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 Betreff des Beitrags: Grüne an einen Waffenbesitzer
BeitragVerfasst: 19. August 2008, 12:09 
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Sehr geehrter Herr ...!

Zu der von Ihnen übermittelten Statistik, welche von Herrn Franz Schmidt - meines Wissens IWÖ Mitglied (Quelle: Presseaussendungen auf der IWÖ Homepage) - erstellt wurde, erlaube ich mir folgendes anzumerken:

- Die Wissenschaftlichkeit und Objektivität der zitierten Statistiken ist nicht nachprüfbar. Auch der Ansatz, lediglich Fälle mit Medienberichterstattung zu untersuchen, scheint wissenschaftlich fragwürdig.

- Die Unterscheidung zwischen „legalen“ und „illegalen“ Waffen müsste näher definiert werden. Gelten etwa bereits Waffen, die von jemand anderem benutzt werden, als demjenigen, auf den sie registriert sind, als „illegal“?

- Das Verhältnis von ca. 1:2 hinsichtlich legaler zu illegalen Waffen lt. der von Ihnen übermittelten Statistik steht etwa im Widerspruch zu einer Untersuchung des Innenministeriums zu den Morden und Mordversuchen in den Jahren 1987-1996, wobei etwas mehr als die Hälfte dieser Verbrechen mit „legalen“ Waffen begangen wurden (wobei „legal“ hier bedeutet, dass die Waffe in Übereinstimmung mit dem Waffengesetz besessen wird). Der Anteil „legaler“ Waffen ist aber in keinem der beiden Fälle zu vernachlässigen. Sollte der Rückgang des Anteils legaler Waffen an den begangenen Morden und Mordversuchen in den letzten Jahren tatsächlich verifizierbar sein, so wäre freilich nicht auszuschließen, dass dies bereits auf die Bestimmungen des Waffengesetz 1996 zurückzuführen sein könnte, womit belegt wäre, dass restriktive gesetzliche Bestimmungen sehr wohl zu einer Verbesserung der Situation beitragen können. (Auch die jährliche Gesamtzahl von mit Schusswaffen begangenen Morden und Mordversuchen ist seit dem WaffenG 1996 zurückgegangen, wie sich aus den Kriminalitätsstatistiken der letzten Jahre ergibt, ). All dies bedürfte freilich noch eingehender, objektiver wissenschaftlicher Untersuchungen.

- Dass Morde und Mordversuche mit Stichwaffen weit häufiger sind als mit Schusswaffen liegt augenscheinlich daran, dass Stichwaffen umfassend und völlig frei verfügbar sind. Während alle Menschen Zugang zu potentiellen Stichwaffen (Küchenmesser usw.) haben, trifft dies für Schusswaffen nicht zu. Der „geringe“ Anteil an Schusswaffen kann daher nicht direkt in Relation zu mit Stich- und Hiebwaffen begangenen Morden gesetzt werden. Eine verlässliche Auswertung dieser Daten scheitert auch daran, dass keine gesicherten Daten über die Gesamtzahl der Waffenbesitzer in Österreich vorliegen. Schätzungen gehen davon aus, dass in 14 - 20% der Haushalte eine Waffe verfügbar ist, wovon allerdings wiederum rund ein Viertel auf verhältnismäßig harmlose Gas-/Schreckschusswaffen bzw. Luftdruckwaffen entfällt (zit. nach Christoph Baeck, Waffen weg?, Diss.). Demgegenüber wurden zB nach der Kriminalitätsstatistik 2006 (Tabelle 9) rund 36% aller Straftaten mit Waffenverwendung (d.h. Schuss-, Stich- und Hiebwaffen) mit Schusswaffen begangen, somit ein überproportionaler Anteil in Bezug auf diejenigen Personen, die Zugang zu Schusswaffen haben.

Natürlich gehen die Grünen nicht davon aus, dass ein Verbot privaten Waffenbesitzes in der von uns geforderten Form (d.h. mit angemessenen Ausnahmen für Sportschützen, Jäger, Schützenvereine, Sicherheitsunternehmen und mit Einschränkungen für Sammler) sämtliche Gewaltdelikte verhindern kann, und es wird wohl auch den einen oder anderen Täter geben, der allenfalls statt einer Schusswaffe zu anderen Waffen greift. Dennoch ist zu erwarten, dass durch die geforderten Maßnahmen eine weitere Reduktion schwerer Verbrechen insbesondere gegen Leib- und Leben erreicht werden kann. Dieses Ziel ist für uns jedenfalls vorrangig vor dem von manchen Waffenbesitzern behaupteten, tatsächlich in der Rechtsordnung jedoch nicht verankerten, angeblichen „Menschenrecht“ auf Waffenbesitz.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Ausführungen unsere Position näher gebracht zu haben und verbleibe


mit freundlichen Grüßen

Ihr Dialogbüro der Grünen








S.g. Damen und Herrn Abgeordnete!

Sende Ihnen heute eine Statistik zu,

die sicher im Widerspruch zu Ihren Aussagen Steht

Würde gerne Ihre Meinung erfahren; danke im Voraus!


Anm. der IWÖ: Übersendet wurde an die Grünen die 10-Jahre-Bluttatenstatistik von Franz Schmidt aus den IWÖ-Nachrichten 1/08, Folge 43, Seite 18


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BeitragVerfasst: 19. August 2008, 12:19 
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Liebe IWÖ-Zentrale:
Schade um das Porto und um das Papier.
Wie war doch gleich die Geschichte mit dem Nadelöhr und dem Kamel?

Im übrigen ist es mit den Statistiken wie mit wissenschaftlichen Studien: Der Geldgeber bekommt das was er will.

eric

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BeitragVerfasst: 19. August 2008, 14:05 
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Beiträge: 5483
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Die grünen haben eh keine Ahnung von "Wissenschaft".

Wenn man z.B. die Diskussionen über SUVs betrachtet, kommt drauf das die grünen (alle) im Physikunterricht geschlafen haben!
Sieht man aber nicht nur bei diesem Thema!

Dort wird nur noch ideologisch "Diskutiert" nicht mehr Sachbezogen....auf Menschen bezogen ganz zu schweigen!

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 Betreff des Beitrags: IWÖ an Waffenbesitzer
BeitragVerfasst: 19. August 2008, 14:11 
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Beiträge: 431
Sehr geehrter Herr ...!

Was sagt die IWÖ zum Schreiben der Grünen, haben Sie gefragt. Hier unsere Stellungnahme:

Die Grünen haben sich diesmal ein wenig mehr Mühe gemacht und unsere Homepage studiert, auch die Dissertation Baeck scheinen sie zumindest teilweise gelesen zu haben. Die Ansichten der Grünen werden aber auch dadurch nicht richtiger.
Was die Statistik Franz Schmidts anbelangt, scheint sie den „wissenschaftlichen“ Ansprüchen der Grünen nicht gerecht zu werden. Aber seine Zahlen sind unanfechtbar und in den vielen Jahren in denen er seine Bluttatenstatistik gemacht hat, hat sich eine Übereinstimmung mit den amtlichen Zahlen erwiesen. Immerhin ist Franz Schmidt nicht nur IWÖ-Mitglied (das haben die Grünen immerhin festgestellt) sondern er ist auch Polizist (das haben sie anscheinend nicht herausgefunden).
Unsere Definition „legal“ und „illegal“ ist recht einfach und stimmt auch mit der offiziellen überein: Legal ist eine Waffe, die der Täter nach den geltenden Gesetzen legal besitzt, illegal ist sie dann, wenn er zum Besitz der Waffe nicht berechtigt gewesen wäre. Nach diesen Grundsätzen ist die Schmidt-Statistik erstellt, die amtliche übrigens auch. Es ist auch eine andere Definition gar nicht denkbar.
Die Tatsache, daß verschwindend wenig Bluttaten mit legalen Waffen begangen werden, können auch die Grünen nicht abstreiten, die Schlußfolgerung, das Wirken des Waffengesetzes 96 hätte eine „Verbesserung der Situation“ bewirkt, ist spekulativ und aus den Zahlen nicht abzuleiten.
Weil das Mißverhältnis zwischen Schußwaffen und Stichwaffen der Argumentation der Grünen nicht in den Kram paßt, wird ganz einfach die Bedeutung dieser Relation in Frage gestellt. Auch der Vergleich zwischen geschätzten Zahlen und statistisch gesicherten Zahlen ist unseriös.
Im letzten Absatz des Schreibens wird die Ideologie sichtbar: Die Grünen sind für Waffenverbote und konzedieren einige Ausnahmen, die natürlich nicht ernst gemeint sind (angemessen sollen diese Ausnahmen sein, was der Willkür Tür und Tor öffnet). Mögliche – aber nicht zu erwartende – Reduktionen von Bluttaten werden gegen Grundrechte gestellt, wobei die Grünen natürlich die Existenz solcher Rechte abstreiten.
Dabei wird überhaupt nicht auf die Entwicklung in Großbritannien und auf die Erfolge der US-Gesetzgebung eingegangen, wo sich deutlich zeigt, daß Waffenverbote die Kriminalität befördern und Liberalisierungen auf die Kriminalitätsrate eine dämpfende Wirkung haben.
Die Position der Grünen ist uns damit näher gebracht worden. Da wir sie jetzt noch besser kennen, wird die Unvereinbarkeit zwischen einer liberalen, bürgerfreundlichen Einstellung und der totalitär-faschistischen Position der Grünen umso deutlicher.

Mit besten Grüßen

Dr. Georg Zakrajsek
Generalsekretär der IWÖ


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BeitragVerfasst: 19. August 2008, 21:30 
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statistiken sind sehr geduldig. man kann sie unendlich manipulieren.

folgende fragen würde ich manchen dieser gehirnwi????er stellen.

welche straftat wurde durch das verbieten von tötungsdelikten verhindert?

alleine durch das verbot irgendwelcher handlungen, die zum tode eines menschen führen, müsste man sich ja bereits unheimlich sicher fühlen.

diese navarro (k.a. ob richtig geschrieben). angenommen derjenige hätte vor dem gerichtsgebäude in einem 300 ps-auto gewartet um ein paar leute niederzufahren .... was wäre die konsequenz? verbot aller 300 ps autos? oder gar aller autos?

auf was generell viel zuwenig eingegangen wird bei solchen diskussionen ist die EIGENVERANTWORTUNG. wenn bei diversen delikten eine "schwere" kindheit als auslöser festgemacht wird, kümmern sich sofort "psychologen" um den täter. daß die sofort der gesellschaft die schuld geben, ist klar (stichwort: existenzkampf).

eigenverantwortung ist heutzutage " OUT ".

der staat sorgt für alles. von der geburt bis zur beerdigung. toll. wozu arbeiten? ... fragen sich schlichte gemüter, an denen es (unseres bildungssystems sei dank) nicht mangelt.

um zum eigentlichen thema zurückzukehren ... die behauptung, legal besessene schusswaffen erhöhen die mordrate ( totschlag, was auch immer), ist absoluter blödsinn. denn, wenn sich wer sagt: " den drah i ham", dann braucht der keine schusswaffe. der wille und die hände genügen.

wieviele wurden erwürgt?

oder mit äxten erschlagen? ( da war doch unlängst dieser SPÖ-nahe heini ) "schusswaffen sind pfui! ich nehme lieber die axt aus dem baumarkt. "

... da keine schusswaffe zur hand ...

aber ... vielen nahm man die möglichkeit sich zu wehren und schaute gebannt zu.... theresienstadt, ausschwitz, sebrenica. von den kleinen tragödien, die in der weltgeschichte keinen eingang finden, ganz zu schweigen.

jaja ...wehret den anfängen.

WEHRET DEN ANFÄNGEN.

ein beliebter "slogan" :mrgreen:

abgesehen von dem umstand, dass der staat ohne direkte notwendigkeit in besitzverhältnisse eingreift.

_________________
Si tacuisses, philosophus manisses.


Nr 5389


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BeitragVerfasst: 19. August 2008, 22:06 
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Registriert: 7. Dezember 2007, 14:55
Beiträge: 80
Wohnort: Wien
die grundlage einer eintscheidung zugunsten einer partei sollte daher sein : wie steht die partei zu privatem besitz?

wie die grünen oder "roten" : wir machen das schon!? ... auf deutsch: wir machen was wir wollen.

die schwarzen: wir sind für privaten besitz, ABER ....

oder alternativen, die eine gewisse rechtssicherheit versprechen.

gewisse sicherheiten möchte ich schon haben. wer investiert schon gerne in etwas, was nächstes jahr weggenommen wird.

es geht um eine gundsatzentscheidung: wie wird MEIN besitz zukünftig vom staat behandelt!

darf ich selbstständig darüber verfügen?


ODER VERFÜGT DER STAAT (EU) ÜBER MEIN EIGENTUM?

_________________
Si tacuisses, philosophus manisses.


Nr 5389


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 Betreff des Beitrags: Re: IWÖ an Waffenbesitzer
BeitragVerfasst: 20. August 2008, 10:49 
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Beiträge: 1014
Zitat:
totalitär-faschistischen Position der Grünen umso deutlicher.
Wenn ich so etwas als offizielle (!) Antwort auf einen relativ nüchternen Brief (nur eben gespickt mit falschen Zahlen) lese, dann bezweifle ich, daß die IWÖ wachsen will oder ihrer Aufgabe ein liberales Waffenrecht gegenüber jeder möglichen Regierungskonstellation zu fordern, gewachsen ist.
Wieviel Verhandlungsspielraum hat man wenn man den Gegenüber einmal so angeschüttet hat? Wäre eine simple, nüchterne Wiederlegung der Leikam Zahlen zu viel verlangt gewesen? Auf Behauptungen mit Behauptungen und Beleidigungen zu antworten, bringt herzlich wenig. Wenn man Waffengegner nur mehr als das Böse an sich sieht und nicht als Andersdenkende, die noch überzeugt werden müssen, und wenn man sich solche Anschüttungen nicht einfach verkneifen kann, wäre evtl. eine Auszeit empfehlenswert- weil sachorientierter Lobbyismus mit einer pseudoreligiösem Aufladung nicht funktionieren kann.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. August 2008, 11:40 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:12
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Wenn man sich die SPÖ - Wahlkampfparolen bei den letzten NR-Wahlen so ansieht, hat die Koalition ja erstaunlich lang gehalten ..
Und die Bestrebungen der Grünfundamentalisten sind offensichtlich ohnehin fixiert.
Da helfen auch keine Berichtigungen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 20. August 2008, 11:41 
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Registriert: 4. Januar 2006, 20:04
Beiträge: 957
Zitat:
Wieviel Verhandlungsspielraum hat man wenn man den Gegenüber einmal so angeschüttet hat? Wäre eine simple, nüchterne Wiederlegung der Leikam Zahlen zu viel verlangt gewesen?
Lieber Gerald,

Keine Sorge, denen sind sowohl unsere Argumente als auch unsere Zahlen bekannt. Auch das „Anschütten“ dürfte
diese HerrschaftInnen nicht sonderlich seelisch verletzen. In dieser Branche gehört das zum guten Ton. Erinnere dich nur mal daran, was die schon über uns verbreitet haben.

Außerdem: Wir haben nichts zum Verhandeln. Oder meinst du sowas in der Art: „ Dürfen wir die Kat.D - Waffen behalten, wenn wir jedes Jahr einen Psychotest machen ? „

Die Verbotspläne der Grün-Partei lassen sich durch Gut-Zureden nicht ändern. Zumindestens was deren Polit-Prominenz betrifft.
Das ist wie bei einem Verbrecher, der fette Beute wittert. In deren Fall sinds halt Wählerstimmen.
Sehr wohl aber ist es mir schon gelungen, Grün-Partei-Sympathisanten ziemlich zum Nachdenken zu bringen. Vielen von denen ist die Wahrheit nicht egal.
Aber was die Bonzen anbelangt: Vergiss es.

Grüsse Motta


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BeitragVerfasst: 20. August 2008, 11:57 
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Ich habe einmal einem Mitglied der Grazer Grünen in einer privaten Diskussion vorgeworfen, daß die Grünen ein faschistischer und totalitärer Haufen seien.
Darauf grinste mich mein Gesprächspartner an und sagte: "Ja und? Solange wir gewählt werden?"

So viel dazu, geschätzter Gerald.

Hasenfuss

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BeitragVerfasst: 20. August 2008, 11:58 
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Erfolgreicher Lobbyismus hat in der Sache beinhart zu sein, aber im Ton immer nüchtern-konziliant. Wer die Ablehnung seines Anliegens zu persönlich nimmt, ist dazu nicht mehr in der Lage. Beleidigen- noch dazu ohne jeden Anlaß- bringt in der Sache rein gar nichts (im Gegenteil, wer ausfallend wird, dem gebrichts meist an Argumenten) und verbaut nur jegliche künftige Gesprächsbasis.
Daß die Grünen sich auf eine Diskussion über Zahlen und Statistiken einlassen, hätte man auch als Chance sehen können. Zwar werden die Grünen (glücklicherweise) nicht die absolute Mehrheit bekommen, aber evtl. sind sie das Zünglein an der Waage und können einen Preis für ihre Unterstützung fordern...


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BeitragVerfasst: 20. August 2008, 12:07 
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Zitat:
Lobbyismus mit einer pseudoreligiösen Aufladung
Genau das machen ja die Waffengegner.

Wenn man sachlich argumentiert bekommt man nur zu hören/lesen das man selbst ja nur ein verkappter Idiot ist, der Schießwütig alle umbringen will und sowieso aus der Gemeinschaft von Menschen entfernt werden soll!

Ich bin oft genug in vielen Foren als Zuhälter, Mörder und und und beschimpft wurden!

Ich versuche zwar immer das ich mich nicht auf dieses Niveau herunterziehen lasse aber manchmal platzt mir auch der Kragen (schriftlich) wenn ich in Diskussionen so behandelt werde!

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BeitragVerfasst: 20. August 2008, 14:06 
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Beiträge: 4597
Zitat:
(im Gegenteil, wer ausfallend wird, dem gebrichts meist an Argumenten)
Wie schön, das von Dir zu hören ... :lol:


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BeitragVerfasst: 20. August 2008, 16:29 
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Franz, im Privaten können wir uns denken was wir wollen. Aber muß das wirklich in eine offizielle Aussendung?

Dann gibts wohl "die Grünen" nicht, sondern nur viele Funktionäre. Sollen wir die alle pauschal verunglimpfen - auch wenn sie sich vielleicht noch nie Gedanken über das Thema gemacht haben und aus ganz anderen Gründen Grüne sind?

Dann sollten wir uns Fragen: weshalb, verdammt noch mal, hat es das uns angeblich freundlich gesinnte Innenministerium immer noch nicht geschafft die Leikam Zahlen zu widerrufen? Die sind die Basis auf der uns geantwortet wird- und viele Ahnungslose glauben im Zweifelsfall dem Innenmin. und nicht Dir.


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BeitragVerfasst: 20. August 2008, 22:13 
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Beiträge: 10551
Ich denke, daß man es einmal deutlich aussprechen muß, daß die Basis dieser Waffenverbotsphantasien aus einer totalitären Ecke kommt, die kommunistische, nazistische und faschistische Wurzeln hat.

Wer die Rechte des Bürgers zugunsten einer vagen Sicherheitsideologie, die alles verbieten möchte, beschneidet. muß das aushalten. Und sie halten es auch aus.

Der Spruch: "Der Faschismus kommt wieder, aber er wird als Anti-Faschismus daherkommen", bewahrheitet sich.


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