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BeitragVerfasst: 27. Mai 2007, 17:21 
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In meinem Land tut sich einiges hinter den Kulissen abspielen. http://de.bluewin.ch/news/index.php/sch ... 525:brd062
Interessant welche Organisationen alle hinter der Initative stecken http://www.schutz-vor-waffengewalt.ch/o ... ionen.html
Home http://www.schutz-vor-waffengewalt.ch/index.html

Wenn es denn Initianten gelingt, davon gehe ich aus, die nötigen Unterschriften zu sammeln und es zu einer Volksabstimmung kommt dann steht einiges bevor. Sollte spätestens bei der Abstimmung die Vorlage nicht bachab geschickt werden wird das der Anfang vom Ende des (noch) liberalen Waffenrechtes in meinem Land sein.


Zuletzt geändert von schlagbolzen am 27. Mai 2007, 22:51, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 27. Mai 2007, 17:55 
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na, dann schließt euch doch mit ProTell kurz und fangt rechtzeitig selber an, Unterschriften zu sammeln;
Ich möchte wetten, daß speziell in der Schweiz da mehr zusammenkommen.
Ein besseres Argument, als 100.000 Unterschriften 200.000 gegenüberzustellen wird's wohl nicht geben...

GS

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BeitragVerfasst: 27. Mai 2007, 23:01 
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@Gschoenbauer

Du verkennst die Problematik etwas bzw. kennst unseres politisches System zuwenig. Es geht nicht darum Gergenunterschriften zu sammeln. Bei einer Initative die durch erreichen von mindestens 100'000 oder mehr (beglaubigten Unterschriften beim Bund eingereicht wird, sog. Volksbegehren wird eine Volksabstimmung durchgeführt. Was in einer direkten Demokratie so wie sie eben die Schweiz hat, im Gegensatz zu anderen Ländern eben möglich ist.

Einen ganz kleinen Hoffnungsschimmer gibt es noch, da überprüft wird ob der Gesetzestext nicht gegen geltende Recht verstossen oder allenfalls verfassungsmässige Grundrechte tangieren würde.

Die Befürchtung steht im Raume das sehr viele Frauen dieser Initative bei einer möglichen Abstimmung zustimmen und dann sieht es schwarz aus. Wenn es uns als Waffenbesitzer nicht alsbald gelingt uns quasi als positives Bild und verantwortungsbewusste Bürger zu "vermarkten" und daher eine Mehrheit des Volkes hinter sich zu bringen, wird es sehr schwer werden am Tag X nicht zu verlieren.


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2007, 09:05 
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:(
Trotzdem schon für das Schlimmste vorsorgen! Bei euch gibts ja noch keine Registrierung oder?
Da stehen ja auch die besonders gefärlichen Waffen wie Repetierflinten drin. Da hat sich die internationale Solidarität offenbar was aus Ö abgschaut. :?


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2007, 10:10 
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Volksabstimmungen gibts auch bei uns, aber sicher nicht in der Konsequenz wie bei euch.

Wenn ihr auch Unterschriften sammelt, könnt ihr auch eine Volksabstimmung einbringen, aber mit einer Textformulierung, die vielleicht zielführendern ist.
Zudem findet dan bereits vorher eine Sensibilisierung bei der Betroffenen statt.

Nur zuwarten ist sicher der schlechteste Ansatz!

GS

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BeitragVerfasst: 28. Mai 2007, 14:45 
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Das wichtigste ist die Mobilisierung der Waffenbesitzer. Soviel ich weiß, nehmen bei Euren Volksabstimmungen üblicherweise nur etwa 30% der Stimmberechtigten teil. Natürlich werden viele von den Berufshysterikern aufgehetzte AWN teilnehmen, die meisten aber, die in Umfragen eher zu Waffenverboten tendieren (nicht aus Überzeugung, sondern weil es halt im "Blick" zu lesen war), werden am Abstimmungstag wohl etwas anderes zu tun haben, da ihnen das Thema nicht so wichtig ist. Wenn es nun gelingt, die Waffenbesitzer zu mobilisieren und zu einem sehr hohen Prozentsatz an die Urnen zu bringen, braucht Ihr Euch wegen dem Ergebnis keine Sorgen zu machen.

Unabhängig davon wäre es natürlich vorteilhaft, die Volksabstimmung wegen dem unzweifelhaft vorliegendem Konflikt mit der Verfassung (Stichwort "Eigentumsrecht") gar nicht erst zustande kommen zu lassen.

Trenck

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Als "Kleinbürger mit Abstiegsängsten" bezeichnet die Gesinnungspresse Menschen, die ihr Leben mit Arbeit verbringen, aber keine Neigung verspüren, für noch mehr fremder Leute Rechnungen aufzukommen.
Michael Klonovsky


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2007, 20:30 
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Mobilisieren ist ein gutes Stichwort http://www.lewas.ch/


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BeitragVerfasst: 28. Mai 2007, 20:49 
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Zitat:
Wahlempfehlung Nationalrat: Wir haben die Abstimmungsresultate der parlamentarischen Beratung angeschaut. Für waffenfreundliche Stimmen gabs jeweils einen Pluspunkt, für waffenfeindliche einen Minuspunkt. Absenzen wurden nicht gewertet. Hier unsere Nationalratswahlempfehlung.
also, diese Art der Bewertung gefällt mir; könnte man in Österreich auch einführen .....

GS

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BeitragVerfasst: 29. Mai 2007, 07:02 
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Was passieren kann, wenn man sein Hirn zum Denken nutzt, zeigt die folgende Stellungnahme eines Schweizer Grünen, die ich auf dieser Site gefunden habe:
Waffen
Vorneweg:
Falls Ihnen das jetzt komisch vorkommt, dass ein Grüner im Schützenverein (SG Sempach) ist und das auch noch offen vertritt, möchte ich kurz darauf eingehen, wie sich meine Wandlung vom Saulus zum Paulus (oder umgekehrt, je nach Standpunkt) vollzogen hat:
In einer intensiven Diskussion mit amerikanischen Freunden habe ich festgestellt, dass meine routinierten Mainstream-Anti-Waffen-Argumente einer rational und argumentativ geführten Debatte nicht standhielten. Da ich nicht diskutiere, um meine Meinung zu behalten, sondern um herauszufinden, ob meine Meinung die beste ist (was in diesem Fall nicht so war), habe ich meine Meinung geändert. So einfach ist das.

Mit dem Thema Waffen lässt es sich wunderbar politisieren und polemisieren. Wenn man den Waffengegnern glauben darf, ist es in der Schweiz gefährlicher als in den meisten anderen Ländern. Zum Glück ist das alles Zahlenakrobatik starrsinniger Waffengegner, die sich auch durch harte Fakten nicht beirren lassen wollen.
Ein paar Beispiele mit typischen Argumenten, wie sie immer wieder auftauchen:


Nur in den USA sind noch mehr Waffen in privaten Haushalten als in der Schweiz!
Ja und? Was ist denn das für ein Argument? Wahrscheinlich soll hier ausgesagt werden, dass der Schweiz amerikanische Verhältnisse bevorstehen, mit einer erheblich höheren Rate an Gewaltverbrechen, etc.
Es ist aber im Gegenteil so, dass es ja für die gut organisierte und disziplinierte Schweiz spricht, dass bei einer ähnlich hohen Verfügbarkeit an Waffen soviel weniger passiert. Aber das will man ja nicht sehen.


In Grossbritannien sind Waffen seit 1998 verboten!
Ah ja. Vermutlich soll dieser Hinweis Grossbritannien als Vorbild stilisieren, am Besten auch für ein komplettes Waffenverbot für die Schweiz.
Nur fehlt immer ein wichtiger Hinweis: Es hat nichts genützt, sondern es wurden lediglich unbescholtenen Bürgern die Waffen weggenommen. Die Kriminellen haben sich, ganz überraschend, anscheinend nicht an das Waffenverbot gehalten. Die "Times" schreibt im Januar 2000 von einem Anstieg der Zahl der Morde und anderer mit Waffen verübten Verbrechen und bezieht sich dabei explizit auf das ganz offensichtlich gescheiterte Waffenverbot.


In der Schweiz gibt es besonders viele Familienmorde!
Ein ganz heikles Thema - und häufig wird dabei eine Studie des Lausanner Kriminologen Martin Killias zitiert. Killias schreibt hier
Die Ergebnisse zeigen, dass die Schweiz - relativ, aber auch absolut - eine im internationalen Vergleich sehr hohe Rate an Morden im Familienkreis aufweist, die mit einer eher tiefen allgemeinen Homizidrate, aber auch einer tiefen Rate häuslicher Gewalt kontrastiert.
So und ähnlich wird Herr Killias auch zitiert, nur macht sich offenbar leider niemand die Mühe, die Studie ganz durchzulesen. Die internationalen Vergleichszahlen, die die Studie liefert, zeigen, dass Familienmorde in der Schweiz nicht häufiger und leider auch nicht seltener sind als anderswo.
Das wäre aber keine Schlagzeile wert, weswegen Herr Killias die sehr niedrige allgemeine Mordrate in der Schweiz als Vergleich nimmt und dann konstatiert, dass im Verhältnis zu der Gesamtzahl an Morden in der Schweiz viele Familienmorde stattfinden.
Nun, das kann man sich schon so zurechtdrehen. Nur, was soll denn das heissen? Wäre es wünschenswert, es würden mehr sonstige Morde stattfinden, nur damit die Statistik ausgewogener ist?
Nur um es noch einmal deutlich zu sagen: Die von Killias vorgelegten Zahlen (es sind nicht sehr viele) zeigen, dass die Schweiz im internationalen Vergleich (der wenigen Länder, in denen es entsprechende Statistiken gibt) die wenigsten Morde und nach den Niederlanden die zweitgeringste Anzahl Familienmorde hat.
Es ist schon eine Leistung, hieraus zu konstruieren, dass es in der Schweiz wesentlich schlimmer ist als anderswo. Chapeau!


Schusswaffen führen zu mehr Selbstmorden!
Die Tragik von Menschen, die sich das Leben nehmen, ist gross - nicht zuletzt auch für die Angehörigen, bei denen Fragen offenbleiben und Dinge für immer ungesagt bleiben.
Diese Tragik wird aber leider auch für eine weitere Zahlendreherei ausgenutzt, indem behauptet wird, die Verfügbarkeit von Schusswaffen habe einen Einfluss auf die Zahl der Selbstmorde.
Gern wird als Beleg Kanada zitiert, wie z.B. bei ignoranz.ch:
Auch ist direkt belegt, dass die Reduktion der verfügbaren Schusswaffen einen direkten Einfluss auf die Zahl der Selbsttötungen hat:
"In Kanada ging auf Grund entsprechender Massnahmen die Verfügbarkeit von Waffen seit den 80er-Jahren von 31 auf 19% zurück. Die Schusswaffensuizide nahmen dabei von 32 auf 19% ab."
Nur leider - es stimmt nicht. Wie ganz richtig bemerkt, die Schusswaffensuizide nahmen ab, was ja zu erwarten ist. Viel interessanter wäre aber doch, ob Suizide generell verhindert wurden und da ist es so, dass die Anzahl Suizide in etwa gleich geblieben ist, nur werden eben weniger mit Schusswaffen durchgeführt. Das heisst aber wiederum, dass Menschen, die sich zum Suizid entschlossen haben, auch einen Weg finden, unabhängig davon ob nun eine Schusswaffe verfügbar ist oder nicht.

Übrigens ist ignoranz.ch ansonsten eine sehr lesenswerte Website (die SVP-Infoseite ist grandios) - aber eben, es machen alle mal Fehler, s.o.


Interessierte Personen, die noch mehr Informationen zum Thema wünschen, können sich gerne bei mir melden.


Sollten unsere Grünen Wind davon kriegen, kündigen die dem glatt die Liebe auf........... :wink:

Gruß
Peter


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2007, 07:11 
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Noch was:
Ich habe der LEWAS geschrieben, ob sie uns nicht einen link auf ihre Site stellen möchten. Ich finde, die IWÖ sollte das selbe tun!

Gruß
Peter


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BeitragVerfasst: 29. Mai 2007, 09:25 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:02
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Wohnort: Wean
Pech gehabt!
Failed to deliver to 'kontakt@lewas.ch'
SMTP module(domain @212.247.154.39:lewas.ch) reports:
taunus.worldweb.ch: host name is unknown

Dann eben nicht.

Peter


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BeitragVerfasst: 30. Mai 2007, 01:04 
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Registriert: 5. August 2006, 18:00
Beiträge: 1389
Wohnort: südlich von Wien
Habe dem Herrn Heitzmann (so heißt der Grüne) gerade ein Mail geschrieben und ihm zu diesem für einen grünen unglaublich "weltoffenen" Standpunkt gratuliert.

Solche unideologischen Grünen (siehe auch seine Position zu SUV-Autos) bräuchte die Welt öfter.

Er ist auf jeden Fall mein Held des Tages.

lg digital

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Digital - Nr. 5415
"Ich dachte Sie sind ein sympathischer Mensch, und jetzt entpuppen Sie sich als Jäger!"


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