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 Betreff des Beitrags: Wüstenadler in 44 Mag
BeitragVerfasst: 27. Juni 2007, 19:36 
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Hatte letztens das etwas zweifelhafte Vergnügen, den Adler in 44 Mag sprechen zu lassen.
Schon imposant, der Prügel, nur begreife ich nicht, wieso die Kanone kein ganzes Magazin ohne Ladehemmung verschießen kann. Immer so nach 4-5 Schuß hakelts, da wirft´s die leere Hülse aus und der Schlitten radiert über die neue Patrone drüber, vergisst regelmäßig sie mitzunehmen.
Beim 2. Magazin das Gleiche. Warum?
Mun Wechsel: insgesamt 4 verschiedene Hersteller und 5 verschiedene Handlab, von heavy bis soft, immer das Selbe.
Hat von euch einer ne Ahnung woran es liegen könnte?

Übrigens, als Hammer zum Nägeleinschlagen würde das schwere Ding besser taugen :lol:

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LG Old Sam
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BeitragVerfasst: 27. Juni 2007, 20:12 
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der adler is extrem empfindlich was munition angeht :? .
selbst mit selbstgeladener is es nicht ganz einfach.
hab grad eine 50iger ae in arbeit, ladedaten aus ladehandbuch im oberen max ladungsbereich und das teil muckt auch da :evil: .
schiesst zwar sehr gut, nur der schlitten bleibt nie hinten.
mein verdacht, das teil is noch zu neu, hat erst 200schuss runter.
die ausgeworfenen hülsen donnern allerdings mit einem mords karacho sauber nach rechts aus´m ballermann :twisted: , läd anstandslos nach.

die schliessfedern sind ja auch nicht ganz ohne und ein gasdrucklader ist extrem empfindlich was den arbeitsdruck, geschossgewicht, abbrandgeschwindigkeit und verschmutzungsgrad anbelangt.

das von dir beschriebene problemchen kommt meist von zu starken federn> sprich neuwaffe, zu schwache patrone, starke verschmutzung oder auch eine falsche handlage der pistole.
hält man den brügel zu locker (in erwartung des übermässig bewerteten rückstosses :twisted: ) stöhrt das den verschlusszyklus.
kontrolier auch mal die magazinfedern, möglich das die etwas schwach sind (was ich mir nicht vorstellen kann, aber möglich is alles).


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BeitragVerfasst: 27. Juni 2007, 20:27 
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Er ist ziemlich neu, das könnts sein.
Haltefehler auch möglich, weil ich eigendlich ein Revolverschütze bin. Und meinen Ruger Blackhawk halt ich sehr locker, lass ihn in die Hand rollen. Ehrlich gesagt, ich hab nicht drauf geachtet, könnts jetzt nicht sagen ob ich ihn fest oder zu locker gehalten hab. Das könnts auch sein.
Danke erstmal, werd in Zukunft darauf schauen.

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LG Old Sam
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BeitragVerfasst: 27. Juni 2007, 20:33 
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Noch eine Frage: Bei der Handladung war 22 bis 25 grain Hodgdon H110 und davor ein 240 grs Speer TM.
Feuerball und ziemliche Verschmauchung. Besonders die 25er Ladung machte Rabatz. Aber du schreibst, dass als Gasdrucklader die Empfindlichkeit naturgemäß größer ist. Wenn aber das Hod. so schmaucht, kanns ja auch nicht optimal sein, oder?
Wär da das Kemira N 105 oder 110 nicht die bessere Wahl?

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LG Old Sam
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BeitragVerfasst: 27. Juni 2007, 22:15 
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Zitat:
...Haltefehler auch möglich, weil ich eigendlich ein Revolverschütze bin. Und meinen Ruger Blackhawk halt ich sehr locker
Bin auch eher Revolverschütze (ebenfalls Ruger Blackhawk), glaube aber nicht an einen Haltefehler.
Mit meiner STI .45 hatte ich Anfangs auch immer wieder Hemmungen. Allerdings ist der Schlitten nicht über die neue patrone drübergefahren sondern die leere Hülse wurde nicht komplett ausgeworfen und dann war halt öha! Wenn du das Ding nicht richtig fest hältst gibts eine Hemmung; Durch den lockeren Halt fängst du quasi den Schwung des Schlittens auf.
(haben mir Fachleute so erklärt und schien mir plausibel)

Glaube so wie @lasix eher an zu schwache oder ausgeleierten Magazinfedern. Die transportieren die untersten Patronen nicht mehr korrekt.

cowroper

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BeitragVerfasst: 28. Juni 2007, 17:03 
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hab grad dieses letztes wochenende für eine 50iger munition verladen, mit H110 und N110, 300grs geschoss von samson.
mit H110 fabriziert die patrone einen gewaltigen feuerball dessen wärme auch noch hinter dem schlitten gut zu spüren ist :D ; winterladung :lol: .
mit N110 wesendlich geringeres mündungsfeuer und hellerer schussknall.

bei beiden ladungen waren die hülsen nach dem schuss sauber und nicht verschmaucht, wie es bei der fabriksmunition der fall war :shock: .

persönlich würde ich zum N110 greifen, dies lässt sich zwar nicht so exakt dosieren wie das h110 (kugelpulver), dafür verpuffen nicht gut 25% der ladung als feuerball vor der mündung.

und 25grs H110 bei einem 240grs geschoss sind zuu wenig.
ein 325grs geschoss wird mit bis zu 29grs diesen pülverchens befeuert.
wenn ich das rein rechnerisch betrachte ist bei verwendung eines 240igers mit 25grs h110 gerade mal eine ladedichte von etwas über 60% bei einem arbeitsdruck von 730bar und 50% umgesetzter ladung.

na, dann wunderts mich nicht das der brügel verschmaucht :evil: (angaben ohne gewähr).

diese kugelpulver benötigen eine gewisse ladungsmenge und umsetzdruck um sauber zu verbrennen und die volle leistung zu bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wüstenadler in 44 Mag
BeitragVerfasst: 28. Juni 2007, 17:37 
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Zitat:
Hatte letztens das etwas zweifelhafte Vergnügen, den Adler in 44 Mag sprechen zu lassen.
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Beim 2. Magazin das Gleiche. Warum?
Mun Wechsel: insgesamt 4 verschiedene Hersteller und 5 verschiedene Handlab, von heavy bis soft, immer das Selbe.
Hat von euch einer ne Ahnung woran es liegen könnte?

Übrigens, als Hammer zum Nägeleinschlagen würde das schwere Ding besser taugen :lol:
Den Adler muß`t wie im Schraubstock eingeklemmt halten, und israelische
Mun. (glaub Samson) verwenden! Dann funkt das Ding.
Habe vor einigen Jahren mit dem „Nageleinschlaggerät “meine pers. Bestleitung
erzielt. 5 Schuss Loch an Loch im Inneren 10er .

LG Ernst


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BeitragVerfasst: 29. Juni 2007, 01:51 
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Wohnort: Beyond limits
Hatte auch mal die ''Ehre'' eine Desert-Eagle .44 zu schiessen, war ein relativ gebrauchtes vorführ-Gerät, hatte allerdings nach 50 Schuss ''nur'' 4 Ladehemmungen - Der Schlitten Schloss nicht komplett, zuerst dachte ich ich halte die Waffe zu locker, ein strammerer Griff half aber auch nicht und 2 andere Schützen hatten das selbe Problem. Ausserdem passierte es hin und wieder dass sich der Sicherheithebel durch den Rückstoss und einer lockeren Feder von allein betätigt. Einen Double-Feed gabs dann auch noch!

Zur Ehrenverteidigung muss ich allerdings sagen dass das besagte Gerät dreckig war und selten geputzt wurde, geschossen wurde es um so mehr. Präzision war top und der Spassfaktor ziemlich hoch. :o

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[i]Don't drink and thrive...[/i]


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BeitragVerfasst: 29. Juni 2007, 15:52 
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Registriert: 4. Juni 2007, 01:10
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Wohnort: Im Reiche des Steinadlers
und 25grs H110 bei einem 240grs geschoss sind zuu wenig.
ein 325grs geschoss wird mit bis zu 29grs diesen pülverchens befeuert.
wenn ich das rein rechnerisch betrachte ist bei verwendung eines 240igers mit 25grs h110 gerade mal eine ladedichte von etwas über 60% bei einem arbeitsdruck von 730bar und 50% umgesetzter ladung.

Nee, wir sind beim 44 Magnum:
Daten:
Patronenlänge 40,2 mm
Speer 240 grs TMFK
Hodgdon H110, 25 grain
Ladedichte 99,6
Bar: 2370
vo 430 m/s
1455 Joule

-> Quick Load

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LG Old Sam
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BeitragVerfasst: 12. Juli 2007, 19:36 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:08
Beiträge: 740
Eine Desert Eagle lebt vom Gasdruck!
Egal welches Kaliber!
Patronenhersteller welche in ihre Magnums Kurzwaffenpulver stopfen lassen sie streiken.
Mit Sicherheit funktionieren Samson und Remington!
Für Wiederlader: Kein Blättchen- bzw. Kugelpulver verwenden.
Das verbrennt nicht vollständig und verursacht nach etwa 50 Schuß Hemmungen.
Empfehle N 110.


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