fast vergessen.
apropos §18/2 ..jaja das stimmt schon, aber es liegt eben IMMER im ermessen der behörde und gegen o.a fadenscheinigen begründungen (welche auch dem VwGH standhalten) ist keinkraut gewachsen. ich lade euch gerne mal ein (wenn gerade wer lust und viel zeit hat, also über einen liegegips verfügt oder arbeitslos ist) meine kleine sammlung zu lesen. sie umfasst inklusive der schriftstücke meines anwaltes weit über 1500 seiten und phasenweise durchaus kurzweilig. ich überlege auch schon darüber ein kleines kabaret-programm zu schreiben....wäre doch nett die iwö-weihnachtsfeier als kleinkunstabend mit humoristischen auszügen des amtsschimmels zu krönen.... WENN ES IM GRUNGE NUR NICHT ECHT TRAURIG WÄRE.....

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BeitragVerfasst: 25. Juni 2007, 09:27 
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Zitat:
• Herr Q beantragt einen KM1, in der Stellungnahme zu der ihn die Behörde auffordert, weist Herr Q auf die antiquiertheit Waffe hin und das diese in keiner Armee der Welt mehr eingesetzt werde. Herr Q hat die Genehmigung ohne weiteres bekommen.
Besteht für Sammler Aussicht, eine Genehmigung für einen M1 Garand zu bekommen? Schließlich ist das nur ein „antiker“ Halbautomat, den keine Armee mehr verwendet.
Ich glaube, mich als Sammler bezeichnen zu dürfen. Ich habe derzeit 26 historische Ordonanzgewehre, alle vor 1945 erzeugt und entsprechende Literatur.

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Gruss Erpi
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BeitragVerfasst: 25. Juni 2007, 15:29 
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@ erpi

Die Frage ist doch auch welche Kosten da auf einem zukommen ... kann jemand (mit Erfahrung) überschlagsmässig etwas dazu sagen?


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BeitragVerfasst: 25. Juni 2007, 15:51 
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Das BMLV versucht nach Möglichkeit einfach alles abzuweisen, manchmal - und bei gewissen Voraussetzungen (echter Sportschütze, echter Sammler etc) - geht mit Hartnäckigkeit doch etwas.

Ich habe schon Anträge hinsichtlich verschiedenser Sachen (MG's aus WW I, Garand, KM1, M 14 etc.) "durchgebracht". Manchmal geht aber auch gar nichts. Mann muß es einfach probieren und für jeden Fall individuelle Argumente suchen.

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Andreas Rippel


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BeitragVerfasst: 26. Juni 2007, 07:38 
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Gibt es Richtlinien um als Sammler zu gelten? Soll man sofort mit einem Anwalt schwere Geschütze auffahren oder ist es hilfreicher vorerst als „untertänigster Bittsteller“ aufzutreten? Wie ist es, wenn man so eine Bewilligung doch errungen hat; bekommt man dann leichter noch eine? Dann würden sich Kosten und Aufwand eher lohnen.

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Gruss Erpi
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BeitragVerfasst: 26. Juni 2007, 09:16 
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@erpi: ja es gibt richtlinien für sammler, diese sind jedoch ebenfalls sehr dehnbar und es liegt im ermessen der behörde dich als sammler einzustufen oder nicht. mit dem gedanken A-waffen-sammler sein zu wollen. kommt man jedenfalls nicht durch.
imho und erfahrungen nach, ist es wahrscheinlich besser ganz normal den antrag zu stellen und erst im falle eines abschlägigen bescheides mit dem anwalt einen ganz zum VwGh bzw VfGh anzutreten. die kosten für antrag, dessen ablehnung und ein gang zum Vw/VfGH sind mit ungefähr 1200-1500 € anzusetzen.
und nein es ist nicht leichter mit einer genehmigung eine weiter zu bekommen, es sei denn der sammleraspekt findet anwendung und selbt hier wird man deine ansuchen restriktiv behandeln.

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Jeff Cooper 1920-2006


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BeitragVerfasst: 26. Juni 2007, 09:43 
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Wie schon erwähnt, ich sammle Ordonanzgewehre die vor 1945 erzeugt wurden und besitze davon 27 Stück (gestern kam eines dazu). Als technischer Schritt wäre eben ein amerikanischer Halbautomat Garand ein wichtiger Bestandteil. Schließlich wurden diese Modelle erstmals im großen Stil bei einer Armee eingeführt. € 1.500,00 Verfahrenskosten würde ich dafür schon opfern – wenn die Chancen gut stehen.
Ich bitte um Ratschläge, wie ein solcher Antrag gestellt werden soll.

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BeitragVerfasst: 26. Juni 2007, 13:41 
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die kosten für antrag, dessen ablehnung und ein gang zum Vw/VfGH sind mit ungefähr 1200-1500 € anzusetzen.
Wenn der Einspruchman vom Vw/VfGH "bestätigt" wird bekommt man ja vom Staat die Anwaltskosten ersetzt, oder? So weit bin ich nämlich noch nicht :twisted:

@erpi
In deinem Fall könnte die Rechtsabteilung ein eigenes Gutachten darüber vom Heeresgeschichtlichen Museum anfordern, bei einer eingegrenzten Sammlung mit Zusammenhang der Exponate (=echte Sammlung) könnte das sogar sehr hilfreich sein, bei einem Bekanten wurde das auch gemacht.

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BeitragVerfasst: 26. Juni 2007, 16:15 
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... richtig die kosten werden ersetzt, sofern man recht bekommt ......

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