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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 12:19 
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hallo iceman

tja, im prinzip wird es das beste sein du schreibst wirklich detailiert auf, was du gedenkst auf welche distanzen zu jagen. 350m jagdlich sind schon ein bisl gar weit. das problem ist nämlich, dass jagdlich der geschossabfall sehr wichtig ist. man schießt die büchsen jagdlich mit ca. 4cm hochschuss auf 100m ein und schaut dann auf welcher distanz man 4cm tiefschuss hat. bis zu dieser distanz kannst du immer voll drauf halten. danach kannst du noch ein paar meter gut machen indem du ein paar cm drüber hältst z.b. beim Reh nicht auf Blatthöhe sondern am Rückgrad. somit gewinnt man in der regel noch bis zu 50m schußdistanz, muss aber immer mitdenken wo und wie man anhält. denn in der jagdlichen praxis verstellt man nichts bei der optik. die scheibe aus karton verzeiht eine fehlerhafte einstellung, weil man sich verrechnet hat, oder, wenn man vergisst das absehen von 300 zurück auf 100m zu stellen, als beispiel. daher niemals herumdrehen, man schießt schließlich auf lebewesen, welche durch einen guten schuss zur strecke kommen sollen. daher gibt es in der praxis eigentlich keine patrone die 350m einfach so schafft. die amis schreiben zwar viel darüber, nehmen aber statt wie in europa 4cm höhenabweichung 7,5cm abweichung vom absehen jagdlich in kauf. in meinen augen ist dies jagdlich zu viel. weißwedel ist aber auch größer als unsere rehe :wink:

daher ist es zunächst wichtig die waren schussweiten ungefähr zu kennen.

die .308win ist eine sehr gute universalpatrone bis ca. 200m. danach müsste man langsam an der optik drehen, was wie gesagt sportlich geht, jagdlich mit der waidgerechtigkeit nicht ganz zu vereinbaren ist, da dies eine enorm gefährliche fehlerquelle bildet.
die 30-06 ist ähnlich der .308 eine spitzen universalpatrone bis ungefähr 250m, gibt dir also einen längerem arm zum hinhalten.
die 300winmag führt mein onkel seit zig jahren jagdlich auf gamsen und es ist wirklich eine tolle patrone. sie kann auf das selbe geschossspektrum wie obige zurückgreifen und kombiniert dies mit einer höheren Vo. das problem ist nur, dass du auf normale distanzen im prinzip immer sehr harte geschosse nehmen musst, sonst wird das wildbret sehr stark entwertet. ergo, ein geschoss, dass in der 308er super bis 200m funktioniert kannst du in der 300winmag nur zwischen 100 und 300m einsetzen, da umso schneller das geschoss umso stärker verformt es sich und gibt energie ab, was z.b bei unseren rehen oft zu großen löchern führt.

zur erklärung dieses bild:
Bild
zwei rehe, beide mit dem selben TM geschoss, einmal aus der 8x57IS und einmal aus der 8x68S.

da die 300winmag die geschosse sehr schnell beschleunigt werden die VM geschosse wohl auf distanzen um 50m wie TM geschosse platzen und den küchsenhasen kann man vergessen. mein onkel meint immer, die 300winmag kannst unter 100m vergessen, darüber ist sie aber spitze. daher sehe ich sie nicht so sehr als universalpatrone, sondern als jagdliche weitschusspatrone, wie auch die 8x68S. kompensieren kann man dies nur indem man ein besonders hartes geschoss nimmt, dass sich einfach gar nicht so sehr zerlegen kann bei dem zielwiederstand. also einfach ein geschoss, was bei dem zielwiederstand eines rehes nur minimal aufmacht und bei stärkeren stücken (z.B. sauen) richtig aufmacht um energie abzugeben. das haben aber schon viele probiert und klagen bei schwachen stücken wie rehen dann immer über weite fluchten um 100m und mehr, was einen guten hund erforderlich macht. ich würde mir das nicht jedesmal antun und vor allem würde ich dem stück leid ersparen wollen. muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

ich wollte damit nur ausdrücken, dass man sich sehr gut überlegen sollte, ob man wirklich solche weiten distanzen jagdlich braucht. begrenzt man sich auf 250m, was auf wild eh schon weit genug ist, kommt man mit der wirklich universellen 30-06 oder auch der 7x64 recht gut zurecht. die 7x64 ist der 30-06 (7,62x63) ziemlich ähnlich, nur hat diese weniger geschossauswahl und ist international nicht so verbreitet, würde ich daher nicht nehmen. dies nur am rande.

eine 300winmag würde ich an deiner stelle nehmen, wenn ich wiederlader wäre. dann kannst du dir einfach jagdpatronen für weite schüsse mit leichten und harten geschossen basteln und das ganze mit schweren, weichen schwachladungen kombinieren. dazu noch extra schwache VM Patronen für küchenhasen sowie trophäenjagd auf niederwild.

also entweder 30-06 und ein paar fabriklabos testen als universallösung,
oder 300winmag als wiederlader mit schwachladungen und weitschusslaborierungen.
persönlich halte ich mehr davon als von der in der praxis nicht so toll funktionierenden wechsellaufgeschichte.

die entscheidung zum Z6i 2-12x50 ist wirklich die beste. 2fach reicht für jede bewegungsjagd und mit 12fach kannst theoretisch sogar bis 1000m schießen ohne probleme. für mich persönlich ist die geschichte aber zu teuer :oops:

mfg Stefan


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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 12:30 
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Zitat:
Hallo Stefan!

Ich will sicher nicht die 9,3x62 als "Rehpatrone" titulieren, Iceman sucht jedoch eine Waffe für möglichst Alles Wild.

Die 30.06 ist natürlich eine beliebte Allroundpatrone, kann aber Rehe auch in Gulasch verwandeln. Ich persönlich bin hier halt ein Fan deutscher Patronen (Brenneke & Co wußten was sie tun...). Ob Du eine 6,5x65RWS, 6,5x68, 7x57, 7x64, 8x57IS oder gar die 8x68S verwendest, ist Geschmackssache. Diese Patronen sind allesamt mehr als genug für europäische Verhältnisse, mehr als tot geht nicht. Treffen muß man noch immer, der Treffersitz bestimmt die Wirkung (no-na).

Die Frage ist, was für jagdliche Verhältnisse hast Du, mußt Du weiter rauslangen (Feld/Gebirge) oder schießt Du alles unter 100m? Bist Du eher rückstoßempfindlich oder nicht? Leider geben die Hersteller allzu bereitwillig den Wünschen der Kunden nach führigen (=kurzen) Waffen nach. Das Ergebnis sind dann Gewehre, die z.B: aus 56cm Stummelläufen Patronen wie die .300 Win Mag oder .30R Blaser verschießen. Krachen tut das natürlich auch, ist aber meiner Meinung nach völliger Schwachsinn, Du hast damit einen kugelspuckenden Flammenwerfer erworben! Wie das Wild die Kugel quittiert, kannst Du nicht mehr erkennen, du bist minutenlang blind!

Ansonsten gebe ich Dir Recht, wenn Du Eine für Alles suchst, kaufe gleich was G´scheites (gilt vor allem für die Optik). Du hast ein Leben lang Freude daran.

JPC 200
Hallo JPC 200

hast sicherlich recht! eine für alles ist immer schwer. die 30-06 schafft die gretsche (schreibt man das so :?: ) in meinen augen am besten. ich persönlich stehs mir ja mehr auf die 308er, die auch nicht schlecht ist, aber jagdlich halt bei rund 200m ihre grenzen hat. scharfschützenmässig und löcherl stanzend halt ungefähr bei 800m. mir reichts.

die 9,3x62 ist sicherlich eine gute patrone. halt ein bisl stark fürn küchenhasen, aber sonst ganz nett, vor allem, wenn die stücke halt mal schwerer werden. nur, wie oft ist das in der praxis der fall? ist es nicht eher so, dass man 10 stücke unter 50kg für 1 stück über 50g schießt. so ungefähr habe ich das verhältnis im kopf.

jagd man im hohen norden, würde ich trotzdem patronen nehmen, die dort häufig geschossen werden. die 9,3x62 gewinnt unter den schweden und finnen zumindest immer mehr an beliebtheit und steht jetzt angeblich am 5. platz. magnumitismus zieht also auch dort ein.

für den globetrotter jäger würde ich persönlich für mich ja die .243 und die .376steyr beiden aus steyr prohunter wählen. damit kannst alles auf diesem planeten jagen. sind dann aber halt 2 gewehre, am besten als päarchen :D die .376steyr für alles wäre mir aber wieder zuviel, da brauchts dann unbedingt eine schwächere schwester.

mit dem treffersitz hast natürlich recht. daher immer schön knapp hinters blatt, sonst hast gulasch :cry:

für kurzlaufgewehre (unter 60cm) würde ich nur die 308 oder die 8x57 nehmen. die kommen beide so ab 50cm lauflänge klar und nutzen ca. 97 bis 98% ihrer ladung aus. beider 300winmag aus 50cm schaffst nicht mal 85%, verschießt also in der praxis eine viel schwächere patrone hast aber trotzdem die negativen wirkungen wie stärkeren rückstoß und mündungsfeuer.

mfg stefan


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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 13:16 
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Zitat:
...er hat immer wieder Probleme, das Glas richtig einzustellen ("Muss ich jetzt nach links drehen, wenn der Schuss zu weit links ist oder umgekehrt??")
Vielleicht solltest du deinem Bekannten einmal eine kurze Einführung in "Verwendung eines ZF bzw. der Visierung" geben.
Auch gibt es ja heute schon ZF bei denen auf der Justierschraube ein Pfeil mit der Beschriftung "left" bzw. "right" angebracht ist.

Also sollte das das geringste Problem sein.

cowroper

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 13:16 
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Wie waers mit 300WM mit Impala oder KJG's.

Habe auch eine SAKO QUAD im schrank mit dem .17HMR Lauf ist das was fuer das ganze klein Zeug?!

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 14:09 
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Hallo Stefan!

Nicht bös´ sein, mich krampfts ein bissl z´amm, wenn ich an Deine "Großkaliber-Küchenhasen" denke. Ich schieße meine Hasen mit Schrot, bei einem gemütlichen Gang durchs Revier (ich freu mich schon wieder auf den Herbst) ...

Wie ich merke bist Du ein Fan amerikanischer Patronen. An den sogenannten Magnumpatronen stört mich nur der Gürtel, der war und ist technisch ein Anachronismus. Das geht auch ohne viel besser, das haben die Deutschen schon vor dem 1. WK gezeigt. So manche moderne Magnums verlieren ihren Glanz, wenn man sich die echten Werte näher ansieht. International sind die englischen oder amerikanischen Patronen halt mehr verbreitet, das hat aber mehr politische als technische Gründe.

Jagdlich auf 350 - 400m? Die Kugel kann´s, jedoch unter allen jagdlichen Verhältnissen auf diese Entfernung einen sauberen Schuß antragen ist keine leichte Aufgabe. Diese Enfernungen sind eher die Ausnahme, ich schoß bis dato alles unter 70m. Auf 300m fällt mein Geschoß schon 19 cm unter den angezielten Treffpunkt, bis ~ 240m halte ich höhenmäßig den sogenannten Bierdeckel). Ich lasse aber den Finger lieber gerade, wenn ich mir nicht wirklich sicher bin.

@ Iceman: KJG sind wesentlich besser als Impala, lies nach auf der Möllerseite (ist auch was Deine Patronenwahl betrifft nicht uninteressant).

Zu Deinem Bild: Es ist klar, daß das Reh bei einem Treffer der Wirbelsäule so ausschaut, egal welche GK-Kugel man verwendet.

Ich schoß meinen Bock auch mit der 8x68S. Hinters Blatt unter der Wirbelsäule durch die Lunge, Einschuß kalibergroß, Ausschuß ~ 6cm mit CDP-Geschoß durch die Federn, es war sonst nichts kaputt. Ich weiß, diese Patrone ist auch keine Rehpatrone und etwas viel Gewehr, ist aber ebenfalls Eine für Alles, und ich kann mich auf die Schußleistung absolut verlassen. use enough gun...

JPC 200

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 14:27 
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@JPC200

:lol:

ein fan von ami patronen, naja, die 8x57IS sagt mir auch sehr zu :wink: . geht mehr um die verbreitung, wenn er eine universalpatrone möchte. er hat ja noch nicht gesagt, wo er seine elche und bären schießen möchte! in kanada tut man sich schwer z.b eine 7x64 zu bekommen. und vor allem die geschossauswahl sollte man auch bedenken, wenn es ein universalkaliber sein soll.

wenns schon ein solid sein soll, dann nimm das Aero vom Mayerl. damit unterstützt du die österreichische wirtschaft und hast ein dem KJG mitdestens ebenbürdiges, meiner meinung sogar überlegenes, geschoss.

bezüglich des bildes: naja, der bock wurde eigentlich hochblatt erwischt, knapp unter der wirbelsäule. solche schüsse machen immer sauerei, aber in den magnumkalibern halt noch viel schlimmer. ist nicht grad das beste bild, aber das einzige vergleichsbild, dass ich habe. :x

Dein CDP gehört aber auch schon zu den härtesten Geschossen am Markt. Da sind nur Solids noch härter! 300winmag mit einem Aero wäre aber wirklich ein Universalkaliber

mfg stefan


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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 14:45 
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Bitte Bitte Bitte Kontaktdaten fuer das AERO Geschoss!!!

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 15:02 
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Ja das CDP ist schön hart, macht aber trotzdem auf - auch bei schwachen Stücken. Sind Knochen im Weg, bahnt sich dieses Geschoß unbeirrt seinen Weg, der Ausschuß ist moderat. Meinen letzten Frischling (~ 20 - 25 kg) habe ich wieder hinter den Teller geschossen, traf diesmal voll die Halswirbelsäule und zerstörte diese dort zu Knochenmehl. Das Geschoß trat - nachdem es durch den Vorderlaufknochen war - mit einem Ausschuß von ~ 2,5 cm aus. Der Schopfbraten war leider beleidigt, die Schulter hatte außer dem Ausschußloch nichts.

Das Mayerl kenn ich nur von einer Messe, es schaut aus wie eine Kopie des alten KJG von Möller. Wo ist bitte der Unterschied, weil Du sagst es ist noch besser? Das Internet gibt nicht sehr viel her (Möller hat seine Seite auch wieder umgebaut).

JPC 200

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BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 18:39 
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kontaktadresse zu österreichs besten büxer neben dem bixandi

http://www.styriaarms.com/

unterschied kjg zu aero

1. ist Lutz Möller in meinen Augen unseriös. Für den kundigen Fachmann steht auf seiner Homepage einfach zuviel Müll! Vor allem stört mich, dass er keine eigenen Fehler in seiner Konstruktion zugibt, auch wenn man ihn darauf hinweist. überlege dir einmal, weswegen plötzlich die hohlspitze 3mal so tief ausgeführt wurde. anscheinend waren die fluchtstrecken dann doch zu groß.

1b. LutzM gibt auf seiner Homepage vollkommen fahrlässige Ladedaten für Patronen. Diese sind am höchsten Drucklimit geladen, was bei wechselnden Temperaturen zu Druckschwankungen führen kann! Abgesehen davon suggeriert er bei seinen Patronen eine höhere GEE indem er einfach still und heimlich +5cm Hochschuss auf 100m nimmt, seine Ladungen und die GEE mit denen der Fabrikladungen mit +4cm vergleicht. DAS ist in meinen Augen mehr als unseriös. Gefährliche Ladungen und dann noch bei GEE Birnen mit Äpfel vergleichen ist schlichtweg den Kunden für deppert zu verkaufen.

2. zeigt der praxistest in afrika und in heimischen revieren die wunderbare wirkung des aeros in der praxis. vor allem gegenüber dem impala und dem kjg. anscheinend ist die legierung anders zusammengesetzt, was der ausschlaggebende faktor sein dürfte.

2b. ist der mayerl ein echt klasser kerl, der dir für deine präziguns alles, wirklich alles erdenkliche zusammenbastelt und mit dem man auch von mann zu mann reden kann. So nebenbei sind die Aeros auch noch billiger als die KJG, dies aber nur am Rande als weniger ausschlaggebener Faktor.

mfg Stefan


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BeitragVerfasst: 15. Mai 2007, 15:58 
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Frage warum ist es jagdlich so verpoehnt mit korrigierter Optik auf unterschiedliche Distanzen zu schiessen?! Das mit dem+-4cm Korridor ist ja noch ok aber dann etwas darueber halten ist doch alles andere als Waidgerecht.

Ich habe fuer mein Gewehr die ermittelten daten fuer 100, 200, 300, 400meter, abgesehen davon das meine Wumme mit dem S&B auf 100m Fleck genullt ist (4Clicks=> 4cm Hoch=>GEE) kann ich jederzeit reproduzierbar nachjustieren, und die +-4cm Korridor kann ich jederzeit auf die Zwischendistanzen halten!

Also warum ist das so verpoent?! Das drunter drueber was weis ich wohin halten ist sicher nicht so zuverlaessig wie exakte daten! Und die Temperatur Wind Bergauf Bergab beeinflussung habe ich so und so!

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BeitragVerfasst: 15. Mai 2007, 16:31 
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vielleicht meint er, dass da durch sonntagsjäger, welche ihre bixn nicht so im griff haben (5 schuss im jahr) fehler auftreten können, durch welche das viech leidet

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wo ist meine signatur hin?


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BeitragVerfasst: 15. Mai 2007, 21:50 
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Naja so richtige Postings zu dem Thema Mauser 03 und Alternativen sind noch nicht eingegangen. :?: :?: :?:

Das Thema Universalkaliber scheidet so scheint es auch sehr die Geister!
Lediglich 308 oder 30-06 ist wohl sehr gängig auf "alles", also denke ich so ein System mit Wechselläufen ist eine gute Alternative! Gut erfordert Kontrollschüsse aber da ich eh oft am Stand bin kein Problem nehm ich halt eine mehr mit.

Dennoch bitte um weitere Wortmeldungen!!!!!!
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

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BeitragVerfasst: 16. Mai 2007, 09:09 
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Hallo Iceman!

"Frage warum ist es jagdlich so verpoehnt mit korrigierter Optik auf unterschiedliche Distanzen zu schiessen?!"

--> Es gibt nicht viele Jäger, die einen Schnellverstellturm am Glas haben. Die Kappen am Hochstand in der Dämmerung abschrauben und mit einem Cent-Stück herumdrehen finde ich nicht glücklich.

--> Du schießt > 90% alles unter 80 m, was willst da herumstellen?

--> Ich konzentriere mich auf das Wild, nicht auf die Waffe (die ist eh eingeschossen und bringt seine Leistung).

--> Die jagdlichen Gegebenheiten sind meist nicht so, wie unter "Laborbedingungen" am Schießstand. Ich will nicht noch eine Variable dazu.

Bist Du oft in fremden Revieren bringt meiner Meinung nach ein Entfernungsmesser mehr, um die einzelnen Entfernungen einzuschätzen. Mit der Bergjagd habe ich noch keine Erfahrung.


"Das Thema Universalkaliber scheidet so scheint es auch sehr die Geister!"

--> Wie gesagt, eines der abendfüllendsten Themen unter Jägern, meist eine Glaubenssache :roll: . Hier macht selber Lesen in Patronenhandbüchern glücklich...


"Naja so richtige Postings zu dem Thema Mauser 03 und Alternativen sind noch nicht eingegangen."

--> Sind meiner Meinung nach schon. Lt. Deiner Vorgaben soll die Büchse eine Handspannung und einer Wechsellaufmöglichkeit ausgestattet sein. Nun denn, was gibt der Markt so her?

Repetiergewehre a la M98: Sauer (mit ASH-Handspanner), Mauser
Geradezugrepetierer: Blaser R93, Strasser, Heym, selbstumgebaute M95 oder G11/31.
Halbautomaten: Browning, Sauer, Remington (Laufwechsel?)
Kombinierte Gewehre zB: BBF, Drillinge

Willst Du wirklich (also so WIRKLICH!) Eine für Alles, wirst Du um eine kombinierte Waffe nicht herumkommen (dann fällt auch das leidige Wechseln der Läufe weg).

--> Und jetzt fängt das Kopfweh wieder an... :shock:

lg, JPC 200

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BeitragVerfasst: 16. Mai 2007, 19:05 
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BRRR nix kombiniertes. Da renn ich lieber mit drei zur selben Zeit herum!

Das mit den nicht vorhandenen Stelltürmen leuchtet mir ein und die wirklich guten brauchbaren mit Target Türmen kosten ein wahnsinns geld aber der Kahles macht wenigstens was in diese Richtung mit seinem Multi Zero!
:D

Aber diese zusätzliche Variable muss ich mit "drüberhalten" ja auch korrigieren also komme ich so und so nicht drum herum und muss diesen faktor bedenken wenns mal über 150m geht. Das mit der GEE und dem +-4cm Korridor ist ja nur eine vereinfachung des Ganzen und entspricht einem Drop von 8cm was einem Entfernungsunterschied von etwa 100m ausmacht deswegen kann mann ja von 50m bis 150m alles pseudofleck halten aber der Drop löst sich dennoch nicht auf am Stand um im Grünen.
:?

Der Entfernungsmesser ist eine echt super Sache nur was mach ich mit dem gemessenenWert wenn ich keine Drop Daten dazu habe und auf der skala 192m Steht?????????? und wie du bemerkt hast wird so gut wie nie mehr als 100m Geschossen wozu brauchst dann entfernungsmesser wenns eh bis 150m immer Fleck geht????????? Die Schusstechnischen Möglichkeiten des Entfernungsmesser kann ich nur ausschöpfen wenn korrigiert wird denn auf diese entfernungen ohne entsprechende Vergrösserung und Absehen kenntnisse (MILDOT usw) einen haltepunkt von 11cm zu "schätzen" ist sehr optimistisch!!!
:?

Und das mit konzentrier mich auf das Wild und nicht auf die Waffe ist wohl unfallursache nummer 1!!! UII das Reh ist da rauf mit da Bixn und ojehh weg is.. und dann weis wieder keiner was für ein zustand die Puffn is und oder vergisst zu sichern bleibt beim Abstellen wo hängen weil das Rehli immer noch im Kopf is und man auf die Krachn ja eh net aufpassn muss usw. Für die Waffe sollte so denke ich immer ein kleiner Platz im Kopf vorhanden sein der zu bedenken gibt das das kein Lockenstab ist den man da in Händen hält.
:cry:

Das mit den Posts zur M03 meine ich so ob es ausgeprägte schwächen gibt (zb K98 alt, Flügelsicherung zu hoch => ZF hoch montieren, Schönauer Wippsicherung entsichert sich sehr leicht selbst,...usw)
Oder besonders nennenswerte Vorteile und das alles im Vergleich von anderen Systemen bzw Alternativen die vielleicht nicht so bkannt sind.
:D

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BeitragVerfasst: 18. Mai 2007, 09:54 
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Hallo Iceman!

Natürlich ist dies eine Vereinfachung, ist auch gut so. Du sollst ja über ein weites Spektrum an Enfernungen nichts umstellen oder drüberhalten müssen. Keep it simple. Wenn dann auf dem Entfernungsmesser z.B: 192 m steht, paßt somit alles. Habe ich mich aufgrund der fremden Landmarken rundum verschätzt und es steht am Entfernungsmesser z.B: 324 m drauf, sollte der Schütze sehr wohl wissen was seine Waffe auf diese Entfernungen kann - und was ER kann. Den Entfernungsmesser sehe ich nur als Ergänzung, ich kann ihn jagdlich nicht wirklich ausschöpfen. Bedenke, Du schießt auf ein Lebewesen, nicht auf einen Karton.

Da sind wir beim nächsten Punkt: Ich sollte tunlichst meine Waffe so gut kennen, daß ich mich wirklich auf das Wild konzentrieren kann. Da gibts kein Rumfingern in der Dunkelheit oder Nachdenken mehr in welchem Ladezustand die Waffe ist! Die eigentliche Waffenhandhabung funktioniert automatisch...

Ausgeprägte Schwächen bei Jagdgewehren? Na ja, sehr vieles ist Ansichtssache. Sauer 200 ist problemlos, herrliche Schußleistung. Ich habe zum Riegeln einen Browning BAR Gen I in 9,3x62, mittlerweile mit Aimpoint. An sich ein braves Gewehr ebenfalls mit excellenter Schußleistung. Es fehlt lediglich ein Handspanner a la Blaser, da die Abzugssicherung nicht optimal zum flotten Bedienen ist (bin generell kein Fan von Sicherungen). Laut einiger Fachzeitschriften gibt es zwar in der Nähe von Innsbruck eine Fa. die für diese Waffe nachträgliche Einbauten macht, aber nur für Gen II. Aus diesem Grund gefallen mir heutige Konstruktionen wie Sauer 303 oder als Repetierer Heym SR 30 so gut, dort sind diese praktischen Überlegungen schon umgesetzt worden (Blaser BBF hat das auch, geiles Ding!). Ich finde diese Lösungen genial, denn sie kommen dem Ideal "Eine für Alles" sehr nahe.

JPC 200

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