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 Betreff des Beitrags: Waffenbücher
BeitragVerfasst: 8. Mai 2007, 19:45 
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Registriert: 5. Mai 2007, 11:10
Beiträge: 1730
Wohnort: Tirol
Grüß euch miteinander!

Habe gestern meinen KK Repetierer beim Büchsenmacher umgemeldet, und hab dann den netten Herrn nach der Ummeldung gefragt ob sie die Waffenbücher nach 7 jahren vernichten. Die antwort war das dies nicht der Fallist, und das das alle Büchser so handhaben. :evil

Sind die Büchser jetzt schon verpflichtet diese Bücher länger aufzubewahren???


Mfg

Maggo

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Wer auf den Krieg vorbereitet ist, kann den Frieden am Besten wahren.
(George Washington)



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IWÖ Mitglied


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 Betreff des Beitrags: Re: Waffenbücher
BeitragVerfasst: 8. Mai 2007, 20:06 
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Registriert: 5. Januar 2006, 11:17
Beiträge: 1950
Wohnort: südlich von Wien
Zitat:
Sind die Büchser jetzt schon verpflichtet diese Bücher länger aufzubewahren???
Hallo Maggo!

Das Thema wurde vor einiger Zeit schon einmal im Forum besprochen. Die rechtlich kompetente Aussage (ich glaube von Dr. Zakrajsek) war: es besteht für die Händler absolut keine Verpflichtung, die Bücher länger als sieben Jahre aufzubewahren. Nach diesem Zeitraum dürfen sie vernichtet werden.

Zahlreiche Händler tun dies aber wohl nicht aus voreilendem Gehorsam.

Trenck

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IWÖ-Mitgliedsnummer 4198

Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
Michael Klonovsky


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 Betreff des Beitrags: Re: Waffenbücher
BeitragVerfasst: 8. Mai 2007, 20:31 
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Registriert: 4. Januar 2006, 17:52
Beiträge: 3934
Wohnort: Gars am Kamp
Zitat:
Das Thema wurde vor einiger Zeit schon einmal im Forum besprochen.
Das war hier.
Nochmals die Aussage vom GenSek:
Zitat:
Natürlich darf der Händler die Daten vernichten. So stehts nämlich im Gesetz. Wer das nicht tut, sollte sich ein paar unangenehme Fragen gefallen lassen.

Ich weiß natürlich, daß das Innenministerium die Händler aufgefordert hat, die Belege aufzuheben. Das ist aber klar rechtwidrig und wurde auch von den zuständigen Beamten zugegeben. Widerrufen hat man das aber nicht!

_________________
Gruß
Richard Temple-Murray


Cui bono?

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 Betreff des Beitrags: Re: Waffenbücher
BeitragVerfasst: 9. Mai 2007, 01:09 
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Registriert: 7. Januar 2006, 13:15
Beiträge: 379
Wohnort: südl. Niederösterreich
Zitat:
....gefragt ob sie die Waffenbücher nach 7 jahren vernichten. Die antwort war das dies nicht der Fallist
Habe vor nicht allzu langer Zeit, die gleiche Frage an den Waffenhändler meines Vertrauens gerichtet. Die ehrliche Antwort die ich erhielt war, so lange es alle (Büchser, Händler) aufheben, werde er nicht aus der Reihe tanzen.
Irgendwie kann ich seine Einstellung auch nachvollziehen, obwohl es mir natürlich lieber wäre, wenn nach sieben Jahren tabula rasa gemacht werden würde.

Wenn ich es, als kleines Mitglied, darf würde ich vorschlagen, Dr. Siegert soll als Vorstandsmitglied und Vorsitzender der Berufsgruppe des Waffenfachhandels den Angehörigen seiner Berufsgruppe die Gesetzeslage klar machen. Denn wenn alle vernichten, besteht für keinen Büchser die Gefahr als schwarzes Schaf von der Behörde auf irgendeine Art drangsaliert zu werden.

_________________
Gruß max


Suche .44 Magnum Wechsellauf für Desert Eagle XIX


IWÖ - Mitgliedsnummer 4557


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. Mai 2007, 08:40 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10551
Wessen Vertrauen genießt der Büchsenmacher, der nach 7 Jahren nicht vernichtet? Das der Behörde oder das des Kunden?

Da die Aufforderung, länger aufzuheben von Siegert unterstützt wurde, kann es da wahrscheinlich keine Änderung geben. Im Ministerium hat man mir gegnüber zugegeben, daß dieser Brief gesetzwidrig gewesen ist. Richtiggestellt hat man das aber nicht. Eben, weil die Händler dem gefolgt sind.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. Mai 2007, 14:24 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
Beiträge: 4597
Ja, im Umgang mit Verwaltungsbehörden kann man nicht vorsichtig genug sein.
Und jeden Zettel aufheben.
Die Herrschaften verlegen Meldungen gerne.
Und zu Lasten des Bürgers.
Wetten, daß Du keine Entschuldigung hören wirst ?

mfG. d.


Zuletzt geändert von Dave am 9. Mai 2007, 15:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 9. Mai 2007, 15:17 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
Beiträge: 10551
Paßt nicht ganz, denn ich habe nicht von Kat.B, sondern von den Meldungen der Kat.C gesprochen.
Dr. Siegert, der ja ein Vorstandsmitglied bei uns ist, solle damit auch nicht kritisiert werden. Er hat seine Gründe, ich bin aber hier nicht seiner Ansicht gewesen.


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