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 Betreff des Beitrags: WILDERER - AUS "JUX UND TOLLEREI"
BeitragVerfasst: 24. März 2007, 18:43 
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Registriert: 6. Januar 2006, 13:12
Beiträge: 1808
Wohnort: Braunau (OÖ)
Servus,

es gibt wieder neue Schreckenszahlen:
Zitat:
AUS "JUX UND TOLLEREI" 23.03.2007

Wilderer schlugen im Vorjahr 358 Mal zu
358 Mal haben Wildschützen im vergangenen Jahr in Österreich zugeschlagen. Wildererhochburg ist Niederösterreich mit 105 angezeigten Fällen im Jahr 2006, gefolgt von Oberösterreich mit 62 und Tirol mit 55.


Aufklärungsquote bei 36 Prozent
Die Aufklärungsquote liegt bundesweit bei knapp 36 Prozent. In der Steiermark ist sie mit 19 Prozent am niedrigsten, in Vorarlberg wurde hingegen zwei Dritteln der Wilderer das Handwerk gelegt.

Keine Chance für Wilderer in Wien
Kaum eine Chance haben Wildschützen in Wien: Hier gab es zwar nur neun Anzeigen, acht davon wurden aber erfolgreich erledigt. Generell ist das Delikt rückläufig. Im Jahr 2005 wurden noch 388 Fälle angezeigt, 2006 waren es um 30 weniger, berichtete die Zeitschrift "St. Hubertus" in ihrer aktuellen Ausgabe.

Schießen aus "Jux und Tollerei"
Der Wilderer des 21. Jahrhunderts ist immer häufiger nur aus "Jux und Tollerei" aktiv, schilderte Wildbiologe Christopher Böck vom oberösterreichischen Landesjagdverband einen alarmierenden Trend. Es komme leider vor, dass jemand sein Schießeisen einfach "nur ausprobieren" wolle.

Aus dem Auto geschossen - Qual für Tiere
Häufig werde aus dem Auto heraus geschossen, oft mit Schalldämpfer und kleinkalibrigen Waffen. Das Ergebnis: Die Tiere sind nicht gleich tot, sondern verenden langsam und qualvoll, die Kadaver werden meist in der Nähe von Straßen gefunden.


Trophäen und kostenloses Wildbret
Das "klassische" Wilderermotiv der "Auflehnung gegen die Obrigkeit" gibt es heute kaum noch. Hinter Trophäen und kostenlosem Wildbret ist aber noch so mancher her.

Fünfkilogeweih: 4.500 Euro wert
Für die Jägerschaft entsteht dadurch nicht unerheblicher Schaden: "Wirklich ins Geld geht es bei einem Rothirsch", erklärte Böck: Ein Tier mit einem fünf Kilo schweren Geweih repräsentiere einen Wert von fast 4.500 Euro. Hinzu komme, dass Jagdpächter abspringen würden, wenn in ihrem Revier die besten Stücke gewildert werden.

Bis zu sechs Monate Freiheitsstrafe
Auf den "Eingriff in fremdes Jagd- und Fischeirecht" stehen laut Strafgesetzbuch bis zu sechs Monate Freiheitsstrafe, in schweren Fällen drohen sogar bis zu drei Jahre. Werden Giftköder ausgelegt, wird zudem die Polizei aktiv.

Kooperation: Jagdverband, WWF, Exekutive
In Oberösterreich sei dieses Problem in den vergangenen Jahren durch die enge Kooperation zwischen Jagdverband, WWF und Exekutive aber "in die Bedeutungslosigkeit gedrückt" worden, erklärte Othmar Coser vom Ermittlungsbereich Umweltkriminalität des Landeskriminalamtes.

2006 ist nur ein einzelner Fall aufgetreten - Opfer war ein Mäusebussard, vom Täter fehlt jede Spur.

Quelle: http://ooe.orf.at/stories/180620/
Zitat:
grossteil nicht gefasst 24.03.2007

Tirol als unrühmliche Hochburg für Wilderer
Fast 400 Mal haben Wilderer im vergangenen Jahr in Österreich zugeschlagen. Tirol gehört zu den Wildererhochburgen. Der Großteil der Wilderer konnte nicht gefasst werden.


55 Mal im vergangenen Jahr
Mehr gewildert als in Tirol wird nur in Niederösterreich und Oberösterreich. Insgesamt 55 Mal haben Wilderer im vergangenen Jahr in Tirol zugeschlagen. Der Großteil der Wilderer konnte nicht gefasst werden.

Viele schießen nur aus Lust am Töten
Während es manche Wilderer auf die Trophäen und das Fleisch abgesehen haben, schießen viele nur aus Lust am Töten auf die lebenden Zielscheiben, heißt es von Seiten der Jäger und der Polizei. Es komme oft vor, dass jemand sein Schießeisen einfach nur ausprobieren wolle.


Tiere verenden oft qualvoll und langsam
Außerdem passiere es auch immer wieder, dass jemand nur aus Spaß aus dem Auto herausschieße - die Tiere seien dann oft nicht gleich tot, sondern verenden langsam und qualvoll. In Tirol hat es mehrere derartige Fälle gegeben.

Quelle: http://tirol.orf.at/stories/180778/
MfG - Jogi

_________________
... proud to be a part of it ...
- Waffengalerie
- Priv. Schützengesellschaft Braunau 1403
IWÖ-Mitlgliedsnummer: 5222


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26. März 2007, 20:18 
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Registriert: 21. März 2007, 21:58
Beiträge: 1703
Wohnort: Niederösterreich
Spezialisieren sich irgendwelche der österreichischen Exekutive Abteilungen in Wilderer Bekämpfung?
Ich kenne mich leider nur sehr wenig aus mit dem Österreichischen Jagdgesetz.

LG
Austro Boer


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