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 Betreff des Beitrags: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 2. Januar 2018, 11:20 
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Von unserem Mitglied Ing. Andreas Tögel sind schon so viele waffenrelevante Artikel in den Medien erschienen, daß es sich ziemt, diese ab sofort in einer eigenen Spalte zu bringen.

Andreas Tögel schreibt auf "eigentümlich frei", "Ortner Online", "Misesde.org" und weiteren Plattformen. Stets hat er unser Anliegen fachmännisch und sehr sachlich dargestellt. Andreas Tögel wird auch immer öfter zu Fernsehdiskussionen eingeladen, wo er mit seinen Standpunkten die miefigen Diskussionen erfrischt. Herr Tögel ist auch Autor bzw. Mitautor mehrerer Bücher.

Zuletzt erschienen:

http://www.ortneronline.at/?p=48842

Ich ersuche weitere Veröffentlichungen von Andreas Tögel nur noch in diesen Thread zu stellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 17. Januar 2018, 20:54 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
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Wieder ein echter "Tögel":

Private Aufrüstung und die Willkür Leviathans

http://www.ortneronline.at/?p=49045f


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 18. Januar 2018, 08:20 
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Zitat:
Wieder ein echter "Tögel"
Einfach genial, der Mann schafft es auf einer A4 Seite die vollkommene Absurdität des WaffG darzustellen. Aber das kommt davon, wenn ideologische Befindlichkeiten in die Gesetzgebung einfließen.

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 19. Januar 2018, 11:23 
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Wohnort: ÖSTERREICH
Zitat:
Wieder ein echter "Tögel":

Private Aufrüstung und die Willkür Leviathans

http://www.ortneronline.at/?p=49045f

Toller Artikel!

Gruß

_________________
Numquam Retro

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http://www.drall-vsv.at

IWÖ Mitglied


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 1. März 2018, 09:23 
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Ein weiterer:

http://www.ortneronline.at/?p=49560

Auszug:

Mitte des 19. Jahrhunderts schreibt der Sklavereigegner und Anarchist Lysander Spooner (1808 – 1887) der Waffen-weg-Fraktion folgendes ins Stammbuch:

„Waffen zu verbieten, weil Kriminelle sie benutzen, bedeutet, den Gesetzestreuen zu erzählen, dass ihre Rechte und Freiheiten nicht von ihrem eigenen Verhalten abhängen, sondern von dem der Schuldigen und der Gesetzlosen.“

oder hier:

https://ef-magazin.de/2018/03/01/12358- ... terben-nie


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 9. März 2018, 08:25 
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Die im Artikel angesprochene Entwicklung in Norwegen ist besorgniserregend: Kolportiert wird eine Dreijahresfrist, binnen der die Besitzer halbautomatischer Waffen diese entweder ins Ausland zu verkaufen oder dem Staat - entschädigungslos (!) abzuliefern haben. Das Beispiel könnte in Euroland Schule machen, wo die Obertanen bestrebt sind, das Stimmvieh auch noch der seiner letzten seiner ihm verbliebenen Rechte zu entkleiden.

Was predigen die Libertären seit Jahr und Tag? Staat heißt organisierte Kriminalität, gegen die jede noch so gut organisierte und skrupellose Mafiabande einpacken kann. Vornehmste (und im Grunde einzige) Aufgabe des Staates ist es, Leben, Sicherheit und Eigentum seiner Bürger zu beschützen. Was ist davon - in Zeiten staatlich orchestrierten Imports von Massen gewaltbereiter Wilder, bei gleichzeitiger Entrechtung und Entwaffnung der autochthonen Steuerzahler - noch übriggeblieben? Schöne neue Welt.

Und weil es so gut dazu passt, noch ein Zitat des französischen Anarchisten Pierre Joseph Proudhon (1809 - 1865):

"Regiert sein heißt, unter polizeilicher Überwachung stehen, inspiziert, spioniert, dirigiert, mit Gesetzen überschüttet, reglementiert, eingepfercht, belehrt, bepredigt, kontrolliert, eingeschätzt, abgeschätzt, zensiert, durch Leute kommandiert zu werden, die weder das Recht, noch das Wissen, noch die Tugend dazu haben […] Regiert sein heißt, bei jeder Handlung, bei jedem Geschäft, bei jeder Bewegung versteuert, patentiert, notiert, registriert, erfaßt, taxiert, gestempelt, vermessen, bewertet, lizenziert, autorisiert, befürwortet, ermahnt, behindert, reformiert, ausgerichtet, bestraft zu werden."

_________________
The strongest reason for the people to retain the right to bear arms is, as a last resort, to protect themselves against tyranny in government. [Thomas Jefferson]


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 20. März 2018, 21:44 
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Buchbesprechung:

Vortrag von Martin van Creveld in Wien

Wir Weicheier

Warum wir uns nicht mehr wehren können

https://ef-magazin.de/2018/03/20/12480- ... -weicheier


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 2. April 2018, 07:33 
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Samuel Colt made them equal....
http://www.ortneronline.at/?p=49960

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 1. Mai 2018, 05:52 
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http://www.ortneronline.at/?p=50314

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 1. Mai 2018, 20:45 
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Bin mir nicht sicher, ob dieser Artikel hier schon gepostet wurde:

https://ef-magazin.de/2018/04/15/12629- ... ntrechtung

Forderung nach strengeren Waffengesetzen
Die Menschen rufen (wieder) nach ihrer Entrechtung


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 24. Mai 2018, 19:20 
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Andreas Tögel informiert über das Wiederladen:

https://hartgeld.com/media/pdf/2018/Toe ... genbau.pdf


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 2. Juli 2018, 09:23 
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http://www.ortneronline.at/waffengesetz ... t-nur-wem/


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 14. August 2018, 13:08 
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Ich mach mal Reklame für ein Buch von Andreas Tögel, auch wenn es nichts mit Waffen zu tun hat -
ich hab es noch nicht gelesen, aber dem Titel nach ist es wieder ein echter "Tögel."

https://ef-magazin.de/2018/08/14/13362- ... vormoderne


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 21. August 2018, 10:24 
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Ein neuer Tögel bei Ortner Online:

http://www.ortneronline.at/waffe-und-willkuer/


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 Betreff des Beitrags: Re: Andreas Tögel
BeitragVerfasst: 25. September 2018, 19:10 
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Andreas Tögel

24.09.18

Vollautomatische Waffen für die Polizei?


Aktuellen Meldungen ist zu entnehmen, dass die Sicherheitslage in Deutschland und Österreich immer besser wird. Wer daran nicht glauben will, ist ein rechtsradikaler Paranoiker.
Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung, besteht keinerlei Grund zur Sorge. Damit das auch so bleibt, schicken sich die um grundlos verängstigte Bürger besorgten Obertanen soeben an, die Polizei aufzurüsten. Das hat weder mit wachsenden Bedrohungen oder steigender Kriminalität, noch mit den herbeiphantasierten Gefahren der Islamisierung zu tun, sondern ist als vorsorgliche Maßnahme zu verstehen. Man weiß ja schließlich nie und niemand denkt, plant und handelt so langfristorientiert, wie demokratisch gewählte Regime.
Vollautomatische Militärwaffen sollen für die Polizei in Hessen und für die österreichische Polizei angeschafft werden. Mehr Feuerkraft schafft größere Sicherheit, so das Kalkül der beamteten Experten. Gehören aber vollautomatische Kriegswaffen tatsächlich in die Hände von Polizisten?
Wer, etwa während der Militärdienstzeit, die Gelegenheit hatte, mit vollautomatischen Waffen zu schießen, weiß, was das bedeutet: Es verursacht ebenso viel Lärm wie Spaß, bringt aber auf Punktzielen eine verhältnismäßig geringe Trefferausbeute. Wer ein anvisiertes Ziel zuverlässig treffen und dabei Kollateralschäden vermeiden will, wird daher auf den Einsatz von Dauerfeuer verzichten und auf kontrolliertes Einzelfeuer setzen.
Das heißt nicht, dass Militärs blöd sind, weil sie auf die Verwendung vollautomatischer Waffen nicht verzichten. Denn die Einsatzgrundsätze des Militärs unterscheiden sich ganz grundsätzlich von denen der Polizei: Im Krieg kümmert es in aller Regel keinen, ob auf der Feindseite unschuldige Opfer zu beklagen sind.
In den USA hatten die lokalen Sicherheitskräfte und das Militär nie etwas miteinander zu tun. Sheriffs sind vom Vertrauen der Bürger abhängig, sind keine unkündbaren Beamten, sondern werden gewählt. Die Bewaffnung der Polizei unterscheidet sich von der des Militärs: Standard sind Revolver, Pistolen und Flinten. Über vollautomatische Waffen verfügen nur Spezialeinheiten, wie etwa S.W.A.T.-Teams (Special Weapons And Tactics). Dass europäische Polizeieinheiten überwiegend in militärischer Tradition stehen und entsprechend organisiert sind, drückt sich zunehmend auch in ihrer Bewaffnung aus.
Grund für die geplante Aufrüstung der hiesigen Polizeien ist die Terrorismusabwehr. Kriegswaffen sind indes nur für Terroristen erste Wahl, weil sie damit ein Maximum an Schaden anrichten können. Aufgabe der Polizei ist es aber nicht, Blutbäder unter Unschuldigen anzurichten. Waffengleichheit mit Terroristen anzustreben, ist also absurd.
Daher ist es fragwürdig, Sicherheitspolizeieinheiten Militärwaffen in die Hand zu drücken. Die nun von der Polizei zu beschaffenden Sturmgewehre (in Deutschland vermutlich das HK G36 und in Österreich das Steyr AUG), sind für das Nato-Kaliber .223 Rem. (5,56 x 45mm) ausgelegt. Dabei handelt es sich um eine kleinkalibrige Patrone mit hoher Mündungsgeschwindigkeit und – speziell bei Verwendung militärischer Vollmantelgeschosse - großer Durchschlagsleistung. Sie durchdringen problemlos einen menschlichen Körper, was die Gefährdung Unbeteiligter auf belebten Plätzen unvermeidlich macht. Nicht auszudenken was geschähe, würde die Polizei in einer Bahnhofs- oder Flughafenhalle, beim Oktoberfest oder auf einem Weihnachtsmarkt, vollautomatische Waffen einsetzen. Ungezählte Opfer unter Unbeteiligten wären unmöglich zu vermeiden. Bei der im Hinblick auf Polizeitaktik und –
Ausrüstung weit besser aufgestellten Polizei in den USA weiß man, weshalb man auf Flinten
und nicht auf vollautomatische Kriegswaffen setzt. Die Beschaffung von Repetierflinten und
ein intensiviertes Schießtraining, würden auch in Euroland mehr bringen, als die weitere
Militarisierung der Polizei.
Kriegswaffen gehören in die Hände von Militärs. In Polizeistreifenwagen haben sie nichts verloren.

Der Text ist zuerst in der Ausgabe 186 des Magazins „eigentümlich frei“ erschienen

Ich habe die Genehmingung des Autors diese Zeilen hier ungekürzt wiederzugeben.


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