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BeitragVerfasst: 11. Januar 2018, 11:55 
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Die Gespräche im Innenministerium haben begonnen!

Wie bereits noch vor Angelobung des neuen Ministers zugesagt, haben nun die Gespräche zwischen mir als Vertreter der IWÖ und den Fachbeamten des Innenministeriums über die Umsetzung der EU-Waffenrechtsrichtlinie begonnen.

Wie schon im Vorfeld auch politisch bestätigt, soll die Umsetzung der Waffenrechtsrichtlinie so streng wie notwendig, aber so liberal als möglich erfolgen.

Mir wurden diesbezüglich bereits vom Ministerium die angedachten Eckpfeiler der Umsetzung bekanntgegeben, die diese grundsätzliche Linie erfreulicher Weise bestätigen.

Der Teufel steckt natürlich in den vielen Details, gerade auch hier wird die IWÖ mitarbeiten um tatsächlich zu gewährleisten, daß die Umsetzung so liberal wie möglich erfolgt.

Das Gespräch wurde von meiner Seite auch dazu benutzt, auf schon länger bestehende Forderungen der IWÖ hinsichtlich einer Liberalisierung hinzuweisen. Diese Forderungen beziehen sich insbesondere darauf, daß die Schikanen bei der Erweiterung von Waffenbesitzkarten für Sportschützen und Sammler beseitigt oder zumindest abgemildert werden und daß das gesetzlich bestehende Recht auf Ausstellung eines Waffenpasses nicht nur auf dem Papier besteht, sondern daß Waffenpässe für gefährdete Personen tatsächlich auch ausgestellt werden. Auch harrt die Problematik der Berechtigung des Führens einer Faustfeuerwaffe für Jäger einer Lösung. Ein Anliegen der IWÖ ist es auch, daß die unbefriedigende Situation bei den halbautomatischen Langwaffen bereinigt wird.

Das fachlich geführte Gespräch fand in einer angenehmen Atmosphäre statt und wurde von Seiten des Innenministeriums klar signalisiert, daß man den fachlichen Input von der IWÖ schätzt.

Nach Einbindung auch der politischen Entscheidungsträger werden die Gespräche demnächst fortgesetzt werden.

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Andreas Rippel


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BeitragVerfasst: 11. Januar 2018, 18:12 
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Danke Herr Präsident! Das ist eine gute Nachricht.


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BeitragVerfasst: 11. Januar 2018, 19:07 
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Das hört sich ja mal nicht schlecht an. Man kann nur hoffen, dass den Worten der werten Herren dann auch Taten folgen. Man ist irgendwie schon ein gebranntes Kind....

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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BeitragVerfasst: 11. Januar 2018, 19:12 
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Wie schaut der Zeitplan für die Umsetzung der Richtlinie aus?
Ich frage auch deshalb, weil ich den besten Zeitpunkt für das Absenden der Briefe wissen will.

Freundliche Grüsse,
fischeg3
4998


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BeitragVerfasst: 11. Januar 2018, 19:34 
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Es ergibt sich aus dem Zeitplan der EU und den Gepflogenheiten des Parlaments, daß der Entwurf wahrscheinlich noch vor der Somerpause in Begutachtung gehen wird.

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Andreas Rippel


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BeitragVerfasst: 11. Januar 2018, 21:05 
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@ A_R

Guter Post, danke!

Gruß

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IWÖ Mitglied


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BeitragVerfasst: 12. Januar 2018, 01:24 
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Nachdem mit den VL-Revolvern die Büchse der Pandora (= WBK aber kein Platzbedarf) geöffnet wurde, wäre es schön darauf mehr zu "schaufeln".

Anbieten würden sich z.B.

- Einschüssige FFW mit Randfeuerpatronen (KK-Sportpistolen) bzw. Zentralfeuerpatronen (Silhouettenwaffen, grosskal. Derringer u.a.)

- Mehrschüssige FFW mit Randfeuerpatronen (HA-KK-Sportpistolen, 4 mm Revolver u.a.)

Das wäre ein Traum und wie ich finde gut mit Mindergefährlichkeit argumentierbar.

Lex Rhodium erkläre ok ;-)

Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk

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»Ein Staat ist nur immer so frei wie sein Waffengesetz«

Gustav Heinemann (deutscher SPD-(!)-Bundespräsident 1899 – 1976)


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BeitragVerfasst: 12. Januar 2018, 11:28 
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Gute Arbeit!


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2018, 14:46 
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Danke für Ihre Bemühungen und den Bericht, sowie die neutrale und niveauvolle Wortwahl!

Peter


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BeitragVerfasst: 16. Januar 2018, 00:57 
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Servus zusammen,

es freut mich sehr zu hören dass unsere Anliegen nun doch mal Gehör finden, und ich freue mich sehr über die gute Vertretung.

Vielen Dank dafür!


Dennoch, als gelernter IWÖ`ler verstehe ich unser besonders starkes Engagement für die Jägerschaft (bei allem Respekt) jetzt nicht so ganz, die Unterstützung derer die unseren Verein doch bisher eher gemieden und wenn nicht sogar schlecht gemacht haben? Diese Leute haben bereits selber eine sehr starke Lobby, dafür braucht es uns doch nicht?

Es sollte doch wohl eher um die Erhaltung unser ALLER Rechte als freie Bürger, und die Liberalisierung im allgemeinen gehen.




Nur mal so meine Meinung, oder ein "verrückter" Gedanke, wer es lesen mag:

Eine solche Verschärfung würde man gerade unter diesen Umständen doch normalerweise niemals akzeptieren, oder?
Gerne würde ich irgendwo klar gestellt sehen, dass wir diese Panik Richtlinie einer unbekannten und nicht demokratisch gewählten Organisation insgesamt erstmal ablehnen möchten, könnten wir. Sonst wird im Nachhinein noch behauptet dass damals alle freudig zugestimmt haben, kennen wir ja schon den Schmäh. Weil bei der nächsten Regierung, oder auch noch dieser, geht es sowieso weiter mit dem Entzug unserer Staatsbürgerlichen Rechte.

Diese modische Form der manischen oder panischen "Anlassgesetzgebung", was diese EU Richtlinie eindeutig ist, wurde bereits mehrfach als "problematisch" identifiziert. Wir würden in Wahrheit ja nur Behörden benötigen die bestehende Gesetze umsetzen und im Notfall auch die Grenze sichern können, dann würden die aktuellen Gesetze mehr als ausreichen gegen den "Terror". (Man könnte auch damit aufhören die Attentäter auf Staatskosten zu ihren "Einsätzen" zu fahren, aber das ist wohl zu viel verlangt, manche brauchen sicher das Kilometergeld, die haben bestimmt Kinder!!)

https://www.rakwien.at/userfiles/file/W ... 8_2009.pdf

--wird jedes Jahr bemängelt.

Wenn die Änderungen zu unserem Recht so gravierend wie angekündigt werden, sollte man diese Angstmacher-Richtlinie dann doch nicht "ratifizieren" und nach Brüssel zurück schicken, damit kann sich unsere Regierung sowieso niemals beliebt machen, die Schlagzeile der "Pistolen tragenden Jäger" wird wohl eher Munition für die falschen sein. Hoffentlich irre ich mich?

Wie auch immer, durch die Jagd und das Bundesheer gibt es bei uns eben eine Soziale/Technische/Traditionelle/Kulturelle Pflicht Verbindung zu Waffen, das wurde von der "EU Diversitäts Kommission" bisher offensichtlich nicht ausreichend respektiert, sollte es zu den angeblichen Verschärfungen kommen.


Hoffentlich wird eine starke IWÖ etwas erreichen können, viel Glück und Waidmannsheil!

_________________
-I=I====>leben und leben lassen<====I=I-

Steyr AUG Z
Glock 17


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 11:46 
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Beiträge: 737
Wohnort: Österreich
Die Stückzahlbegrenzung muss weg.
Es gibt keine logische Begründung dafür außer die diffuse Angst vor dem Volk, welche die Linken haben.

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Wer seine Waffen zu Pflugscharen schmiedet wird für jene pflügen, die dies nicht getan haben.


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BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 12:27 
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Zitat:
Die Stückzahlbegrenzung muss weg.
Es gibt keine logische Begründung dafür außer die diffuse Angst vor dem Volk, welche die Linken haben.
Vollkommen richtig!

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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BeitragVerfasst: 22. Februar 2018, 21:57 
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Beiträge: 2406
Wohnort: Hausruck
mich würde interessiern, was die IWÖ zu der Vorstoß der NFVÖ sagt:

https://www.nfvoe.at/2018/02/22/eu-feue ... ichtlinie/

Der Vorschlag über die Definition des Sportschützen ist für mich sowas von kontraproduktiv, wie's höher nimmer geht.
Das ganze wird sich als Schuss ins eigene Knie entwickeln.
Asserdem -- warum reden die für mich?
Ich werd demnächst einen Sparverein gründen und dann dem Finanzministerum bei der Erfindung neuer Steuern helfen.

ziemlich sauer! :evil:
bauli

_________________
Der Weg ist das Ziel ! ---- aber wo ist der Weg?
(frei nach Messner)

Mitglied Nr. 364


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BeitragVerfasst: 22. Februar 2018, 22:49 
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Zitat:
Der Vorschlag über die Definition des Sportschützen ist für mich sowas von kontraproduktiv, wie's höher nimmer geht.
Lieber bauli, da kann ich Dir nur beipflichten. Hier geht es um die Schaffung von Privilegien. An sich halte ich nicht wenig von den Unterzeichnern des NFVÖ-Briefes. Zwei von ihnen durfte ich ja in Brüssel kennenlernen.
Aber hier verstehe ich nicht ganz, weshalb man neue Kriterien, die die EU gar nicht fordert, schaffen möchte. Vielmehr wäre ich für eine Anpassung auf das Mindestmaß der EU-Forderungen.

Ich weiß schon, daß man damit den Nachweis der Vereinsmitgliedschaft umgehen möchte. Aber das war ja auch nur eine österreichischen Fleißaufgabe, die eigentlich gar nicht im Gesetz steht. Also weg damit! Wenn es unter einem FPÖ-Innenminister so weitergeht, wie unter den ÖVP-Innenminister, dann hätten wir uns ja gleich auch das Wählen ersparen können.

Was andere Liberalisierungen anbelangt, hat das die IWÖ schon lange bekanntgegeben.

Nicht vergessen sollte eine Zurücknahme der Änderung des § 17 Absatz 2 auf den ursprünglichen Text vor der Novelle 2010 werden!

Dort ist nämlich etwas für den Privatwaffenbesitz ganz gefährliches "passiert!" Man hat zweimal das Wort "neuartige" weggestrichen. Jetzt kann jeder Minister, ganz ohne jemand zu fragen, einfach "Waffen und Munition" verbieten!!! Quasi übernacht! Das war ein Geschenk der ÖVP an die Waffenbesitzer. Das sollte unbedingt wieder gut gemacht werden.

Ich habe darüber den Magister Grosinger vom BMI befragt, weshalb das geschehen sei. Er hat mit nur geantwortet, daß "da was passiert sei." Nun, da es ja nur passiert ist, sollte das umgehend wieder geändert werden. Dieser 17/2 ist ein Damoklesschwert für die Legalwaffenbesitzer. Mich wundert, daß das sonst niemand - außer der IWÖ - auffällt!!!

Was die Jäger anbelangt, habe ich im November 2012 an den Ministerialrat Grosinger herangetragen (ich traf ihn in Graz), daß die Jäger wegen des anschwellenden Druckes des Schwarzwildes unbedingt die Freigabe für Nachsichtgeräte brauchen. Ich habe ihm die Problematik eingehend geschildert, worauf er mir erstaunt sagte "Das hat an uns noch niemand herangetragen. Diese Problematik ist uns neu!" Das heißt nicht weniger, als daß die hohe Vertretung der Jäger bisher dahingehend noch nichts unternommen hat!
Mich wundert es gar nicht, als ich auf einer Jagdmesse einen hohen Repräsentanten der Jägerschaft befragte, antwortete mir dieser total abwiegelnd "Wir Jäger wissen uns schon zu helfen!" Ich weiß natürlich, was er gemeint hatte, aber das ist ja eigentlich ein Skandal!!!

Ich meine, daß dieses Problem bis jetzt noch keine anderer, außer mir, dort angesprochen hat, weil seit fünf Jahren nichts (!) passiert ist.

Übrigens, weil ich ein mißtrauischer Mensch bin, sind meine Briefe alle auf direktem Weg an die Adressaten zugestellt worden.


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BeitragVerfasst: 22. Februar 2018, 23:15 
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Registriert: 6. Januar 2006, 12:01
Beiträge: 335
Die dümmste Kälber wählen ihren Metzger selber. So kommt mir die Forderung vor.
Vernünftige Forderungen wären:
Pumpguns frei da Glattläufer.
Abschaffung der Nazi-Erfindung Waffenregister. (Datenschutz, Aufwand und Sicherheitsgewinn?)
Festschreibung des Feuerwaffenbesitzes für mündige, unbescholtene Österreicher in der Verfassung.
Abschaffung aller Schikanen zum Erwerb von Feuerwaffen für mündige, unbescholtene Österreicher die Wehrdienst geleistet haben da sie an Waffen ausgebildet wurden und für befähigt erachtet wurden auch mit Kriegswaffen verantwortungsvoll umzugehen.
Abschaffung des ganzen Kategorie A-B-C-D Krampfes.
Und sollten sich Politiker vor uns, dem Volk, dem Souverän, fürchten, so sollten sie ordentliche Politik FÜR ihren Auftraggeber, ihrem Arbeitgeber, dem Volk machen oder verschwinden.
So schauts aus.

_________________
IWÖ-Mitglied Nr.:4405


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