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BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016, 16:00 
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Und wo liegt da die Schussverletztung in der Schmerztabelle??

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Harry
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BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016, 23:10 
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Gunter, DAS ist halt mal eine geile Statistik! :-P

Wer erhebt sowas?

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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 09:13 
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Zitat:
Zitat:
Kopfschuss mit Schrotfilnte (99% in 1,7 Minuten)
Frage mich wie diese Zahlen zustande kommen und wer misst das :-)?
Beim Kopfschuss ist die häufigste Gefahr, dass man die wichtigen Teile des Gehirns verfehlt. Die Schrotflinte unter dem Kinn kann dazu führen, dass man wesentliche Gesichtspartien abtrennt und ein Loch in die Luftröhre macht aber immer noch nicht daran stirbt. Schüsse in den Stirnbereich können die Gehirnfunktion beeinträchtigen (u.a. auch zu Lähmungen führen) odder die Persönlichkeit verändern, aber die Gehirnteile, die für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen verantwortlich sind unbeschädigt lassen. Schüsse in die Schläfe können unter dem Gehirn durchgehen aber immer noch die Sehnerven durchtrennen und damit Blindheit verursachen. Die Prognose für fehlgeschlagene Selbstmorde mit dieser Methode ist selten gut

Verschiedene Forscher haben die Auswirkungen von Schüssen in andere Körperteile untersucht. Übliche Auswirkungen sind unter anderem: Schmerzzustände, Infektionen, Darmschäden (möglicherweise gefolgt von operativer Entfernung mit künstlichem Darmausgang), Schäden an Zwerchfell, Leber und Milz, Pneumothorax (Lungenkollaps gefolgt von Brustschmerzen und Atemnot), Hämothorax (Pleuraerguss) durch innere Blutungen aus Brustorganen, Wirbelsäulenverletzungen (möglicherweise mit Querschnittlähmung) und Schussbrüche an anderen Knochen.

Wie auch immer, fehlgeschlagener Selbstmord mit Schusswaffen hat wahrscheinlich sehr unangenehme Verletzungsfolgen.

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„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 09:16 
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Zitat:
Und wo liegt da die Schussverletztung in der Schmerztabelle??
Kopfschuss Schrotflinte (0,55), Kopfschuss sonstige Schusswaffe (1,3), Brustschuss Schrotflinte (1,6), Brustschuss sonstige Schusswaffe (2,17), Bauchschuss (7,4).

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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 09:16 
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Zitat:
Gunter, DAS ist halt mal eine geile Statistik! :-P

Wer erhebt sowas?
http://lostallhope.com/suicide-methods/ ... al-methods

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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 09:38 
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Ergänzend noch: Zu den berühmtesten Selbstmördern durch Schusswaffen zählt Vincent van Gogh, der sich mit einem Taschenrevolver 7mm "Lefaucheux a broche" angeschossen hatte und in der Folge 2 Tage später verstarb. Die Kugel prallte an einer Rippe ab und drang tief in den Bauchraum ein, sodass sich die Ärzte deren Entfernung nicht zutrauten. Die moderne Medizin hätte ihn möglicherweise retten können.

Andere Quellen sprechen von einem Schussunfall (besoffene Jugendliche und eine defekte Schusswaffe) oder gar einem Mord.

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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 09:51 
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Zitat:
Ergänzend noch: Zu den berühmtesten Selbstmördern durch Schusswaffen zählt Vincent van Gogh, der sich mit einem Taschenrevolver 7mm "Lefaucheux a broche" angeschossen hatte ...
Der hier solls angeblich sein.
http://www.t-online.de/nachrichten/pano ... s-aus.html


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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 12:14 
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@ Gunter: Vielen Dank. Sehr interessant!
Die Tabelle hat die letzten 30min im Büro für ordentlich Diskussion gesorgt :-).
So schnell wird sich keiner "hamdrahn" :-)

Die Zahl der Waffenbesitzter unter meinen Kollegen ist schon auf 5 angestiegen.

LG

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Harry
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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 14:40 
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Auswirkungen auf Andere


Erschießen

Der Anblick der Folgen eines Selbstmordes mit Schusswaffen wird voraussichtlich traumatisch sein. Ein Kopfschuss mit Ausschuss wird Blut und Gehirnmasse über eine große Fläche verteilen. Abhängig von der Plazierung kann auch das Gesicht blutig und enstellt sein. Auch ohne Ausschuss wird die Eintrittswunde bluten.

Brust- oder Bauchschüsse werden noch wahrscheinlicher zu Blutungen führen, mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, das Opfer extrem blutig aber noch lebendig aufzufinden.


Erhängen

Als Erstes ist zu bemerken, dass offenbar der Finder der Leiche den durchaus verstörenden Anblick einer am Hals aufgehängten Leiche wird ertragen müssen. Der Hals wird starke Blutergüsse und Würgemale aufweisen. Aufgrund der sauerstoffmangelbedingten Erschlaffung des Schließmuskel ist in manchen Fällen mit dem Austritt von Urin und/oder Stuhl zu rechnen. Dies kann auch aufgrund eines Adrenalinanstieges der Fall sein, wie er in Situationen extremer Angst auftritt.

Der Anblick des Gesichtes hängt von den Auswirkungen des Seils auf Blutgefäße und Luftröhre ab. Das Gesicht kann nur blass sein, oder auch blau wegen Sauerstoffmangel im Kopf. Werden bloß die Venen abgedrückt aber nicht die Arterien, dann ist ein geschwollenes, blauf verfärbtes Gesicht zu erwarten. Aus den gleichen Gründen könnte die Zunge angeschwollen sein und aus dem Mund heraushängen. Bei Schwellungen sind auch kleine Einblutungen im Gesicht und den Augen, sogenannten Petechien, wahrscheinlich.


Sprung von großer Höhe

Wer auch immer den Körper endeckt oder identifizieren muss wird höchstwahrscheinlich mit einer besonders grauslichen Leiche konfrontiert sein, besonders wenn der Sprung über Land passierte.


Sprung vor einen Zug

Als Methode ist der Sprung vor den Zug mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Traumatisierung einer größeren Anzahl von Personen verbunden. PTSD ist unter Zugsführern verbreitet. Eventuelle Augenzeugen könnten ebenfalls traumatisiert werden, da dies eine extrem blutige Todesart darstellt. Dann gibt es noch jene, die die Leichenteile aufsammeln müssen. Und letzlich und vielleicht am wichtigsten, irgendjemand aus dem persönlichen Umfeld wird die möglicherweise stark mitgenommene Leiche identifizieren müssen.

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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 17:38 
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Erhängen
Zitat:
Ist jedoch die Fallhöhe zu niedrig ringt die Person noch etwa 15 Minuten nach Luft, ist dagegen die Fallhöhe zu hoch reißt der Person der Kopf ab.


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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 20:05 
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Zitat:
Erhängen
Zitat:
..., ist dagegen die Fallhöhe zu hoch reißt der Person der Kopf ab.
Na wenigstens hängt die Leiche dann nimmer rum :evil:

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BeitragVerfasst: 7. Oktober 2016, 20:26 
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Zitat:
Auswirkungen auf Andere

Sprung vor einen Zug

Als Methode ist der Sprung vor den Zug mit einer hohen Wahrscheinlichkeit der Traumatisierung einer größeren Anzahl von Personen verbunden. PTSD ist unter Zugsführern verbreitet. Eventuelle Augenzeugen könnten ebenfalls traumatisiert werden, da dies eine extrem blutige Todesart darstellt. Dann gibt es noch jene, die die Leichenteile aufsammeln müssen. Und letzlich und vielleicht am wichtigsten, irgendjemand aus dem persönlichen Umfeld wird die möglicherweise stark mitgenommene Leiche identifizieren müssen.


@ Gunter:
Ich schätze im allgemeinen Deine postings, aber jetzt ist Dir ein grober Schnitzer passiert, denn:

Es wird weniger der Zugführer (der ist am Güterzug gar nicht vorhanden, und im Reisezug u. a. bei den Reisenden mit der Fahrkartenkontrolle beschäftigt,

sondern der Lokführer (Diensttitel: Triebfahrzeugführer) traumatisiert, den der sitzt im Führerstand und kann die ganze Sache live miterleben.

LG Steamy

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BeitragVerfasst: 10. Oktober 2016, 14:55 
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Zitat:
@ Gunter:
Es wird weniger der Zugführer (der ist am Güterzug gar nicht vorhanden, und im Reisezug u. a. bei den Reisenden mit der Fahrkartenkontrolle beschäftigt,

sondern der Lokführer (Diensttitel: Triebfahrzeugführer) traumatisiert, den der sitzt im Führerstand und kann die ganze Sache live miterleben.
Sorry der korrekte Begriff war mir entfallen. Das Schaffnerlos ist kein Glücksspiel.

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BeitragVerfasst: 10. Oktober 2016, 20:07 
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zusatzfrage: wem gehört denn eigentlich das eigene leben?

conklusio:

sollte das recht auf suicid und die selbstbestimmug über das eigene leben bestätigt sein, ist jegliche diskussion über suicid in verbindung mit feuerwaffen obsolet!
Sehr schön, danke für diesen Input, der ist schön langsam im Hintergrund in diesen dummen Diskussionen über Suizid und Waffen. Und weiter, stimmt, außer der Sklaventreiber will nicht, dass ihm die Sklaven weg sterben...

Mein Leben gehört mir und damit auch die Entscheidung, wann und wie ich es vorzeitig beende, sofern das mein Wunsch wäre.

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LG und bleibt wachsam...


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