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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 07:52 
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Zitat:
Bei Allem Verständnis für Jagdbegeisterung: Entweder ich verstehe hier etwas falsch, oder hier wurde strohdumm recherchiert und die Sache ist ganz anders abgelaufen, oder ich kann wirklich keinerlei Verständnis für das Verhalten der Eltern aufbringen. Nicht nur wegen der in diesem Fall als Jagd missdeuten Tierquälerei, sondern auch wegen dem Mißbrauch des Kindes zu Publicity-Zwecken. So etwas kennt man normalerweise von Kindern, die - wie sie selbst oft erst als Erwachsene erkennen - gegen ihren Willen zu sportlichen Höchstleistungen genötigt werden.

Besten Gruß

Werner
Das seh ich auch so! Arme Kinder, die mit solchen Eltern gestraft sind.

Dieser Ausschnitt aus dem Kommentar des Vaters sagt doch alles!

"The purpose of this hunt was to give Jamison the opportunity to challenge himself and with this challenge the opportunity to overcome fear and accomplish something that would not be easily done. As he is becoming a young man, I wanted to see if the stuff I had been given him over the years would be the right stuff and if he had enough of it to rise to this and other challenges that life would surly have in store. I have disciplined my children over the years quiet regularly and many times have heard them say that their friends did not receive the same punishment. My response has always been "I am not trying to raise another child I am trying to raise a Champion". I guess I wanted to see if I was on the right track."

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 08:26 
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Ich glaube, daß alle Beteiligten etwas gelernt haben. Der Bub und die Jagdbegleiter auch.
Nochmals: Nur weil man das bei uns nicht macht, soll man nicht gleich mit der Moralkeule kommen. Die amerikanischen Jäger sind anders, sie haben keine solche Tradition wie unsere und vor allen keine solchen Vorschriften und Jagdgesetze und sie meinen auch, daß alles, was nicht verboten ist, erlaubt sei.
Vielleicht gar nicht so falsch.


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 11:38 
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Lieber Dr. Zakrajsek!
Ich maße mir ja nicht an, die jagdlichen Gepflogenheiten in Amerika in Frage zu stellen. Bei denen muß eben alles ein bißchen größer sein, die Sauen und eben auch dann das Präsentieren. Meinetwegen.
Was mir allerdings wirklich aufstößt, ist dieses Champion-Aufziehen. Nicht umsonst sind bei uns "Eislaufmütter" alles andere als erwünscht.

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 12:03 
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Schießen ist aber für die Kinder lustiger als das Eislaufen


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 12:09 
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Zitat:
Schießen ist aber für die Kinder lustiger als das Eislaufen
Das unterschreib ich glatt, hab ich ja bei meinen gesehen.

Allerdings ist gerade der Kommentar des Vaters doch ziemlich fragwürdig, strotzt nur so vor bigotter Gläubigkeit und archaischem Stärkebedürfnis. Ob das für die junge Psyche so toll ist, stell ich da mal einfach in den Raum.
Und ob man mit 11 wirklich schon die markerschütternde 500er schießen muß, gehört wohl in das gleiche Ladl.

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 13:09 
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Ich würde das auch anders sagen. Natürlich könnte man einem 11jährigen mit einer 50er für alle Zunkunft die Freude am Schießen verderben, ist aber anscheinend nicht geschehen.
Das Ganze könnte auch getürkt sein, insofern, daß der Knabe gar nicht selbst geschossen hat.
Ist mir aber eigentlich wurscht. Die Sau ist jedenfalls eindrucksvoll und wenn man sie so aufhängt (machen die in Afrika auch so), ist das zum Zerwirken schon praktisch.


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 20:22 
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Der Junge hatte eine riesige Sau erledigt und er hat ein Recht stolz darauf zu sein. Er jagt seitdem er 5 Jahre alt ist und diese Sau ist jetzt der Höhepunkt von seiner Jagdkarriere. Wir sollten ihm das mindestens geben. Ich begann auch die Jagd als Junge und kann verstehen wie er sich fühlen muss. Welcher von uns hatte jemals schon so ein großes Schwein gesehen? Geschossen? Wir waren nicht dabei und so wie GSchoenbauer sagt in einem anderen Thread „Lieber Gott, strafe alle, die das nicht mindestens so gut können, wie ICH das gekonnt hätte. Auch, wenn ich nicht dabei war.... „
Ob der Vater richtig handelte ist auch nicht für uns zu entscheiden.

Die Jagd ist in vielen Ländern anders als hier. Sowie Dr. Zakrajsek sagt, in Afrika jagt der meiste für das Fleisch (Deswegen meine Aussage über dem Backup Shot, ich persönlich würde sicher gehen das so ein riesiger Berg Fleisch nicht weglaufen kann und das Fleisch somit zäh würde).

Amerikaner sind ja anders aber man darf nicht alle Amerikanische Jäger in ein Topf werfen. Viele Amerikaner (Ungefähr 14 Millionen oder 5 Prozent der Bevölkerung!) jagen und von diesen vielen Leuten sind es nur wenig die das verwundete Tiere zurück lassen würden. Eigentlich ganz Bemerkenswert, weil jeder Bürger der eine Jagdlizenz kaufen will, Zugang zu öffentlichen Jagdgründe hat und sowie auch in Afrika besteht dort kein Jagdvereins Zwang oder Jagdschein.

Ich habe viele professionelle Jäger als Kunden in Südafrika gehabt und musste immer hören wie Ausländische Jäger hinter ihren Rücken beschimpft wurden. „Die dicken Amerikaner sind alle nicht fit genug für die Afrika Jagt“ sagt der eine und ein anderer sagt, “Die verdammten Europäer, vielleicht etwas weniger Tradition und mehr Schießübungen dann würde ich nicht den ganzen Tag nach verletzten Tieren jagen müssen.“

Und ich glaube, wenn ich hier, so wie ich in Südafrika gejagt habe, jagen gehen möchte, würde ich auch beschimpft oder vielleicht noch etwas schlechter als beschimpft werden.
Ich, in meiner alten Polizei Tarn Hose, Stiefel und Khaki Hemd, und nach der Jagd, den Bock in einem Baum aufhängen und entleeren.

So weit ich weiß besteht für mich eh keine Jagt Möglichkeit und bitte versteht mich nicht falsch, ich habe Respekt für Tradition und ich würde nie etwas ähnliches in einem andere Land tun, es ist nur ein Beispiel.
So ist es einfach mit Leute. Möglicherweise kommt ein Tag, dass Leute mit den gleichen Interessen zusammen, unabhängig von Nationalität, Titel oder was auch immer, stehen. Ich kann nur hoffen das dieser Tag sehr schnell kommt, weil die Jagdgegner und AWN können ja auch immer zusammen stehen.

LG

Austro Boer


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2007, 20:41 
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einem 11jährigen (ziemlich fetten) sohn würde ich auch nicht solche ein kaliber schießen lassen. ehrlicher weise würde ich es aber auch selbst nicht schießen!

die jagdkultur in den USA braucht man deswegen aber auch wieder nicht schlechtreden. die haben halt eine ganz andere ansicht, die in meinen augen irgendwie sogar verständlicher ist als bei uns. hinter unserer weidgerechtigkeit versteckt sich in wahrheit nämlich allerlei schindluder. alte drillinge, die vor 10 jahren das letzte mal probe geschossen wurden, mitten in der nacht auf einen dunklen fleck zu halten in der annahme es handle sich um eine sau, aber nicht einmal zu sehen wo vorne und hinten ist usw.

daher bin ich der meinung, es liegt an jedem selbst richtig und verantwortungsvoll umzugehen. sei es jetzt auf dem schießstand oder auf der jagd.

mfg stefan

p.s. ich glaube, dass die geschichte dahingehend leicht geflunkert ist, dass die sau nicht vom sohn erlegt wurde, aber eben dadurch, dass diese monstersau von einem 11jährigen erlegt wurde noch viel mehr aufsehen erregt wird. defakto ist das aber wurscht. viel schlimmer ist, dass es solche gigantischen haus- und wildschweinhybride gibt.


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BeitragVerfasst: 1. Juni 2007, 03:25 
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Zitat:
Wer diese Art von Jagd in Ordnung findet, muss es ebenso in Ordnung finden, wenn hierzulande Pferdeschänder Tiere langsam zu Tode quälen. Bzw. darf lediglich das Eigentumsdelikt beklagen. Denn ansonsten ist kein wesentlicher Unterschied.
Der wesentliche Unterschied ist der, daß diese Form der Jagd dort offensichtlich erlaubt ist.
Das gefällt Dir nicht, das gefällt mir auch nicht, den wenigsten hier wird das gefallen.

Aber: Mit einem Pferdeschänder würde ich den jungen Mann nicht vergleichen.
Der eine hat's so g'lernt, das andere ist eine elendige Drecksau.
Ich hoffe daß so einer einmal erwischt wird. Aber nicht von mir, sonst ist die Verläßlichkeit pfutsch.

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Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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BeitragVerfasst: 1. Juni 2007, 06:51 
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Werner
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BeitragVerfasst: 1. Juni 2007, 17:03 
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Zitat:

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das beste beispiel dafür...............................
Diese Leute bestimmen aber unsere Zukunft denn sie sind wahlberechtigt.


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BeitragVerfasst: 1. Juni 2007, 18:59 
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Zitat:
Zitat:

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das beste beispiel dafür...............................
Diese Leute bestimmen aber unsere Zukunft denn sie sind wahlberechtigt.
ja leider... :evil: :evil:
warum gibt es eigentlich kein wahlverbot oder einen psychotest bezüglich wahlberechtigungsausweis????
jener könnte dann dazu ausgestelltwerden um wahlberechtigt zu werden oder wenn nicht ausgestellt ein allgemeines wahlverbot....

aber wer weiss, mir kommen da sofort ein paar verschwörungstheorien in den sinn, wenn ich darüber nachdenke....

SO ABER JETZT BACK TO TOPIC
was is jetzt mit dem schwein???
sorry hab grade nicht aufgepasst!!! :wink:

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BeitragVerfasst: 3. Juni 2007, 06:00 
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So wie einige vermutet haben- offensichtlich wurde ein zahmes Schwein in einem Gatter "gejagt". Traurig und peinlich.
Zitat:
Nation briefs: Farm-raised 'Monster Pig' was gift, ex-owners claim by: Wire Reports, 6/2/2007 6:26 AM

FRUITHURST, Ala. -- The huge hog that became known as "Monster Pig" after being killed by an 11-year-old boy had another name: Fred. Far from feral, the pig had been raised on an Alabama farm and was sold to the Lost Creek Plantation just four days before it was shot there in a 150-acre fenced area, the animal's former owner said.
Phil Blissitt told The Anniston Star in a story Friday that he bought the 6-week-old pig in December 2004 as a Christmas gift for his wife, Rhonda, and that they sold it after deciding to get rid of all the pigs at their farm.
"I just wanted the truth to be told. That wasn't a wild pig," Rhonda Blissitt said.
Jamison Stone shot the huge hog during what he and his father described as a three-hour chase. They said it was more than 1,000 pounds and 9 feet long; if anything, it looked even bigger in a now-famous photo of the hunter and the hunted.
"We were told that it was a feral hog," Mike Stone told the Star, "and we hunted it on the pretense that it was a feral hog."
Telephone messages left Friday with Eddy Borden, the owner of Lost Creek Plantation, were not immediately returned.


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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007, 09:17 
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Solche Sachen gibts immer. Man denke nur an den Weltrekordhirsch, der sich dann als Zuchtprodukt entpuppt hat.
Im Juli bin ich wieder einmal mit meinen Söhnen in Namibia. Wenn die was erwischen, wird das nicht geschwindelt sein.


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BeitragVerfasst: 4. Juni 2007, 21:59 
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Franz hat Recht gehabt. Es war ein Zuchtschwein. Genannt Fred, das arme Ding.
Es ist wirklich schlecht ahnungslosen Jägern ein wildes Schwein anzubieten, aber ich glaube das dies vielleicht hier gar nicht der Fall war. Es erinnert mich an die so genannte Löwenjagd, wo alte Zirkuslöwen gejagt wurden. Einfach traurig.


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