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 Betreff des Beitrags: Schad
BeitragVerfasst: 7. Mai 2007, 12:23 
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Beiträge: 3
@Stefan: Hmm...naja ausgehen würde sich ein 500er in Wr. Neustadt, nur wäre der schräg zu den anderen irgendwie. Wie auch immer...Einer der dort oft schiesst meinte halt, es wird überlegt einen 500er zu bauen.

@all: Es ist generell Schade das es in Ö so schwer ist auf > 300 m zu gehen...Also für Normalsterbliche :/.
Haben vielleicht schon von euch welche bei Veranstaltungen wie dem "Lapua Sniper Competition" oder ähnlichen teilgenommen?

lg


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BeitragVerfasst: 7. Mai 2007, 18:12 
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nunja, ich könnte mir nur vorstellen, dass man dann hinten rechts beim jetztigen Jagdpacour die Schießstände so verlaufend baut, dass der Kugelfang mit den Kugelfang des 100m sowie des 200/300m zusammenfalle. Die Einzige Möglichkeit, wenn auch eine Zulassung dieser Variante fragwürdig wäre. geschätzte 500m würde dies sicherlich ergeben.

wir in österreich sollten uns mehr als glücklich schätzen überhaupt regelmäßig auf 300m schießen zu können. in deutschland ist selbst dies nur sehr schwer möglich. soweit mir bekannt gibt es für ganz deutschland nur 3 300m stände. das bedeutet für viele interessierte viele hundert kilometer anfahrtsweg.

so unter der hand wird aber schon daran gearbeitet einen festen stand für bis zu 1000m zu ermöglichen. die finanzen sind das geringste problem, der standort ist die größte sorge! vor allem, da seitenwind hier ein größeres problem darstellt.

aufgrund der schließungen vieler kasernen schöpften viele insider wieder hoffnung, vor allem das gelände in st. pölten-spratzern wurde angedacht, da die kaserne ja dicht ist. leider behält sich das bh den stand dort, obwohl niemand zum schießen hinfährt. aber, es sitzen einige geschickte menschen daran soetwas zu ermöglichen. es ist aber logisch, dass die standgebühren dann etwas höher liegen würden :roll:

mfg stefan


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2007, 07:53 
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Ich frage, warum das BH seine Stände nicht auch kommerziell betreibt? Das wäre doch eine Einnahmequelle mit einer bestehenden Infrastruktur und Personal (Aufsicht), welches sowieso bezahlt werden muss. Ich habe diese Schießanlagen in ganz guter Erinnerung. In Bruck Neudorf konnte man damals (1974) schon die Ergebnisse der 300 m Scheibe elektronisch auswerten.

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Gruss Erpi
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Ich bin zwar verantwortlich für das was ich schreibe, aber nicht dafür, wie es ein Anderer versteht.


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2007, 08:28 
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Registriert: 4. Januar 2006, 22:38
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Ja, das Bundesheer könnte hier viel Geld verdienen, will aber nicht, das heißt, die Oberen wollen das nicht.
Was könnte man aus Allentsteig denn nicht alles machen. Panzerfahren, Haubitzenschießen, MG-Wettbewerb, Geländeparcours.
Hier wird auf ungeheuer viel Geld verzichtet. Das wird sich aber nie ändern.


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2007, 10:11 
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Zitat:
Ja, das Bundesheer könnte hier viel Geld verdienen, will aber nicht, das heißt, die Oberen wollen das nicht.
Was könnte man aus Allentsteig denn nicht alles machen. Panzerfahren, Haubitzenschießen, MG-Wettbewerb, Geländeparcours.
Hier wird auf ungeheuer viel Geld verzichtet. Das wird sich aber nie ändern.
lol damit liessen sich ja locker noch 2 oder 3 eurofighter zusätzlich anschaffen :roll:

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lg Angel
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BeitragVerfasst: 8. Mai 2007, 12:00 
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Die Mitbenutzung eines BH-Schießstandes gestaltet sich bürokratisch und finanziell aufwendig...

Erst mal Termin mit der Standaufsicht ausmachen und diese davon überzeugen, daß die gewünschte Übung machbar und sicher ist.

Einen passenden Termin finden. Der ist aber nicht garantiert. Es könnte überraschend Besuch einer BH Einheit kommen, und Eigennutzung hat Vorrang (d.h. halbwegs sicher sind nur WE Termine)

Antrag an das BMfLV bezüglich Mitbenutzung mit Hinweis auf erfolgreich absolvierten ersten Punkt.

Zu bezahlen sind dann Miete für die gewünschte Anzahl Bahnen, Überstunden für die Standaufsicht (+eventuell Assistenz) vor, während und nach der Veranstaltung.

Ich habs dann gelassen....

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„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2007, 12:08 
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Es ist dem BH schlichtweg verboten ihre Schießstände öffentlich zugänglich zu machen. Dazu benötigt man Sondergenehmigungen usw. und selbst dann ist es dem BH nur erlaubt eine freiwillige Spende entgegen zunehmen.
Auch ist es für das BH einfach nicht interessant einen regelmäßigen öffentlichen Betrieb der Schießstände einzurichten. Schließlich möchte das BH jederzeit kurzfristig auf ihrem Schießständen schießen können. Wie sehe das aus, wenn jeden Samstag fürs BH gesperrt wäre. Eine wahrlich grausliche Vorstellung in manchen Offiziersköpfen.

Es ist doch auch idiotisch, dass die alten Nagants, Enfields usw in irgendwelchen alten Lagern sowie die immer gut gelagerte Munition in WK2 Kalibern sowie Nato Kalibern weggeschmissen werden nach Ablauf der 30 Jahre Lagerzeit und nicht um sagen wir mal 10 Cent pro Schuss verkauft werden. Bei den Patronenmengen hätte man da innerhalb kürzester Zeit Muni im Gegenwert von 1 Million € verkauft. Man überlege sich alleine was mit den gefundenen Waffen in den alten Geheimlagern der Alliierten geschieht. Die werden nicht günstig verkauft, sondern mit der Flex zerschnitten. Wären viele nummerngleiche und vor allem gut erhaltene Stücke dabei. Das könnte man schlicht Kulturvernichtung nennen!

mfg Stefan


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BeitragVerfasst: 8. Mai 2007, 12:11 
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Wohnort: Vorarlberg
Ich habe unserem ehemaligen Verteidigungsminister mal eine Mail geschrieben, in welchem ich auf die Vernichtung von Kulturgut hingewiesen habe. Auch wollte ich dem Ministerium deutlich machen, dass selbst mit Dekowaffen gutes Geld zu verdienen ist. Reaktion: Ein freundliches Mail mit einer Absage ... Umbau zu Deko würde nicht rentieren. Bla bla Blubb ..


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BeitragVerfasst: 9. Mai 2007, 07:51 
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Beiträge: 1607
Wohnort: Wien Süd
Es ist mir unverständlich, wieso unser Staat absolut kein Geld VERDIENEN will. Das ist anscheinend undemokratisch oder sonst was.
Geld von seinen Untertanen zu erpressen ist der einzig „ehrenhafte“ Weg.

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Gruss Erpi
Mitglied 3910
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BeitragVerfasst: 10. Mai 2007, 00:53 
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Beiträge: 129
Wohnort: Wien / Steiermark
Zurück zum Anfang:

Wo gibt es eigentlich Stände, wo man auf 300m schießen kann?
Im Raum obere Steiermark und Niederöserreich ist mir lediglich der in Wr. Neustadt bekannt.
Da ich mir ein neues Gerät zugelegt habe, möchte ich dieses auch einmal richtig ausprobieren! :P

Aber 500m oder mehr wären sowieso genial!

_________________
.223, .308, .45, 9mm... wird fortgesetzt


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BeitragVerfasst: 10. Mai 2007, 07:54 
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Beiträge: 1375
Wohnort: früher Oberösterreich, jetzt bei Wr. Neustadt
das problem seh ich auch darin, dass nur wenige auf 300m schießen wollen (und auch was treffen :-) ). die meisten ballern auf 50 - 100m und sind glücklich, insbesondere die jäger brauchen keine 300m stände. die wenigen grosskaliber sportschützen/ordonnanzschützen erhalten mehrere 300m (aufwärts) stände einfach wirtschaftlich nicht bei den grundstückspreisen und auflagen (in der pampa hast keine leute, bei der stadt hast leute aber auch lärmgeplagte anrainer...).

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wo ist meine signatur hin?


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BeitragVerfasst: 10. Mai 2007, 08:52 
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das problem ist schlichtweg, dass sich ein jäger, der seine büchse mal auf etwas weitere distanzen als 100m probieren möchte, in seinem Revier auf sagen wir mal 180m, also genau die Distanz, die für ihn interessant ist, aufstellt und ein paar probeschüsse abgibt. Dann sieht er wo die Kanone hinschießt und kann entscheiden obs reicht oder nicht. Rein statisch auf 200m oder 300m zu schießen hat da wenig sinn für die herrschaften.

Die 200/300m Stände werden eigentlich nur von ganz speziellen Gams- und Gebirgsjägern genutzt. Daher gibts bei uns nur den Wr. Neustädter Stand, in Unken (Salzburg) und in Tirol am Bergisel nähe Innsbruck ist noch ein weiterer 300m Stand und das wars dann auch schon.

Dazu kommen noch so kleine, mehr oder weniger private Stände, die nur regional bekannt sind. So z.B. gibts ganz in meiner Nähe südlich von St. Pölten in Eschenau einen Stand für bis zu 200m. Allerdings privat betrieben und nur eine Röhre.

mehr ist mir nicht bekannt.

mfg Stefan


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BeitragVerfasst: 10. Mai 2007, 10:40 
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Wo ist der 300 m Stand im Tirol? Davon weiss ich bis dato nichts.


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BeitragVerfasst: 10. Mai 2007, 18:48 
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Kaiserjägerschießstand am Bergisel. Frag mich nicht, wie man da genau hinkommt, bin damals nur mitgefahren. irgendwo mitten im wald sind wir dann nach links von der hauptstraße abgebogen und waren nach 5min da. aufgefallen ist mir nur die andreas hofer statue direkt vorm eingang. gab damals einen bewerb mit m95 auf 150m und freier betrieb bis 300m mit allen möglichen büchsen.

eingefallen ist mir jetzt noch in mieders ein stand, wo schießen bis 250m möglich ist. da war ich aber noch nicht selbst, kann also rein gar nichts dazu sagen!

mfg stefan


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BeitragVerfasst: 10. Mai 2007, 18:57 
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Beiträge: 1119
Wohnort: Tirol
das is oben unterhalb der sprungschanze neben dem bergisel museum, wäre ein toller ausflug falls jemand da noch nicht drinen war. da gibts einiges zu sehen :lol:

der stand is allerdings nur beim standschützenschiessen alle heiligen jahre geöffnet, keine sonst öffentlich, ganzjährig zu beschiessende anlage, leider :cry:


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