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Dieses Unterforum dient der Faktensammlung, entsprechend sollen hier auch nur Fakten besprochen werden.

Geschieht etwa ein Verbrechen mit einer Schußwaffe, so hat es wenig Sinn ewig zu diskutieren, ob die Waffe legal besessen wurde oder nicht. Wenn es bekannt wird ist genug Zeit für Diskussionen.

"Was wäre wenn" - Spekulationen sollen unseriösen Medien vorbehalten bleiben.



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 Betreff des Beitrags: Verhindertes School Shooting, USA
BeitragVerfasst: 3. April 2018, 17:48 
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Registriert: 16. November 2011, 18:41
Beiträge: 545
Sollte man sich durchlesen!
Zitat:

Wie künftig Schulmassaker verhindert werden könnten


Vor einigen Tagen wurde in einer US-Schule in Maryland ein Angreifer von einem bewaffneten Wachmann mit Schüssen gestoppt. So wurde ein Blutbad verhindert. Verglichen mit den Geschehnissen an der Schule in Parkland im Februar 2018 ist das ein völlig anderes Ende einer vergleichbaren Situation. In Parkland war niemand, bis auf den Angreifer, bewaffnet. 17 Menschen starben.

Das Team von all4shooters.com // Piergiorgio Molinari

Weder Nachrichtensendungen, noch Zeitungen oder soziale Medien haben über das letzte potenzielle Massaker an der Schule in Maryland berichtet. Dutzende Schüler hätten durch den üblichen, aus anderen Schießereien bekannten "geistesgestörten bewaffneten Mann" verletzt oder getötet werden können. Keiner hat die bewegenden Fotos weinender Schüler und deren Mütter veröffentlicht. Auch nicht, als sie überglücklich waren, dass keiner aus ihren Familien dabei ums Leben kam. Jedoch war auch der Tod des bewaffneten Angreifers kaum von öffentlichem Interesse.

Medien haben über den Vorfall in Maryland nicht berichtet und es fanden auch keine neuen Debatten über Waffenkontrolle statt. Der Grund ist simpel, das Massaker fand nicht statt. Wir erzählen Ihnen warum:

Das Massaker an der Schule in Maryland konnte verhindert werden, weil ein bewaffneter Wachmann der Schule – also der "Gute mit Feuerwaffe" – den potenziellen Mörder – den "Bösen mit Feuerwaffe" – stoppen konnte, bevor er ein Blutbad an Unschuldigen anrichten konnte. Als am 20. März 2018 ein 17 Jahre alter bewaffneter Jugendlicher in die Great Mills High-School in Maryland eindrang, schoss er zwei seiner Klassenkameraden an. Zu mehr Verletzten oder gar Toten kam es nicht, weil der bewaffnete Wachmann schnell eingriff und den Angreifer ausschalten konnte.

Die Schießerei endete mit dem Tod des "Möchtegern Massenmörders". Eine zweifelsfrei tragische Geschichte, aber kein Massaker.

Analyse der Vorkommnisse:


Der Ausgang der Schießerei war ein vollkommen anderer, im Vergleich zu dem in Parkland, Florida. Dort erschoss ein bewaffneter 19-Jähriger 17 Schüler bzw. Lehrer und verwundete viele mehr. Analysiert man die Vorfälle in den Schulen und deren unterschiedlichen Ausgang, müssen die Faktoren und Umstände betrachtet werden, die den Verlauf beeinflusst haben. Der wesentliche Unterschied ist, dass in Maryland ein bewaffneter Wachmann von der Schule angestellt wurde, hingegen in Parkland nicht. Selbst die Hilfssheriffs schritten nicht ein und warteten draußen vor dem Schulgebäude.

Wie ein Vergleichsexperiment

Diese beiden vergleichbaren Situationen mit jeweils völlig anderem Ausgang zeigen den einzigen Faktor auf, der ein solches Massaker verhindern kann: eine Waffe in den richtigen Händen. Daraus lässt sich schließen: gesetzestreue, bewaffnete Personen können in der Praxis so ein Massaker verhindern, bevor Unschuldige zu Tode kommen. Diese Schlussfolgerung lässt sich nicht nur auf Schulen anwenden, sondern auch auf Kinos, Theater und auf öffentliche Straßen. Oder eben auch auf Kirchen, wie die Ereignisse des letzten Novembers in der First Baptist Church von Sutherland in Texas zeigten. Der bewaffnete Angreifer, der 26 Menschen in der Kirche erschossen hatte, wurde von einem Mann mit einem legal registrierten Gewehr gestoppt. Es sollte also nicht schwer sein zu verstehen, dass die komplette Entwaffnung von Bürgern keine zielführende Lösung ist, um Menschen vor Wahnsinnigen, Terroristen oder brutalen Kriminellen zu schützen. Aber sobald es um Feuerwaffen geht, unterliegt offenbar die Logik der ideologischen Hysterie oder den jeweiligen politischen Vorurteilen.

Nachdem in der Schule in Maryland glücklicher Weise ein Massaker verhindert werden konnte, wird der Vorfall schnell vergessen sein. Es wird keine öffentliche Debatte, oder Aktivisten und Prominente geben, die für weniger Waffeneinschränkungen für gesetzestreue Bürger kämpfen. Spätestens nach dem nächsten Massaker in einer "waffenfreien Zone", wird es erneut lautstarke Forderungen nach schärferen Waffenkontrollen geben. Was aber im Umkehrschluss bedeutet, die gesetzestreuen Menschen zu entwaffnen.

Fazit


Waffen in den richtigen Händen können Leben retten. Darüber hinaus müssen wir mehr über bewaffnete Personen im öffentlichen Bereich nachdenken. Aber lassen Sie uns nicht die wahren Gründe für all die Schulmassaker vergessen: Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen. Kriminelle, Terroristen, und geisteskranke Angreifer nutzen nicht nur Feuerwaffen, sondern auch Messer, Autos und LKW für ihre Taten. Das ist der Grund warum wir Politiker in aller Welt dazu aufrufen müssen, Maßnahmen gegen soziale Missstände einzuleiten. Denn aus diesen Missständen heraus entwickeln sich Konflikte, bei denen Menschen ausrasten und anfangen, auf andere zu schießen. Wir können sicher sein, schärfere Waffenkontrollen und Verbote sind nicht das Wundermittel gegen künftige Angriffe mit Waffen auf Unschuldige. Auch wenn in den USA am vegangenen Wochenende viele Leute auf die Straße gegangen sind, um für mehr Waffenverbote zu demonstrieren, lenkt das eher von unseren weltweiten, gesellschaftlichen Problemen ab, die zu wilden Schießereien führen. In den USA und anderswo. Hier gilt es zu handeln.
https://www.all4shooters.com/de/Shootin ... -koennten/

Da sich der Vorfall relativ zeitnah zum Parkland Schulmassaker im Februar 2018 mit 17 Toten abgespielt hat, sollte man diesem hervorstechenden Anschauungsbeispiel mMn etwas mehr Aufmerksamkeit als üblich schenken. Wäre wie ich finde etwas für die nächsten IWÖ Nachrichten, damit das nicht in Vergessenheit gerät.


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BeitragVerfasst: 3. April 2018, 18:32 
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Registriert: 18. März 2018, 15:59
Beiträge: 5
Wohnort: Hall in Tirol
Meiner Meinung nach vollinhaltlich richtig. Wenngleich die Tatsache darüber nachdenken zu müssen im öffentlichen Raum bewaffnete Zivilisten einsetzen zu müssen erschreckend ist und eine Warnung an die Politik sein sollte derartige Missstände gar nicht erst entstehen zu lassen, scheint es auf momentane Probleme keine andere sinnvolle, schnell wirksame Lösung zu geben. Die Lösung ist so pragmatisch wie sinnvoll und vor allem kostengünstig und mit bestehenden Gesetzen umsetzbar. Bin absolut dafür. Dennoch hoffe ich, dass es in Österreich nicht so weit kommt um so etwas zu benötigen - wenn doch, hoffe und appelliere ich an die Vernunft der Politik die richtigen Schlüsse zu ziehen und nicht sinnloser Weise die Waffengesetze weiter zu beschneiden.

_________________
Gut gezielt ist halb gewonnen.

Sig Sauer P320 Full Size 9x19
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BeitragVerfasst: 3. April 2018, 19:53 
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Registriert: 7. Juli 2006, 20:02
Beiträge: 75
Das ist sagenhaft. Wie kann die Medienindustrie so verlogen und gleichgeschaltet reagieren. Natürlich nur, wenn sie weltweit nach dem Programm einiger Handler geführt werden. Das bedeutet, dass auch unsere Medien allesamt gekauft sind und auf Zuruf ihres Herrn arbeiten. Traurig, aber wahr!

Beitrag vom Admin gekürzt.


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BeitragVerfasst: 3. April 2018, 20:38 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:02
Beiträge: 1235
Wohnort: Wean
http://www.heute.at/diashow/diashow.tmpl?showid=4026934
https://www.telegraph.co.uk/news/2018/0 ... ves-seven/
http://www.baltimoresun.com/news/maryla ... story.html
https://www.npr.org/sections/thetwo-way ... igh-school

Das ist, was ich bei den "Medienhuren" gefunden habe, bzgl. dieses Vorfalles. Und das sind nur die ersten 4 Einträge bei Google. Was das mit Putin und Russland zu tun haben sollte, verstehe ich zwar nicht ganz, aber bitte, jeder wie er glaubt.
Google ist dein Freund........


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BeitragVerfasst: 4. April 2018, 10:36 
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Registriert: 4. Juli 2015, 06:15
Beiträge: 1113
Zitat:
Das ist sagenhaft. Wie kann die Medienindustrie so verlogen und gleichgeschaltet reagieren.
Man muss sich immer vor Augen halten, dass Medien Verlagen gehören, diese wiederum gehören sehr reichen und mächtigen Menschen. Man nehme als Beispiel nur die Bertelsmann-Stiftung. Die Besitzerin ist eine gute Freundin von Muddi. Alles klar? Und genauso funktioniert es überall auf der Welt. Es ist die hohe Kunst, einer Mehrheit die Wünsche und Ansichten einer verschwindend geringen aber einflußreichen Minderheit als einzige Wahrheit zu verkaufen. Die Menschen sind oberflächlich und lassen sich spielend leicht manipulieren und benutzen, ohne auch nur im Geringsten hinter die Kulissen blicken zu wollen. Menschen, die die Wahrheit sagen oder anderer Meinung sind, werden systematisch vernichtet, siehe die jüngsten FB/Youtube - Sperren betr. Waffenkanäle usw. Wer glaubt, dass das alles nicht gesteuert und wohldurchdacht ist, sollte erstmal in der Realität ankommen.

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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BeitragVerfasst: 4. April 2018, 16:25 
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Registriert: 16. Februar 2011, 12:57
Beiträge: 2469
Wohnort: Niederösterreich
Bevor sich noch mehr Leute hinreißen lassen, mach ich den Thread erst einmal dicht.

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Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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