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BeitragVerfasst: 8. Dezember 2017, 14:49 
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Wollte ich euch nicht vorenthalten:
https://www.heise.de/tp/news/Japan-Die- ... 13678.html

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Melius est stantem mori quam genibus nixum vivere.
IWÖ Mitglied Nr: 10620


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BeitragVerfasst: 8. Dezember 2017, 16:58 
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Beiträge: 184
Einige interessante Details über Japan habe ich auch in meinem Werk "Das Schwarzbuch der Waffenrechtsdebatte" festgehalten:
Zitat:
In Japan fallen jährlich etwa 0,2 Personen von 100.000, Tötungsdelikten zum Opfer. In den USA rund 20 Personen von 100.000. Diese geringe Mordrate wird häufig von Waffengegnern mit dem totalen Schußwaffenverbot in Japan in Verbindung gebracht. Eine Untersuchung aus den USA belegt jedoch, daß die Mordrate bei den Amerikanern japanischer Herkunft nur bei 0,1 liegt. Vergleichsweise liegt die Mordrate von Amerikanern puertoricanischer Herkunft bei 30 Opfern unter 100.000 Einwohnern gleicher Herkunft!

In Japan haben 1998 mehr als 123.000 Kinder einen Elternteil durch Selbstmord verloren. Die Zahl der Selbstmorde ist weiter steigend. Das ist das Ergebnis einer Erhebung der Tokioter Studiengesellschaft Ashinaga. Gründe dafür sind vor allem finanzielle Schwierigkeiten – z. B. nach rezessionsbedingten Umstrukturierungen in der Firma. 89.830 Kinder verloren ihren Vater durch Selbstmord. 33.661 Kinder ihre Mutter. Quelle: ORF – Teletext, 21. 04. 2000, Durch Selbstmord Elternteil verloren.

Strenges Waffengesetz in Japan – praktisch nutzlos. Wie wenig sich strenge Waffenverbote auf die Kriminalität auswirken, das zeigt ein aktuelles Beispiel aus Japan: Ein geisteskranker Amokläufer tötete am 3. Juni 2001 bei einem Schulmassaker in Osaka 8 Menschen, darunter 7 Schulkinder. 26 weitere und 3 Erwachsene erlitten Verletzungen. Der 37jährige Mann, der zum Zeitpunkt der Tat unter einer Überdosis Beruhigungsmitteln stand, stach mit einem 15 cm langen Küchenmesser wahllos auf Lehrer und Schüler ein. Erst zwölf Minuten später gelang es zwei Pädagogen, den Amokläufer zu überwältigen und ihn der Polizei zu übergeben. Bei seiner Vernehmung sagte der Messerstecher, er habe mit seiner Bluttat erreichen wollen, daß die Polizei ihn schnappe und hinrichte. Er war schon mehrfach in psychiatrischer Behandlung und hatte mehrere Selbstmordversuche hinter sich. Das äußerst strenge Waffengesetz des Inselstaates verbietet seinen Bürgern nicht nur den Besitz von Schußwaffen, sondern von Waffen generell. Amokläufe und Kriminalität wird man auch in Zukunft nicht verhindern können, wohl aber, daß sich der gesetzestreue Bürger schützen kann. Quelle: Visier, 09/2001, Praktisch nutzlos
Warum hat man im Bericht die ganze Mordrate weggelassen? Etwa, um nicht nicht zu beweisen, daß diese wegen des Waffenverbotes gar nicht gesunken ist? Wenn nicht geschossen wird, wird eben gemessert oder ...


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BeitragVerfasst: 8. Dezember 2017, 18:13 
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Was der Franz macht, das ist schlichtweg großartig. Dafür kann ich mich nur immer wieder bei dir bedanken!

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Ein Narr sagt, was er weiß; ein Weiser weiß, was er sagt.


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BeitragVerfasst: 8. Dezember 2017, 20:26 
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Lieber MrSigSauer, derzeit arbeite ich an einer Mölichkeit mein Buch vielleicht doch noch erscheinen zu lassen.

Die Anregung kam vom früheren Innungsmeister der Waffenfachhändler Dr. Jürgen Siegert. Auch mein Freund, der frühere Präsident der IWÖ Univ.-Prof. Dr. Franz Császár will mir dabei helfen.
Mal sehen, ob es sich verwirklichen läßt.


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BeitragVerfasst: 8. Dezember 2017, 21:12 
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Also, das wäre eine richtige Sensation, bitte mach weiter.....
NUMQUAM RETRO
sousek, 718


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BeitragVerfasst: 8. Dezember 2017, 21:50 
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Ich drücke dir die Daumen Franz und wünsche dir gutes Gelingen! Wenn du bei etwas Hilfe brauchst, melde dich bei mir!


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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2017, 01:26 
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Beiträge: 400
Derzeit arbeite ich an einer Möglichkeit mein Buch vielleicht doch noch erscheinen zu lassen.....


DAS ist die gute Nachricht des Tages...deine unzähligen Arbeitsstunden durch viele Jahre hindurch dürfen nicht umsonst gewesen sein!

Liebe Grüße aus Graz!
Franz


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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2017, 11:08 
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Das wäre großartig! Bitte macht das! Ich freue mich schon auf die ersten Zitate
Zitat:
vgl auch... in... Schmidt/Császár/Siegert

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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2017, 18:51 
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Beiträge: 627
Wohnort: Wien
Bin zuversichtlich, dass es doch noch klappt!

Freundliche Grüsse,
fischeg3
4998


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BeitragVerfasst: 9. Dezember 2017, 23:02 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
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Danke für eure Ermunterung.

Ich hatte das Thema praktisch beendet. Doch dann erinnerte mich mein Freund Jürgen Siegert daran, wieviel Zeit ich in die Faktensammlung gesteckt habe. Ja, das waren Jahrzehnte meiner Freizeit und viele, viele Nächte. Wäre vielleicht wirklich schade alles ungeschehen zu lassen. Ob es noch was bringt - die Mühlen der EU mahlen immer rascher - kann ich nicht versprechen. Aber ein Nachschlagwerk wäre es immer noch.

Lateiner: Auf dein Angebot komme ich zurück. Ich muß nämlich wirklich alles neu schreiben. Es sind nach der Kürzung noch immer 400 Seiten. Da wäre ein komfortableres Schreibprogramm sicher von Vorteil.


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BeitragVerfasst: 21. Dezember 2017, 16:56 
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Beiträge: 148
wenn das ganze als Ebook veröffentlicht werden soll, bin ich gerne behilflich!

lg, Hari


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BeitragVerfasst: 21. Dezember 2017, 22:29 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 184
Mit Ebook gibt es gewisse Schwierigkeiten. Ich habe nämlich ein ausführliches Kapitel über die Persönlichkeiten von mehr als 50 Amokläufern und den namentlich genauen pharmazeutischen Produkten, die sie vor der Tat eingenommen oder abgesetzt hatten. Dieser mögliche Zusammenhang wird Big Pharma sicher nicht amüsieren. Andere wurden von diesem Industriezweig schon zu Tode prozessiert. Das gilt es zu verhindern. Nun arbeite ich gerade daran jedes Medikament nur mit dem Wirkstoff zu benennen. Dazu brauche ich aber noch fächmännische Hilfe. Ich habe es auch schon mit der Schwärzung der Namen probiert, sieht aber komisch aus.
Deshalb möchte ich es nicht "veröffentlichen" sondern nur in einer privaten Ausgabe verteilen. Es wird für dieses Werk ohnedies kein großes öffentliches Interesse geben. Dafür habe ich mir die große Mühe auch gar nicht gemacht. Ich wollte meinen Freunden und unseren Experten ein wichtiges Nachschlagwerk herstellen, sonst nichts.
An Profilierung ist mir nie gelegen, im Gegensatz zu anderen, die ihre besten Freunde für ihre Profilierungssucht und ihr Sendungsbewußtsein verraten und verkaufen.


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