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 Betreff des Beitrags: Aufbegehren in Großbritannien
BeitragVerfasst: 19. Februar 2007, 10:38 
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Registriert: 12. Januar 2006, 10:07
Beiträge: 4774
Es tut sich auch mal was Gutes in GB:

Die sportlichen Pistolenschützen werden nach Jahren der Agonie wieder selbstbewusster. Kleinere Vorstösse hat es seit dem Olympiazuschlag für London schon gegeben, die wurden jedesmal von einem aufheulen der wütenden Meute Waffengegner beantwortet.

Der hier ist ein offener Brief einer Pistolenschützin an die Regierung und deshalb bemerkenswert, weil er im Telegraph abgedruckt ist.
Bemerkenswert sind auch die vielen positiven Zuschriften zum Artikel.
Zitat:
Time to bite the bullet on gun ban
By Kate Hoey
Last Updated: 12:53am GMT 08/02/2007
http://www.telegraph.co.uk/sport/main.j ... 8.xml#form

PS:
Habe die Geschichte bei http://www.countryside-alliance.org.uk gefunden, als ich auf der vergeblichen Suche nach der EU-Richtlinie bei anderen Europäischen Jägern war. Warum tut sich da nichts?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Februar 2007, 10:49 
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Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4516
Tja, was soll man da sagen:
"no thanks for the role they had played, over several decades, in helping the police with the licensing system."
Was haben sie erwartet? Wie Schafe zur Schlachtbank haben sie sich führen lassen. Die deutschen Sportschützen gehen ja den selben Weg.
Der Zug ist wohl abgefahren und um Almosen für den Sport betteln?
Die Briten bräuchten Waffen nicht zum Löcherstanzen sondern um sich gegen die Kriminellen zu erwehren.
Der erste Kommentar zu dem Theam ist sehr treffend:
"...In my view, given the current and proposed gun laws here (among many others), if you excluded the ethnic cleansing and racial superiority ideologies, we could be living in a 21st century Nazi contolled dictatorship in the UK with Gestapo British police.

I agree that the notion of banning handguns is not really about contolling guns, but more about contolling per se and stripping more and more rights off from innocent law-abiding people resulting in Draconian style laws and an oppressive, totalitarian government.
The stupid, power-grabbing politicians know that imposing more useless bans on guns and now even on airguns will have no impact on gun crime, but they seem not to give a toss.
Commonsense, logic and evidence from other countries (e.g. Switzerland) demonstrate that proper licencing of guns reduce gun crime. The politicians and police will simply not acknowledge that CRIMINALS DO NOT OBEY GUN BAN LAWS!!!
Only law-abiding sports people do!!
Or maybe they do know, but the banning strategy appeals as it is a simple, cheap law to pass and seems popular with the equally stupid, misinformed media. ...."
Aber entgegen ihrer sonstigen Reserviertheit gegenüber der EU, sind die Briten da ja ganz auf EU-Linie:
Draconian style laws and an oppressive, totalitarian government.
Weiter aus dem Kommentar von "Anna"
"....The root problem of the whole gun culture in the UK is the total breakdown of the family unit being made worse by the flood of immigrants allowed into the country, the drug trade and teenage mothers with 5 or so kids by different fathers getting council flats. Gun crime was not an issue some 50 years ago when guns were legalised and there were stronger family values. ....."
Sieht ja bei uns nicht anders aus.
".....
The government, media and police should put up a health hazard message to tourists visiting the UK: 'WE ONLY ALLOW CRIMINALS TO QUALIFY IN OWNING A GUN IN THE UK. IF THIS SOUNDS ILLOGICAL, PLEASE REST ASSURED - OUR GOVERNMENT EPITOMISES IDIOCY.'"
Wird bei uns ja dank EU ihren hier installierten Speichelleckern bald auch bei uns zutreffen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Februar 2007, 13:21 
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Registriert: 24. Oktober 2006, 08:38
Beiträge: 1524
Jedem der dort drüben aufbegehrt, wird von den Medien derart das Maul gestopft werden, daß die Fülle unten wieder rauskommt.

Zudem haben so ziemlich alle größeren (multinationalen) Firmen "policies", die festlegen was die Angestellten über Homosexualität (natürlich pro!), Immigration (natürlich pro!) und Waffen (kontra! nona ...) etc. zu denken haben. Kontrolliert wird das mit, in GB völlig legaler, geheimer Videoüberwachung und Mitschnitt von Gesprächen zwischen Kollegen.

Ich habe einmal eine BBC-Doku zu dem Thema gesehen. Es ist erschreckend, wie dort Firmen ihre Mitarbeiter bespitzeln. Eine Putzfrau wurde wegen Anstiftung zur Körperverletzung bestraft, weil sie dabei mitgeschnitten wurde, wie sie einer Kollegin sagte, ihrem Mann sei ihr Vorgesetzter unsymphatisch und es könne schon sein, daß er ihm mal eine reinhaut.

Dissident sein muß man sich in GB trauen und auch leisten können.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Februar 2007, 13:44 
Zitat:
Jedem der dort drüben aufbegehrt, wird von den Medien derart das Maul gestopft werden, daß die Fülle unten wieder rauskommt.

Zudem haben so ziemlich alle größeren (multinationalen) Firmen "policies", die festlegen was die Angestellten über Homosexualität (natürlich pro!), Immigration (natürlich pro!) und Waffen (kontra! nona ...) etc. zu denken haben. Kontrolliert wird das mit, in GB völlig legaler, geheimer Videoüberwachung und Mitschnitt von Gesprächen zwischen Kollegen.
Ich habe einmal eine BBC-Doku zu dem Thema gesehen. Es ist erschreckend, wie dort Firmen ihre Mitarbeiter bespitzeln. Eine Putzfrau wurde wegen Anstiftung zur Körperverletzung bestraft, weil sie dabei mitgeschnitten wurde, wie sie einer Kollegin sagte, ihrem Mann sei ihr Vorgesetzter unsymphatisch und es könne schon sein, daß er ihm mal eine reinhaut.

Dissident sein muß man sich in GB trauen und auch leisten können.
Ist ja Quasi - wie bei der Stasi... :? :!:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Februar 2007, 15:29 
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Registriert: 24. Oktober 2006, 08:38
Beiträge: 1524
Zitat:
Ist ja Quasi - wie bei der Stasi... :? :!:
Nein, noch vile umfassender. Weil die Unterdrückung heutzutage distributiert ist. Staat, Firmen, (Schützen)Vereine, Medien, ...
Das läuft ohne zentrale Lenkung. Ich glaube nicht, daß Blair es nötig hat, in Zeitungsredaktionen anzurufen oder guidelines für Journalisten zu verfassen. Aufgrund des groupthink und der ideologischen Selbstrekrutierung weiß eh jeder, wie er was zu schreiben hat.

In der DDR hatte man dagegen einen halbwegs klar faßbaren Unterdrücker - die SED. War die SED weg, brach das System zusammen.

Deshalb wird es auch nichts bringen, wenn die Leute Labour endlich abwählen und die Tories übernehmen. Selbst wenn die "Konservativen" einen Kurswechsel wollten (was sie lt. David Cameron "ich bin der bessere Blair" ohnehin nicht tun), würde der im Sperrfeuer der anderen Machtzentren, insbesondere der Medien, scheitern.


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 Betreff des Beitrags: Querschüsse
BeitragVerfasst: 19. Februar 2007, 16:23 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
In einer der letzten Folgen zitierte der Herr GenSek einen Sicherheitsdirektor:
Zitat:
Sich zu bewaffnen, hält Prucher nicht für den richtigen Weg: „Das sollte schon der Polizei vorbehalten bleiben.“ Wobei der Sicherheitsdirektor anmerkt, dass privater Waffengebrauch im Ernstfall - sofern der Besitzer mit dem Schießeisen umgehen kann - nicht strafbar ist.
Klingt in der Aussage des Herrn nicht schon etwas zu viel Obrigkeitsstaat durch ?


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19. Februar 2007, 18:28 
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Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4516
Das Huxley und Orwell so recht behalten sollten. :cry:
Dem leicht angerührten Herren Hofrat(aktuelle Querschüße lesen!) gebe ich als Antwort das:
http://www.mchenryidpa.com/special/pro-gun/monopoly.jpg
Der Herr hat entweder eine sehr dünne Haut oder ein Problem mit anderen Meinungen und Meinungsfreiheit.
Er soll doch mal erzählen wie groß so ein durchschnittlicher Sektorbereich in NÖ ist, für den in der Nacht ganze 2! Gendarmen mit einem Fahrzeug im Dienst sind und wie lange es dauert von einem Eck zum Anderen zu gelangen!
Dann soll er nochmal sagen die Leute sollen sich nicht bewaffnen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Februar 2007, 09:27 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10551
Ich würde mich ja freuen, würde mich der Herr Hofrat klagen, dann käme das alles öffentlich zur Sprache. Wird er aber nicht.l


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. Februar 2007, 11:32 
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Registriert: 5. Januar 2006, 08:24
Beiträge: 1607
Wohnort: Wien Süd
Zitat:
…für den in der Nacht ganze 2! Gendarmen….
Ich habe es schon einmal erwähnt. Ich bin beim Wiener(!) Polizeinotruf in der Warteschleife bei einem Tonbanddienst gelandet. Ich dachte früher, das gibt es nur in Amerika – heute weis ich es besser.

_________________
Gruss Erpi
Mitglied 3910
Ich bin zwar verantwortlich für das was ich schreibe, aber nicht dafür, wie es ein Anderer versteht.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 21. Februar 2007, 13:34 
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Registriert: 26. Januar 2006, 00:47
Beiträge: 4516
Der Finanzminister hat dem Herren Innenminister ja schon zukommen lssen, daß stellen einzusparen sind.
Wie wärs wenn man die Polizeijuristen bei den BPD's(mitsamt den Polizeipräsidenten) sowie die aufgeblasenen Sicherheitsdirektionen endlich einspart?
Zumindest bei den BPD's könnte man sofort ohne Behördenreform massiv einsparen. Die Juristen dort braucht niemand(siehe BH/SID Bereich). Beim Wachkörper haben sie Gott sei Dank eh nichts mehr zu melden.
Was wird aber passieren? Man wird natürlich bei den Exekutivbeamten sparen.


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