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 Betreff des Beitrags: Waffen weg? - Eine Untersuchung
BeitragVerfasst: 7. März 2007, 13:51 
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Registriert: 7. März 2007, 13:37
Beiträge: 22
Habe eine sehr nett lesbare Dissertation gefunden.
Der Dissertant versucht die Folgen der Verschärfungen des Waffenrechts in Österreich zu untersuchen.
Ich Zitiere:
"Der typische Waffenbesitzer ist männlich, höher gebildet, im Alter von
30 bis 49 Jahren, selbständig oder freiberuflich und lebt in ländlicher
Umgebung."

hier der link zur vollständigen Dissertation- Ist sehr aufschlussreich und beantwortet 75% aller Fragen, die hier gestellt werden:
http://www.baeck.co.at/text-Dateien/dissertation.pdf

Und nun ein wenig zu mir:
männlich, 27, wbk; 0,22 und 357mag;
ärgere mich gerne über leute, die die Gutgläubigkeit unserer Gesellschaft ausnutzen.
bin der Kirche ausgetreten, zahle aber dieselbe Geldmenge jährlich in bestimmte Projekte zur Erhaltung und Förderung unserer Kultur.
Mag von jeder Partei ein bisserl was, mag aber von keiner Partei alles.
Und nun hab ich die absoluten no-no´s des smalltalks zu komplettieren (Religion, Politik, Frauen): Hab ein liabs, nettes Madl an der Seite, die ich nimmer hergib! (und sie mich hoffentlich auch nicht)


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BeitragVerfasst: 7. März 2007, 14:06 
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servas!

werd mal bei Gelegenheit diese Dissertation durchlesen ...
danke.

lg.
barrel of a gun


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BeitragVerfasst: 7. März 2007, 14:12 
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Beiträge: 709
Wohnort: Graz
Hallo Tomislavicek,

mit männlich, 27, wbk und 357mag; kann ich ja noch was anfangen, aber bei 0,22 steig ich aus. :twisted: :wink:

Hasenfuss

_________________
Mitgliedsnummer: 5023


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BeitragVerfasst: 7. März 2007, 14:23 
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Beiträge: 3939
Wohnort: Gars am Kamp
Willkommen im Forum, tomislavicek!

Ich kenne die Dissertation - ein gelungenes Werk!
Soweit ich weiß liegt sie auch im IWÖ-Büro auf bzw. kamen einige der für die Erstellung notwendigen Daten von der IWÖ.

_________________
Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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BeitragVerfasst: 7. März 2007, 14:29 
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Registriert: 7. März 2007, 13:37
Beiträge: 22
@ hasenfuß...
komm mir grad vor wie einer, der mit seinem Porsche 121 geprahlt hat...
mach ma bitte .22 draus....


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BeitragVerfasst: 7. März 2007, 17:35 
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Registriert: 7. Januar 2006, 18:07
Beiträge: 709
Wohnort: Graz
Zitat:
mach ma bitte .22 draus....
Gerne. :lol:

Hasenfuss

Ps.: Welcome!

_________________
Mitgliedsnummer: 5023


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 Betreff des Beitrags: nun zu mir
BeitragVerfasst: 7. März 2007, 20:40 
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Registriert: 7. März 2007, 20:34
Beiträge: 6
bin 22
und ...
na über was die leute sich aufregen können


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. März 2007, 04:35 
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Registriert: 2. März 2007, 00:39
Beiträge: 129
Wohnort: Wien / Steiermark
Grüße!

Ich habe mir gerade die Dissertation durchgelesen.
Sie ist sehr interessant und auch gut recherchiert.

Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob die angeführten Zahlen und Statistiken auch den Tatsachen entsprechen.

(Frei nach Churchill: Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast :D )

Zur durchschnittlichen waffenbesitzenden Person:
Ich bin männl. Arbeiter, 26, und im Besitz von 9x19, .45, 8x57IS und 12/70

_________________
.223, .308, .45, 9mm... wird fortgesetzt


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. März 2007, 10:45 
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Registriert: 5. Januar 2006, 08:24
Beiträge: 1611
Wohnort: Wien Süd
Zitat:
…im Alter von 30 bis 49 Jahren
Und schon wieder sagt mir jemand, dass man mit 53 zu alt ist!
:(

_________________
Gruss Erpi
Mitglied 3910
Ich bin zwar verantwortlich für das was ich schreibe, aber nicht dafür, wie es ein Anderer versteht.


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 Betreff des Beitrags: colt
BeitragVerfasst: 8. März 2007, 18:27 
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Registriert: 7. März 2007, 20:34
Beiträge: 6
gestern war ich aufn schießstand und der kollege neben mir hat sich einen haxen augrissen als er mit seinem colt den bösewicht auf 10m getroffen hat (nach ca 30 schuss auf meine tafel). jetz frag ich mich ob man nicht auch noch einen eignungstest für die angestrebte waffe einführen sollte...


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 Betreff des Beitrags: Re: colt
BeitragVerfasst: 8. März 2007, 18:38 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:14
Beiträge: 2113
Wohnort: Wien/Waldviertel
Zitat:
...eignungstest für die angestrebte waffe einführen sollte...
Als ich das erste mal mit meiner Glock geschossen (vorher nur SA-Revolver) habe, ist es mir genauso ergangen. Manche Waffen sind halt gewöhnungsbedürftig und man muß völlig umlernen.

Anfangen (und lernen) muß jeder einmal.

cowroper

_________________
SASS # 66906, NRA # 168015547


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 Betreff des Beitrags: ja,
BeitragVerfasst: 8. März 2007, 18:43 
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Registriert: 7. März 2007, 20:34
Beiträge: 6
tut sorry! der typ is aba scho lange dabei (nach seinen angaben).


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. März 2007, 20:49 
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Registriert: 6. Januar 2006, 23:17
Beiträge: 2406
Wohnort: Hausruck
Zitat:
jetz frag ich mich ob man nicht auch noch einen eignungstest für die angestrebte waffe einführen sollte...
Mit solchen Ideen sollte man vorsichtig umgehen, selbst wenn's ironisch gemeint war.
Was käme als Nächstes?
Eignungsprüfung für das Snowboard, weil er einen Stern nach dem anderen reisst?
Eignungsprüfung für die Geige, weil er nach 3 Jahren noch immer die Seiten katzt?
Eignungsprüfung für den Videorecorder, weil er nach 5 Jahren noch immer nicht den Timer programmieren kann?

Um Deine Worte zu gebrauchen:
Zitat:
und ...
na über was die leute sich aufregen können...

Solange er zumindest in Richtung Zielscheibe schiesst und die Sicherheitsregeln einhält...
Solange er mit dem Snowboard nicht ausser Kontrolle die Piste runterkracht....
Solange er die Geige nicht um Mitternacht bei offenen Fenster kratzt...
Solange er mir nicht die Einstellung auf MEINEN Recorder verstellt...

E schießt halt gerne, betreibt gerne Wintersport, glaubt noch immer, er wird ein neuer Caruso, und startet seinen Videorecorder händisch!

Es muss ja nicht immer Leistungssport sein, oder? :wink:

GS :wink:

_________________
Der Weg ist das Ziel ! ---- aber wo ist der Weg?
(frei nach Messner)

Mitglied Nr. 364


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. März 2007, 23:31 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:08
Beiträge: 814
Zitat:
glaubt noch immer, er wird ein neuer Caruso,
Da müßt's aber nicht an der Geige, sondern im Hals kratzen! :lol:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10. März 2007, 22:46 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:23
Beiträge: 426
Ich habe mir die Dissertation einmal kurz überflogen: schön mit welcher Arbeit man dort promovieren kann, auf der Naturwissenschaft wäre das eben gerade einmal ein Diplomarbeit- aber abgesehen ein paar Dinge haben mich schon gestört:
S 75 -In den USA wurden Untersuchungen vorgenommen, aus denen die Auswirkungen einer Änderung des Waffenrechts auf die Anzahl der Eigentumsdelikte hervorgehen.234 Zusammenfassend kann man festhalten, dass durch den erleichterten Zugang zu Schusswaffen und die damit einhergehendegrößere Verbreitung von Schusswaffen in der Bevölkerung eine leichteZunahme von (gewaltlosen) Eigentumsdelikten zu verzeichnen ist.-

Das wäre nun doch zumindest erklärungsbedürftig.

Sehr bedenklich ist aber das:

Der Argumentation der Befürworter einer Liberalisierung des Waffenrechts, dass ein großer Prozentsatz der Verbrechen mit illegalen Schusswaffen verübt werden und die Waffenbesitzer großteils verlässlich und unauffällig seien, lässt sich zwar statistisch belegen, jedoch zeigte das
Verbot der Pump-Guns klar, dass der größte Teil der Besitzer von Pump-
Guns nicht auf das gesetzliche Verbot reagierte und die Waffen nicht, wie
gesetzlich gefordert, an den Staat gegen eine finanzielle Entschädigungzurückgab


Da schimmert die Ideologie deutlich durch: mein Eigentum habe ich nicht vom Staat bekommen, also kann ich es nicht an den Staat zurückgeben ! Bedenklich, wenn junge Juristen ihren Berufsweg ohne Kenntnis dieses Faktums beginnen.

_________________
Niemals wollen wir so tief sinken
von dem Kakao, durch den man uns zieht,
auch noch zu trinken.
(Erich Kästner) Nr.546


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