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Dieses Unterforum dient der Faktensammlung, entsprechend sollen hier auch nur Fakten besprochen werden.

Geschieht etwa ein Verbrechen mit einer Schußwaffe, so hat es wenig Sinn ewig zu diskutieren, ob die Waffe legal besessen wurde oder nicht. Wenn es bekannt wird ist genug Zeit für Diskussionen.

"Was wäre wenn" - Spekulationen sollen unseriösen Medien vorbehalten bleiben.



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BeitragVerfasst: 10. März 2017, 09:17 
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Registriert: 4. Juli 2015, 06:15
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http://steiermark.orf.at/news/stories/2830173/
Zitat:
Zu einer Schießerei während eines Polizeieinsatzes ist es Donnerstagabend im Bezirk Leoben gekommen: Ein Polizist schoss dabei in St. Peter-Freienstein auf einen Verdächtigen und verletzte diesen schwer.

Kurz nach 17.00 Uhr war es auf der Hauptstraße in St. Peter-Freienstein zu einem Streit zwischen zwei Männern gekommen - dabei soll einer der beiden laut Augenzeugen mit einer Schusswaffe hantiert haben; die Polizei wurde alarmiert.

Im Bereich des Kreisverkehrs trafen die Beamten dann auf den 59-jährigen, laut Polizei amtsbekannten Mann, der schon mehrmals anderen Personen gedroht haben soll, sie umbringen zu wollen; gegen ihn besteht auch ein Waffenverbot.
Die Polizisten forderten den Mann auf, die Waffe fallen zu lassen, er ging jedoch mit der Pistole auf die Beamten zu und brachte die Waffe in Schussstellung; ein Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe und gab einen Warnschuss ab. Der 59-Jährige ließ sich davon aber nicht beeindrucken, woraufhin der Polizist insgesamt drei Schüsse in Richtung des Bedrohers abfeuerte.

Fritz Jerzabek hielt sich zu diesem Zeitpunkt ganz in der Nähe des Tatortes auf: „Wir sind da in diesem Geschäft gewesen. Auf einmal haben wir nur mehr Polizei kommen gesehen, dann ein paar Schüsse gehört, und dann war es auch schon wieder vorbei.“

Der 59-Jährige wurde im Bereich der Hüfte und der rechten Hand getroffen, er erlitt schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen und wurde in das Spital eingeliefert. Warum der 59-Jährige zuvor mit dem anderen Mann in Streit geriet, wird noch geklärt.
Und wieder mal ein Beispiel dafür, dass Gesetze gegen Legalwaffenbesitzer genau gar nichts bewirken.

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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BeitragVerfasst: 10. März 2017, 10:59 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10551
Dafür braucht man aber gar keinen Beweis, einfaches Nachdenken würde genügen. Aber unsere Politiker sind das nicht gewöhnt.


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BeitragVerfasst: 12. März 2017, 07:58 
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Registriert: 2. März 2013, 07:25
Beiträge: 307
Weils Befehlsempfänger der Brüsseler Meute sind. Es ist immer leichter das Ausführende Organ zu sein als sich selbst darüber Gedanken zu machen. Vorallen kommt dan auch noch das Quentchen verantwortung hinzu wo sich sowieso die meißten drücken.

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SV Mistelbach
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BeitragVerfasst: 12. März 2017, 13:11 
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Die Schilderung wird ja hoffentlich nicht stimmen ... der Polizist zieht die Dienstwaffe erst nachdem ein Bewaffneter auf ihn anlegt?

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»Ein Staat ist nur immer so frei wie sein Waffengesetz«

Gustav Heinemann (deutscher SPD-(!)-Bundespräsident 1899 – 1976)


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BeitragVerfasst: 13. März 2017, 11:54 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
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Schießerei ist das natürlich nicht, wenn nur einer schießt


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BeitragVerfasst: 15. März 2017, 21:42 
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Registriert: 25. März 2013, 10:20
Beiträge: 114
Der Polizist zieht und lädt, dann zielt er und schießt eventuell. Ist schon ein armer Kerl, der Polizist. Er führt unterladen = halb geladen, damit er durch das Laden eine Drohgebärde mehr hat. Meiner Meinung hat das mehr Nach- als Vorteile.


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BeitragVerfasst: 15. März 2017, 21:46 
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Registriert: 1. März 2016, 14:20
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Wenn man zu so einem Einsatz gerufen wird,wäre es sicher günstig die Waffe schon geladen zu haben.

_________________
Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet,wird für jene pflügen,die das nicht getan haben.


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BeitragVerfasst: 16. März 2017, 10:07 
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Beiträge: 431
Die Polizei führt ihre Dienstwaffen (Glock 17) immer geladen.


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BeitragVerfasst: 16. März 2017, 11:26 
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Wohnort: Leoben,Steiermark
Das stimmt nicht,wer behauptet sowas??

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Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet,wird für jene pflügen,die das nicht getan haben.


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BeitragVerfasst: 20. März 2017, 11:36 
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Registriert: 27. Februar 2012, 21:30
Beiträge: 431
Im Nachbarforum gab's einen Thread darüber:
https://www.pulverdampf.com/viewtopic.php?f=20&t=14377

und:
Zitat:
Alle uniformierten Polizisten im Land tragen ihre Glock17-Pistolen (Kaliber: 9mm) in den gleichen Sicherheitsholstern.
Die aus stabilem Kunststoff gefertigten Tragevorrichtungen sind mit einem verdeckten Mechanismus ausgestattet, der, wenn man nicht weiß, wie man die Verriegelung löst, die Pistole fest in ihrer Hülle hält.
So fest, dass im Rahmen von Krawallen und im Handgemenge den Polizisten schon ganze Holster vom Gürtel gerissen wurden, die Angreifer es bisher jedoch nie geschafft haben, die Waffen zu entnehmen.
Steckt sie nämlich im Holster, ist es unmöglich, den Abzug zu betätigen.

Der Riegelmechanismus gilt als sicher genug, dass die Waffe geladen, also mit einer Patrone im Lauf, getragen wird.
Das bedeutet: Einmal dem Holster entnommen ist sie sofort schussbereit. Im Einsatz hat das für den Polizisten den Vorteil, dass das Repetieren des Schlittens entfällt, er wertvolle Zeit spart.
http://diepresse.com/home/panorama/oest ... en-sichert

Zusätzlich habe ich mir auch Aussagen von Polizisten eingeholt.
1.) Polizistin im Bekanntenkreis: -> Sie führt ihre Dienstwaffe im Streifendienst geladen
2.) Der Sohn eines Kollegen ist Polizist: -> Er führt die Dienstwaffe geladen.

Möglicherweise wird das nicht überall gleich gehandhabt und du hast eine andere Info bzw. bist selbst Polizist, der das anders macht.


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BeitragVerfasst: 22. März 2017, 13:55 
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Registriert: 25. März 2013, 10:20
Beiträge: 114
Zitat:
Der Polizist zieht und lädt, dann zielt er und schießt eventuell. Ist schon ein armer Kerl, der Polizist. Er führt unterladen = halb geladen, damit er durch das Laden eine Drohgebärde mehr hat. Meiner Meinung hat das mehr Nach- als Vorteile.
Das widerrufe ich! Da habe ich etwas Falsches geschrieben. Bitte um Vergebung.

Die Polizei („der Streifenpolizist“) trägt die Pistole geladen = durchgeladen = eine Patrone im Laderaum. Dies ergab ein Gespräch mit Polizisten.

Der Irrtum entstand bei mir, weil in einer Runde mit Polizisten und Soldaten darüber gesprochen worden war, wie es im Herbst 2015 beim Assistenzeinsatz an der Grenze war. Dort trugen die Soldaten die Pistolen unterladen. Das gilt nicht für das Bundesheer generell! Es hatte dort besondere Gründe, auf die ich hier nicht eingehen möchte.


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