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BeitragVerfasst: 11. Juli 2016, 12:24 
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Registriert: 6. Februar 2016, 06:45
Beiträge: 1499
http://www.gmx.at/magazine/panorama/ueb ... t-31676826
Zitat:
Übergriffe an Silvester: Hunderte Sexualdelikte bleiben ungesühnt

Das BKA geht davon aus, dass die allerwenigsten Straftäter aus der Silvesternacht, die Frauen sexuell belästigt und bestohlen haben, bestraft werden. In mehr als einem halben Jahr seit den Vorfällen seien lediglich 120 Verdächtige ermittelt worden. An den Taten waren aber wohl mehr als 2.000 Männer beteiligt. Die Hälfte von ihnen habe sich erst seit kurzem in Deutschland aufgehalten.

Bei den Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht hat es nach BKA-Angaben deutschlandweit insgesamt knapp 900 Sexualdelikte mit mehr als 1.200 Opfern gegeben. Es seien aber nur 120 Verdächtige ermittelt worden, heißt es in einer Bilanz des Bundeskriminalamtes, aus der die "Süddeutsche Zeitung" und die Sender NDR und WDR zitieren. "Wir müssen davon ausgehen, dass viele dieser Taten auch im Nachgang nicht mehr ausermittelt werden", sagte BKA-Präsident Holger Münch den Medien.

BKA geht von mehr als 2.000 Tätern aus

Da es um Übergriffe in Gruppen ging, seien nach Schätzungen wohl mehr als 2.000 Männer an den Taten beteiligt gewesen. Die meisten sollen aus Nordafrika stammen, Syrer seien praktisch nicht beteiligt gewesen.

Bei einigen Straftaten sind mehrere Frauen betroffen gewesen. So komme das BKA auf die Zahl von mehr als 1.200 Opfern sexueller Übergriffe: rund 650 in Köln, mehr als 400 in Hamburg sowie weitere in Stuttgart, Düsseldorf und an anderen Orten.

Bislang habe es bundesweit nur vier Verurteilungen zu diesen Sexualdelikten gegeben. Bei den 120 identifizierten Verdächtigen sei der Tatverdacht zum Teil nur vage. Die Ermittlungen würden dadurch behindert, dass es von den betroffenen Frauen kaum aussagekräftige Beschreibungen der Täter gebe.

Hälfte der Verdächtigen noch nicht lange in Deutschland

Laut der BKA-Erhebung hielt sich rund die Hälfte der Tatverdächtigen erst seit kurzer Zeit in Deutschland auf, also weniger als ein Jahr. BKA-Präsident Münch sagte: "Insofern gibt es schon einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten des Phänomens und der starken Zuwanderung gerade in 2015." Die Taten in den verschiedenen Städten seien wohl nicht vorab geplant und verabredet gewesen.
Die Behauptung im letzten Satz bezweifle ich.

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Ein feste Burg ist unser Gott! (Martin Luther)

"Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta."

(Peter Scholl - Latour)


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BeitragVerfasst: 11. Juli 2016, 17:28 
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Registriert: 26. Dezember 2015, 19:07
Beiträge: 1308
Wenn interessiert bzw. wundert das? Für die Täter ist das quasi die Bestätigung weiter zu machen, bei einer Wahrscheinlichkeit von 10% und geringer, erwischt und dann auch noch verurteilt zu werden, dass es einem anschließend noch besser geht als vorher. Hallo? Da muss man nicht 1+1 zusammen zählen können. Echt traurig.

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LG und bleibt wachsam...


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BeitragVerfasst: 11. Juli 2016, 18:40 
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Registriert: 16. November 2015, 18:41
Beiträge: 229
ich finde das Resultat positiv, die Freund-Feind Linie ist präziser geworden.


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BeitragVerfasst: 15. Juli 2016, 17:36 
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Registriert: 6. Februar 2016, 06:45
Beiträge: 1499
http://www.vienna.at/18-jaehrige-nach-v ... er/4787862
Zitat:
Blankes Entsetzen im Untersuchungsausschuss zur Silvesternacht: “Das gibt dem Ganzen eine völlig neue Dimension”, sagte die Abgeordnete Simone Brand. Bisher liegen demnach acht Anzeigen wegen Vergewaltigung vor, doch hätten die Täter ihre Opfer dabei in erster Linie angefasst. Der Fall der 18-Jährigen wäre die erste Vergewaltigung mit Koitus, berichtet der WDR.

Frauke Mahr (63), Koordinatorin der Kölner Beratungsstelle „Lobby für Mädchen“, berichtet im U-Ausschuss von der jungen Frau, die anonym bei der Beratungsstelle anrief: “Sie wurde von ihrer Freundin getrennt, hin und her gestoßen von Mann zu Mann”. Dann wurde sie auf dem Boden vergewaltigt. “Sie sah wenige Meter neben ihr noch ein anderes Mädchen liegen, versuchte, dem anderen Mädchen zu signalisieren – mach die Augen zu. Die Männer drehten ihr den Kopf weg, rich­te­ten ihn auf den Täter”.

Ein Polizist riss später den Vergewaltiger von der 18-Jährigen weg. Die junge Frau soll, wie “bild.de” berichtet, in Panik weggerannt sein. Später wurde im Krankenhaus eine Schwangerschaft festgestellt, die beendet wurde – Anzeige erstattete sie aus Scham nicht.

Viele Opfer schwiegen aus Scham und aus Furcht, die Tat den Behörden in Einzelheiten schildern zu müssen, so Mahr laut dem Kölner “Express”. “Je gravierender der Missbrauch, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Anzeige”, sagte die Sozialpädagogin. Ihr seien konkret zwei Fälle bekannt, in denen Opfer des Mobs keine Anzeige erstattet hätten.

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