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BeitragVerfasst: 8. Juni 2018, 17:46 
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Registriert: 17. Februar 2014, 20:31
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Zitat:
Zitat:
Das Problem liegt nicht beim österr. Gesetzgeber oder dem Innenministerium, sondern bei Artikel 5 der Richtlinie:

(3) Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Genehmigung für den Erwerb oder die Genehmigung für den Besitz einer Feuerwaffe der Kategorie B entzogen wird, wenn festgestellt wird, dass die Person, der die Genehmigung erteilt wurde, sich im Besitz einer Ladevorrichtung befindet, die an halbautomatische Zentralfeuerwaffen oder Repetierwaffen montiert werden kann und:
a) die mehr als 20 Patronen aufnehmen kann oder
b) im Falle von Lang-Feuerwaffen, die mehr als zehn Patronen aufnehmen kann,
es sei denn, der entsprechenden Person wurde eine Genehmigung [...] erteilt.

Da in Österreich mit Abstand keine parlamentarische Mehrheit dafür besteht die Richtlinie nicht umzusetzen, haben wir den Mist.

Die verpflichtende Umsetzung nicht durchzuführen, würde die derzeitige Koalition sprengen und möchte daher auch die FPÖ die Richtlinie umsetzen. Das hat man uns schon VOR den Wahlen offen gesagt (in den IWÖ Nachrichten wurde es auch publiziert) und dies möchte jede im Parlament vertretene Partei.

Zu glauben die Umsetzung zu verhindern ist, freundlich ausgedrückt, unrealistisches Wunschdenken. Leider.

Der derzeitige - politisch nicht abgesegnete - und inoffizielle Entwurf sieht aber - und hier haben wir von der IWÖ massiven Druck gemacht - auch deutliche Verbesserungen in anderen Bereichen vor.
Sehr geehrter Herr Rippel!

Ich höre immer nur was das IWÖ alles so erreicht hat und noch erreichen möchte.
Aber bis jetzt habe ich noch nichts gelesen was für uns Sportschützen Jäger oder Sammler in Zukunft verbessern wird.

Im Gegenteil verlässliche Sammler von BMI sowie BMLV die an der Quelle sitzen berichten leider nichts Gutes was so im Stillen alles vorbereitet wurde und noch wird.
Sollte nur ein Teil davon Stimmen, was leider auch 2012 zu 100% eintraf.
So sieht es für uns alle nicht nur düster aus sondern nur noch pechschwarz!

Sofern es mich betrifft, ich bin ein Waffensammler mit einer WBK über 30 Stück!
Mein Hauptinteresse sind aber originale Deaktivierte Maschinengewehre von 1890-1960 sowie dazugehöriges Zubehör und Lafetten!
Meine Sammlung ist ordnungsgemäß beim BMI sowie BMLV registriert.
Habe auch alle nötigen Bescheide für meine komplette Sammlung.

Ich habe mich ans BMI sowie BMLV gewandt. Und um Informationen gebeten wie es nun mit den Magazinen die in meinem Besitz befinden nun weiter geht. Ob sie weiterhin erlaubt sind wenn man nur Deaktivierte Waffen besitzt? Oder ob sie verboten sind und ich sie vernichten muss. Oder ob ich enteignet werde?

Die Antwort von BMI ist!
Ich brauche mir keine Sorgen wegen einer Enteignung machen denn es wird an einer Lösung gearbeitet.

Von BMLV!
Habe ich leider keine Antwort erhalten.

Nun Herr Rippel bitte seien Sie so nett und teilen uns mit was alles angeblich für uns besser wird?
Sofern es mich betrifft gehe ich davon aus Nichts nur lehre Zusagen von der Regierung wie üblich.
Und natürlich wieder viel mehr als von der EU verlangt wird das Österreich ja muss immer etwas übereifrig sein.
Aber wie Sie schon geschrieben hatten ist der Übereifer für uns Waffenbesitzer sicherlich zum Nachvollziehen.
Da bin ich leider anderer Meinung!

Noch was Persönliches über Resistance!

Gebe es mehr von dieser Sorte mit solchen Durchblick was wirklich abläuft.
So hätten mir zumindest eine Change gehabt diesen Unsinn zu verhindern!
Anbei das Schreiben von BMI!
Betreff: EU Waffenrichtlinie und Kriegsmaterialverordnung

Sehr geehrter Herr!

Zu Ihrem Schreiben vom 11. Mai 2018 an Herrn Vizekanzler Heinz-Christian Strache, welches zuständigkeitshalber an die Gruppenleitung III/A des Bundesministeriums für Inneres weitergeleitet wurde, darf Folgendes ausgeführt werden:

Das Bundesministerium für Inneres ist derzeit eben dabei das Waffengesetz an die Vorgaben der EU-Waffenrechtsrichtlinie anzupassen. Dabei werden wir versuchen, in bestehende Besitzstände nicht einzugreifen. Ihre Befürchtung, dass Enteignungen auf Sie zukommen werden, ist daher unbegründet.

Nicht nur, dass das Bundesministerium für Inneres versuchen wird, bei der Umsetzung der europarechtlichen Vorgaben nur im unbedingt notwendigen Ausmaß in das bisherige Regelungsregime einzugreifen, soll dabei auch danach getrachtet werden, Probleme, die sich bisher in der Praxis gezeigt haben, etwa im Verhältnis zum Kriegsmaterialgesetz, zu minimieren.

Mit freundlichen Grüßen

Für den Bundesminister:

Mag. Walter Grosinger


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BeitragVerfasst: 9. Juni 2018, 07:32 
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Beiträge: 1126
@ mut152a2,
Danke für die Blumen, aber ich bin nur ein LWB von vielen, der sich halt seit mehr als 30 Jahren - solange bin ich Waffenbesitzer - mit der Thematik auseinandersetzt. Vieles was ich hier schreibe, stößt nicht immer auf Gegenliebe, aber ich habe mich bis jetzt selten getäuscht. Man braucht sich nur die Chronologie dieser Entwicklung anhand der immensen Arbeit von Franz Schmidt im Thread "Das Schwarzbuch der Waffenrechtsdebatte" durchlesen. Und da frage ich mich schon, was denn da für Erleichterungen kommen sollen? Man darf nicht vergessen, dass seit dem wahnwitzig argumentierten Pumpgun-Verbot 1994/95 den LWB ständig eine latente Gefährlichkeit unterstellt wird. So auch - sollte es tatsächlich so kommen - durch das Magazinverbot, welches meiner Meinung nach einen der größten Einschnitte darstellt, die seit 1945 - mit der Neukategorisierung der sportl. HA - den LWB zugemutet wurden. Nun kann man argumentieren, dass das ja aus Brüssel kommt. Ja, das stimmt - nur gibt es erstens eine gewisse Regierungspartei, die als "glühende Europäer" frenetisch für die Richtlinie gestimmt hat und 17 Jahre lang das BMI besetzt hat (deren Beamte natürlich die Selben sind) und zweitens könnte man - wenn man denn wollte - die Altbestände weiterhin legalisieren. Aber wir werden es im Herbst schwarz auf weiß lesen.
Aber kommen wir zu den Erleichterungen:
Gerüchtehalber soll Hermann Görings "Gewehrscheinwerfer-Verbot" fallen. Sehr gut, nach 80 Jahren Reichswaffengesetz könnten LWB ihre SV- Langwaffen sinnvoll bestücken.
Viel wichtiger wäre aber die Lockerung dieser unseligen Stückzahlbegrenzung. Wird man weiterhin als potentieller Irrer hingestellt, weil man 20 Kat B Waffen möchte? Ich sage bewußt möchte, denn was ich "brauche", weiß ich selber. Niemand hinterfragt, ob jemand 20 Autos haben möchte, ob er sie "braucht" muß er selber wissen (und wir wissen auch, dass Autos, vor allem Lkw in Zeiten wie diesen nicht ungefährlich sind).
Weiters wäre es eine immense Erleichterung, wenn endlich die Schalldämpfer (zumindest auf WBK) freigegeben würden. Bei den Berufsjägern hat man mit der Gesundheit des Jägers und seines Hundes argumentiert. Ist meine Gesundheit weniger wert, als die des Hundes? Ich schieße im Schnitt pro Monat an die 1000 Schuß (LW & KW), schießt der Berufsjäger mehr? Ich weiß es nicht, ist mir auch egal. Wenn sich Politiker so vor dem "James Bond - Plopp" fürchten, weil sie annehmen, dass dann jeder zum Geheimagenten mit der Lizenz zum Töten mutiert, so kann diese Annahme durch Studium einschlägiger Literatur sowie amtlicher Prüfung durch das Beschußamt hinreichend entkräftet werden.
Was sagt eigentlich der Handel zu dieser Thematik? Mit Herrn Ing. Kruschitz haben wir nun einen Gen.Sek. aus der Branche. Wie reagiert man auf dei zu erwartenden Geschäftseinbrüche? Halbautomaten, Magazine, die Einschränkung des Onlinehandels? Irgendein Statement? Oder gibt es seitens der WKO einen Maulkorberlass?
Wird es eine Erleichterung im Hinblick auf die WP Vergabe geben? Man wird es sehen, sollte aber nicht zu positiv eingestellt sein. Gerüchtehalber behaupten ja böse Zungen, es gäbe "interne Papiere", die noch immer gelten. Hier darf man auch nicht vergessen, dass die Verwaltungsgerichte sehr viel dazu beigetragen haben, dass heutzutage eine WP Vergabe praktisch verunmöglicht hat. Der Gesetzgeber ist am Zug.

In diesem Sinne ein Schützen Heil

MfG
Resistance

_________________
„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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BeitragVerfasst: 9. Juni 2018, 10:10 
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Beiträge: 184
Geschätzter Resistance!

Die IWÖ benötigt dringend gute Nachwuchsleute. Mit den Alten wird der Verein in Kürze aussterben. Auch mein Ablaufdatum nähert sich dem Ende zu.
Jetzt wo die "Nachwuchsbremse" nicht mehr im Vorstand sitzt, wäre der Weg frei sich in den Kreis der Mitarbeiter in der IWÖ einbinden zu lassen. Sie hätten das Zeug dazu. Allerdings gibt es da Themen, die sich mit den Statuten der IWÖ nicht vertragen. Am permanenten Verstoß durch ein früheres Vorstandsmitglied dagegen, leidet die IWÖ noch immer. Ich hoffe Sie verstehen.


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BeitragVerfasst: 9. Juni 2018, 11:28 
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Registriert: 4. Juli 2015, 06:15
Beiträge: 1126
Werter Kamerad Franz Schmidt!

Es ehrt mich, dass Sie an mich herantreten. Zu allererst muss ich etwas vorausschicken:
Ich habe mich den größten Teil meiner aktiven "Laufbahn" als LWB nicht politisch engagiert. Warum das so ist, lege ich weiter unten dar. Ich sage bewußt politisch, da ich der Meinung bin, dass die aktive Mitarbeit in einer IG eine politische Tätigkeit darstellt.
Erst vor wenigen Jahren bin ich der IWÖ beigetreten, wohl weil ich gesehen habe, dass dies den einzigen Weg darstellt, der geeignet erscheint, um eine Totalentwaffnung der Zivilbevölkerung zumindest temporären Einhalt zu gebieten. Unter diesem Blickwinkel habe ich - angelehnt an Ihr Posting - nur am Rande und natürlich bis zur "Eskalation" am Schluß die offensichtlich schon länger schwelende Diskussion um ein gewisses ehemaliges Mitglied mitbekommen. Auch der aktuelle Brief des Vorstandes an die Mitglieder spricht Bände. Welche persönlichen Befindlichkeiten oder auch sachlichen Probleme auf welcher "Seite" dieses Konfliktes auch eine Rolle spielen mögen - man sollte endlich zur Ruhe kommen. Denn es gibt viel wichtigeres zu tun.
Natürlich ist mir auch klar, dass der Vorstand keine Wunder vollbringen kann und mehr oder weniger auf das Wohlwollen der zuständigen Stellen und vielleicht noch auf die eine oder andere gute Verbindung angewiesen ist. Um hier keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich wertschätze jeden, der sich hier für uns alle einsetzt. Hier braucht es Fingerspitzengefühl und Diplomatie - Eigenschaften, mit denen ich ehrlich gesagt nicht gerade gesegnet bin. Ich bin ein Mensch, der meist gerade heraus sagt, was er sich denkt. Dies hat mir nicht immer zum Vorteil gereicht und würde wohl eher kontraproduktiv im Sinne einer Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden sein. Dazu kommt noch, dass ich - soweit ich das hier öffentlich schreiben kann/darf - einer staatlichen Institution angehöre, deren zumindest mittlere Führungsetage ziemlich "kreativ" werden kann, wenn jemand politsch nicht den "korrekten Vorgaben" entspricht. Der persönliche Einsatz für das Waffenrecht fällt darunter, weil man automatisch als "Rächter" gebrandmarkt wird. Ob man tatsächlich einer ist, spielt keine Rolle. Dabei ist es unerheblich, ob nun eine neue Regierung an der Macht ist - der "Deep State" ist allgegenwärtig. Ich weiß das, weil reichlich Erfahrungswerte hierüber in meinem mittleren Umfeld vorhanden sind. Deshalb schreibe ich hier unter einem Pseudonym, dessen Bedeutung keiner Erklärung bedarf. Auch meine Signatur bedarf keiner Erläuterung. Man soll mich Opportunist oder von mir aus Feigling nennen, aber wer seinen Job (oder zumindest massive Drangsalierungen) dafür riskiert, soll mir das ins Gesicht sagen.
Gerne bin ich bereit, im Rahmen meiner Mitgliedschaft Ideen einzubringen, sollte dies gewünscht sein, jedoch kommt ein "Outing" aus obigen Gründen für mich - zur Zeit - nicht in Frage. Es ist traurig, aber wir leben schon lange in keinem Rechtsstaat mehr, in dem man frei seine Meinung (im Rahmen der Gesetze) kundtun darf.

Ich hoffe, meine Beweggründe sind halbwegs nachvollziehbar.

MfG
Resistance

PS: Anscheinend gibt es ein Problem mit dem Login. Eine Sicherheitsabfrage wird verlangt, weil man angeblich zu oft versucht hat, sich einzuloggen.

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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BeitragVerfasst: 20. Juli 2018, 11:23 
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Registriert: 11. Juli 2018, 00:24
Beiträge: 13
Ich möchte an die ÖVP und an die FPÖ bzw. an bestimmte Abgeordnete folgende Mails schreiben:

FPÖ
----------------------------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrte Damen und Herren der FPÖ,

Ich bin Sportschütze, Jäger und IWÖ-Mitglied (siehe www.iwoe.at).
Bei den letzten Nationalratswahlen, Landtagswahlen und auch EU-Wahlen habe ich die FPÖ gewählt. Früher war ich ÖVP Anhänger.

Einer meiner Hauptgründe, die FPÖ zu wählen, war, dass die FPÖ offen für die Liberalisierung bzw. für die Vereinfachung des Waffengesetzes in Österreich eintritt.
Lt. IWÖ laufen od. liefen die dementsprechenden Verhandlungen zur Umsetzung der EU-Waffenrichtlinien auch sehr gut.
Nun ist aber durchgesickert, dass sich hier die ÖVP bei der Umsetzung querlegt und ein restriktives Gesetz umsetzen will sowie das bereits ausgehandelte blockiert.

Wesentliche Erfolge konnte die FPÖ dadurch erzielen, weil viele legale Waffenbesitzer (von dem ich einige kenne) vermehrt bzw. sogar hauptsächlich bei den letzten Wahlen die FPÖ gewählt haben. Ich kenne angestammte SPÖler (Gewerkschafter) und auch ÖVPler die deswegen die Seiten gewechselt haben und nun die FPÖ wählen.

Die Einschränkungen treffen ja nicht die Kriminellen, da die sich die Waffen wohl kaum über den legalen Wege besorgen.
Es wäre sinnvoller, sich um die wirklich Kriminellen zu kümmern anstatt harmlosen Bürgern das Leben schwer zu machen.

Ich bitte Sie, geben Sie nicht nach und fallen Sie nicht um. Enttäuschen Sie nicht ihre (Neu)Wähler. Dabei kann die FPÖ nur verlieren und darüberhinaus würde auch die ÖVP verlieren.
Die ÖVP hat die Wende nur dank Kurz geschafft, sonst wäre sie zu einer Altherren Verliererpartei verkommen.

Europa ist nicht die EU.



UND AN DIE ÖVP
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ich bin Sportschütze, Jäger und IWÖ-Mitglied (siehe www.iwoe.at). Ich stamme darüber hinaus aus einer Kaufmannsfamilie ab die eigentlich traditionelle ÖVP wähler sind.

Mir ist zu Ohren gekommen, dass die ÖVP sich bei der Umsetzung der neuen EU-Waffenrechtsrichtlinie querlegt und eine liberale und einfache Umsetzung dieser ablehnt.
Ich darf Sie daran erinnern, dass es doch noch einige wenige legale Waffenbesitzer gibt, die NOCH die ÖVP wählen (vor allem wahrscheinlich in der Jägerschaft, zu der ich mich u.a. auch mittlerweile zähle. Jedenfalls verstehe ich nicht warum die ÖVP hier blockiert.

Wollen sie noch die restliche Wähler im Bereich des legalen Waffenbesitzes verlieren, die sie noch haben?

Wen wollen Sie bzw. die EU mit restriktiven Waffengesetze treffen? Ich weiss nicht, ob sich das schon bis zu ÖVP durchgesprochen hat, aber die Kriminellen können Sie damit nicht treffen, den diese beschaffen sich ihre Waffen auf illegalem Wege und sicher nicht beim (legalen) Waffenhändler. Das einzige, was sie damit erreichen, ist, die legalen Waffenbesitzer bzw. die Sportschützen und die Jäger zu kriminalisieren.
Sie wollen damit offensichtlich die rechtschaffenen Bürger entwaffnen (und verärgern). In Großbritannien hat man das mehr oder weniger gemacht und dort ist die Kriminalität in Zusammenhang mit illegalen Waffen gestiegen. Umgekehrt in der Schweiz, wo es ein sehr liberales Waffengesetzt gibt, ist die Kriminalität mit Waffen und der Waffenmissbrauch am geringsten in Europa.

Ich denke, dass die ÖVP dzt. auf einen sehr guten Weg ist und in der neuen Regierung mit der FPÖ dabei ist, wichtige Fragen und Themen im Sinne der Bürger anzugehen und längst fällige Probleme zu lösen, was mit der SPÖ nicht möglich gewesen wären. Da hat sich die ÖVP sehr stark gebessert.

Mit Sebastian Kurz hat die ÖVP die Chance, die Partei wieder attraktiv zu machen. Wenn aber im Hintergrund wieder die alten Strippenzieher alles vermiesen, nur weil Sie EU-hörig und unterwürfig sind, dann werden diese Kräfte wieder die ÖVP in den alten Abwärtssog mitreißen und wieder wie eine Altherrenpartei der Verlierer dastehen lassen. Ihr einziger Trost wäre dann, dass die SPÖ die noch größeren Verlieren sind. Ich habe einige Sportschützen kennengelernt, die früher SPÖ wählten (auch Gewerkschafter) und jetzt zur FPÖ gewechselt sind, weil die FPÖ (neben den NEOS) die einzigen Parteien sind, die für ein liberales Waffengesetz einstehen. ZEIGEN SIE MUT UND ZEIGEN SIE DASS DIE ÖVP FÜR VERÄNDERUNGEN steht und nicht nur Bundeskanzler Kurz allein!

Österreich hat schon ein sehr restriktives Waffengesetzt, dass in Ordnung ist und ausreicht. Es gäbe einige Punkte, die man zum Vorteil aller liberalisieren könnte (die bereits der IWÖ mit dem Innenmistierium ausverhandelt hat).

Die Einschränkungen treffen ja nicht die Kriminellen. Es wäre sinnvoller, sich um die wirklich Kriminellen zu kümmern anstatt harmlosen Bürgern das Leben schwer zu machen.

Die EU ist nicht Europa und Europa ist nicht die EU. Die Menschen wenden sich von der EU ab, weil die Politik nicht mehr auf die Menschen hört und wendet sich auch deswegen Partien wie der FPÖ zu.
Dass die FPÖ Wahlen gewinnt, ist daher ein Verdienst der ÖVP/ SPÖ/Die Grünen die sich von den Menschen abgewandt haben und ihr eigenes Ding durchziehen.

Die ÖVP hat offensichtlich vergessen, dass gerade sie es war, die die Legalwaffenbesitzer in den Jahren der "heissen Phase" der Waffendebatte (1995 - 2000) unterstützt hat.
Sie war es auch, die die dankbaren Stimmen der Waffenbesitzer bekommen hat. Wie wir alle wissen, gingen die Wahlen 1999 und 2002 für die Waffenverbotspartei SPÖ überraschend schlecht aus.
Die ÖVP gab auch zu erkennen, dass ihe klar ist, dass diese Wahlen vom Zünglein an der Waage - den Privatwaffenbesitzern - entschieden wurden.
Leider haben die Nachfolger der damaligen ÖVP-Riege (Khol und Kiss) das vergessen. Legalwaffenbesitzer sind darüberhinaus heute besser organisiert (IWÖ) und können sogar mehr mobilisieren wie früher.

Sollten Sie sich gegen eine Vereinfachung des Waffengesetztes stellen, so wie es schon bereits der IWÖ und die Sportschützen und die Jägerschaft mit dem Innenministerium ausgehandelt hat , so werden Sie MEINE WÄHLERSTIMME NIE MEHR BEKOMMEN, UND ZWAR AUCH NICHT MEHR AUF LANDES UND KOMMUNALEBENE, dann wird die ÖVP für mich endgültig UNWÄHLBAR und unten durch sein.

_________________
M-11610

«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus." Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus."» - Ignazio Silone


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BeitragVerfasst: 20. Juli 2018, 20:52 
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Beiträge: 627
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Sehr guter Brief!

Wann wird er weggeschickt?
Ich denke dabei an die aktuelle Urlaubszeit, da wird er vielleicht gar nicht gelesen.
Meinen Brief werde ich Ende August an die ÖVP senden.

Freundliche Grüsse,
fischeg3
4998


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BeitragVerfasst: 22. Juli 2018, 11:45 
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Beiträge: 1238
Wohnort: Wean
Zitat:
Gratuliere AustroAndy!

Hoffentlich machen es viele so wie du.
Bin gern dabei. Zur FPÖ schreib´ ich nix mehr.........

Peter


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BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 07:53 
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Registriert: 11. Juli 2018, 00:24
Beiträge: 13
Denke ende August, am ende der Urlaubszeit ist sicher ein guter Zeitpunkt. Dachte auch schon daran.

Habe den Text mittlerweile etwas korrigiert und auch einige Emailadressen rausgesucht wo ich es gern hinschicken möchte.

Soll ich die neuen Texte posten? bzw. die Emailadressen die ich rausgefunden habe?

_________________
M-11610

«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus." Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus."» - Ignazio Silone


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BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 23:18 
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Registriert: 14. Januar 2006, 13:29
Beiträge: 1816
Zitat:
Soll ich die neuen Texte posten? bzw. die Emailadressen die ich rausgefunden habe?
ja bitte
danke

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IWÖ-Mitgliedsnummer: 5283
Einigkeit macht stark!
Vivat et res publica, gloriosa Austria.

Bin interessiert an österreichischen Ordonnanzwaffen & Zubehör, auch Exportmodelle (ab 1800)


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BeitragVerfasst: 27. Juli 2018, 15:46 
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Registriert: 11. Juli 2018, 00:24
Beiträge: 13
BITTE DIE TEXTE ALS ANREGUNG BETRACHTEN

TEXT AN ÖVP:

Sehr geehrte Damen und Herren der ÖVP,

ich bin Sportschütze, Jäger und IWÖ-Mitglied (siehe www.iwoe.at). Ich stamme darüber hinaus aus einer Kaufmannsfamilie, die eigentlich traditionelle ÖVP-Wähler sind.

Mir ist zu Ohren gekommen, dass die ÖVP sich bei der Umsetzung der neuen EU-Waffenrechtsrichtlinie querlegt und eine liberale und einfache Umsetzung dieser ablehnt.
Ich darf Sie daran erinnern, dass es doch noch einige wenige legale Waffenbesitzer gibt, die NOCH die ÖVP wählen (vor allem wahrscheinlich in der Jägerschaft, zu der ich mich u.a. auch mittlerweile zähle. Jedenfalls verstehe ich nicht warum die ÖVP hier blockiert.

Wollen sie noch die restliche Wähler im Bereich des legalen Waffenbesitzes verlieren, die sie noch haben?

Wen wollen Sie bzw. die EU mit restriktiven Waffengesetze treffen? Ich weiss nicht, ob sich das schon bis zu ÖVP durchgesprochen hat, aber die Kriminellen können Sie damit nicht treffen, den diese beschaffen sich ihre Waffen auf illegalem Wege und sicher nicht beim (legalen) Waffenhändler. Das einzige, was sie damit erreichen, ist, die legalen Waffenbesitzer bzw. die Sportschützen und die Jäger zu kriminalisieren.
Sie wollen damit offensichtlich die rechtschaffenen Bürger entwaffnen (und verärgern). In Großbritannien hat man das mehr oder weniger gemacht und dort ist die Kriminalität in Zusammenhang mit illegalen Waffen gestiegen. Umgekehrt in der Schweiz, wo es ein sehr liberales Waffengesetzt gibt, ist die Kriminalität mit Waffen und der Waffenmissbrauch am geringsten in Europa.

Ich denke, dass die ÖVP dzt. auf einen sehr guten weg ist und in der neuen Regierung mit der FPÖ dabei ist wichtige Fragen und Themen im sinne der Bürger anzugehen und längst fällige Probleme anzugehen die mit der SPÖ nicht möglich gewesen wären. Da hat sich die ÖVP sehr stark gebessert.

Mit Sebastian Kurz hat die ÖVP die Chance, die Partei wieder attraktiv zu machen. Wenn aber im Hintergrund wieder die alten Strippenzieher alles vermiesen, nur weil Sie EU-hörig und unterwürfig sind, dann werden diese Kräfte wieder die ÖVP in den alten Abwärtssog mitreißen und wieder wie eine Altherrenpartei der Verlierer dastehen lassen. Ihr einziger Trost wäre dann, dass die SPÖ die noch größeren Verlieren sind. Ich habe einige Sportschützen kennengelernt, die früher SPÖ wählten (auch Gewerkschafter) und jetzt zur FPÖ gewechselt sind, weil die FPÖ (neben den NEOS) die einzigen Parteien sind, die für ein liberales Waffengesetz einstehen. ZEIGEN SIE MUT UND ZEIGEN SIE DASS DIE ÖVP FÜR VERÄNDERUNGEN steht und nicht nur Bundeskanzler Kurz allein! Es gibt in Österreich ca. 800.000 legale Waffenbesitzer, die Sie potenziel für die ÖVP gewinnen können. Aber mit den Herren Othmar Karas und Gernot Blümel, die unbedingt eine Waffenrechtsverschärfung wollen, werden Sie diese Stimmen sicher nicht gewinnen.

Österreich hat schon ein sehr restriktives Waffengesetzt, dass in Ordnung ist und ausreicht. Es gäbe einige Punkte, die man zum Vorteil aller liberalisieren könnte (wo bereits der IWÖ mit dem Innenministerium ausverhandelt hat).

Die Einschränkungen treffen ja nicht die Kriminellen. Es wäre sinnvoller, sich um die wirklich Kriminellen zu kümmern anstatt harmlosen Bürgern das Leben schwer zu machen.

Die EU ist nicht Europa und Europa ist nicht die EU. Die Menschen wenden sich von der EU ab, weil die Politik nicht mehr auf die Menschen hört und wendet sich auch deswegen Partien wie der FPÖ zu.
Dass die FPÖ Wahlen gewinnt, ist daher ein Verdienst der ÖVP/ SPÖ/Die Grünen die sich von den Menschen abgewandt haben und ihr eigenes Ding durchziehen.

Die ÖVP hat offensichtlich vergessen, dass gerade sie es war, die die Legalwaffenbesitzer in den Jahren der "heissen Phase" der Waffendebatte (1995 - 2000) unterstützt hat.
Sie war es auch, die die dankbaren Stimmen der Waffenbesitzer bekommen hat. Wie wir alle wissen, gingen die Wahlen 1999 und 2002 für die Waffenverbotspartei SPÖ überraschend schlecht aus.
Die ÖVP gab auch zu erkennen, dass ihe klar ist, dass diese Wahlen vom Zünglein an der Waage - den Privatwaffenbesitzern - entschieden wurden.
Leider haben die Nachfolger der damaligen ÖVP-Riege (vor allem dem Herr Khol) das vergessen. Legalwaffenbesitzer sind darüberhinaus heute besser organisiert (z.B. durch den IWÖ) und können sogar mehr mobilisieren wie früher.

Sollten Sie sich gegen eine Vereinfachung des Waffengesetztes stellen, so wie es schon bereits der IWÖ und die Sportschützen und die Jägerschaft mit dem Innenministerium ausgehandelt hat , so werden Sie MEINE WÄHLERSTIMME NIE MEHR BEKOMMEN, UND ZWAR AUCH NICHT MEHR AUF LANDES UND KOMMUNALEBENE, dann wird die ÖVP für mich endgültig UNWÄHLBAR und unten durch sein.

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TEXT AN FPÖ:


Sehr geehrte Damen und Herren der FPÖ,

Ich bin Sportschütze, Jäger und IWÖ-Mitglied (siehe www.iwoe.at).
Bei den letzten Nationalratswahlen, Landtagswahlen und auch EU-Wahlen habe ich die FPÖ gewählt. Früher war ich ÖVP Anhänger.

Einer meiner Hauptgründe, die FPÖ zu wählen, war, dass die FPÖ offen fürdie Liberalisierung bzw. für die Vereinfachung des Waffengesetzes in Österreich eintritt.
Lt. IWÖ laufen od. liefen die dementsprechenden Verhandlungen zur Umsetzung der EU-Waffenrichtlinien auch sehr gut.
Nun ist aber durchgesickert, dass sich hier die ÖVP bei der Umsetzung querlegt und ein restriktives Gesetz umsetzen will sowie das bereits ausgehandelte blockiert.

Wesentliche Erfolge konnte die FPÖ dadurch erzielen, weil viele legale Waffenbesitzer (von dem ich einige kenne) vermehrt bzw. sogar hauptsächlich bei den letzten Wahlen die FPÖ gewählt haben. Ich kenne angestammte SPÖler (Gewerkschafter) und auch ÖVPler die deswegen die Seiten gewechselt haben und nun die FPÖ wählen. Das ist sicher ein Großteil der ca. 800.000 legalen Wafffenbesitzer in Österreich, die auch wesentlich zum Erfolg der FPÖ beigetragen haben. Der Herr Othmar Karas und der Herr Gernot Blümel sind anscheinend die treibenden Kräfte hinter den Waffenrechtsverschärfern in der ÖVP.

Legalwaffenbesitzer sind darüberhinaus heute besser organisiert (z.B. durch den IWÖ) und können sogar mehr mobilisieren wie früher.

Österreich hat schon ein sehr restriktives Waffengesetzt, dass in Ordnung ist und ausreicht. Es gäbe einige Punkte, die man zum Vorteil aller liberalisieren könnte (wo bereits der IWÖ mit dem Innenmistierium ausverhandelt hat).
Die Einschränkungen treffen ja nicht die Kriminellen. Es wäre sinnvoller, sich um die wirklich Kriminellen zu kümmern anstatt harmlosen Bürgern das Leben schwer zu machen.

Ich bitte Sie, geben Sie nicht nach und fallen Sie nicht um. Enttäuschen Sie nicht ihre (Neu)Wähler. Dabei kann die FPÖ nur verlieren und darüberhinaus würde auch die ÖVP verlieren.
Die ÖVP hat die Wende nur dank Kurz geschafft, sonst wäre sie zu einer Altherren Verliererpartei verkommen.

Europa ist nicht die EU.

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DANN NOCH EIN BRIEF AN HR. DR. KHOL, der früher schon sich für die legalwaffenbesitzer eingesetzt hatte


Sehr geehrter Dr. Khol,

ich bin Sportschütze, Jäger und IWÖ-Mitglied (siehe www.iwoe.at). Ich stamme darüber hinaus aus einer Kaufmannsfamilie, die eigentlich traditionelle ÖVP-Wähler sind.

Sie haben anscheinend in der Waffendebatte in den Jahren 1995 - 2000) sich für die legalen Waffenbesitzer eingesetzt.

Mir ist zu Ohren gekommen, dass die ÖVP sich bei der Umsetzung der neuen EU-Waffenrechtsrichtlinie querlegt und eine liberale und einfache Umsetzung dieser ablehnt.
Hier sollen der Herr Karas und Herr Blümel ferdührend sein.

Da Sie sich damals für die rechtschaffenen legalen Waffenbesitzer eingesetzt haben und ihr Wort in der ÖVP heute wahrscheinlich auch noch Einfluss und Gewicht hat, wende ich mich an Sie mit der Bitte sich wieder für die legalen Waffenbesitzer einzusetzen und ihr noch vorhanden Einfluss einzubringen. Es hat keiner was davon, wenn die Waffenbesitzer in Österreich Kriminalisiert werden. Man will damit offensichtlich die rechtschaffenen Bürger entwaffnen (und verärgern). In Großbritannien hat man das mehr oder weniger gemacht und dort ist die Kriminalität in Zusammenhang mit illegalen Waffen gestiegen. Umgekehrt in der Schweiz, wo es ein sehr liberales Waffengesetzt gibt, ist die Kriminalität mit Waffen und der Waffenmissbrauch am geringsten in Europa.

Ich denke, dass die ÖVP dzt. auf einen sehr guten weg ist und in der neuen Regierung mit der FPÖ dabei ist wichtige Fragen und Themen im sinne der Bürger anzugehen und längst fällige Probleme anzugehen die mit der SPÖ nicht möglich gewesen wären. Da hat sich die ÖVP sehr stark gebessert.

Mit Sebastian Kurz hat die ÖVP die Chance, die Partei wieder attraktiv zu machen. Wenn aber im Hintergrund wieder irgendwelche Strippenzieher alles vermiesen, nur weil Sie EU-hörig und unterwürfig sind, dann werden diese Kräfte wieder die ÖVP in den alten Abwärtssog mitreißen und wieder wie eine Partei der Verlierer dastehen lassen. Der einziger Trost wäre dann, dass die SPÖ die noch größeren Verlieref wären. Ich habe einige Sportschützen kennengelernt, die früher SPÖ wählten (auch Gewerkschafter) und jetzt zur FPÖ gewechselt sind, weil die FPÖ (neben den NEOS) die einzigen Parteien sind, die für ein liberales Waffengesetz einstehen. ZEIGEN SIE MUT UND ZEIGEN SIE DASS DIE ÖVP FÜR VERÄNDERUNGEN steht und nicht nur Bundeskanzler Kurz allein! Es gibt in Österreich ca. 800.000 legale Waffenbesitzer, die die ÖVP potenziel für SICH gewinnen könnte. Aber mit Herren wie Othmar Karas und Gernot Blümel, die unbedingt eine Waffenrechtsverschärfung wollen, wird die ÖVP diese Stimmen sicher nicht gewinnen.

Österreich hat schon ein sehr restriktives Waffengesetzt, dass in Ordnung ist und ausreicht. Es gäbe einige Punkte, die man zum Vorteil aller liberalisieren könnte (wo bereits der IWÖ mit dem Innenministerium ausverhandelt hat).

Die Einschränkungen treffen ja nicht die Kriminellen. Es wäre sinnvoller, sich um die wirklich Kriminellen zu kümmern anstatt harmlosen Bürgern das Leben schwer zu machen.

Die EU ist nicht Europa und Europa ist nicht die EU. Die Menschen wenden sich von der EU ab, weil die Politik nicht mehr auf die Menschen hört und wendet sich auch deswegen Partien wie der FPÖ zu.
Dass die FPÖ Wahlen gewinnt, ist daher ein Verdienst der ÖVP/ SPÖ/Die Grünen die sich von den Menschen abgewandt haben und ihr eigenes Ding durchziehen.

Ich würde mich freuen wenn Sie sich wieder für die legalen Waffenbesitzer einsetzen würden.

Danke & Mit freundlichen Grüßen

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«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus." Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus."» - Ignazio Silone


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BeitragVerfasst: 27. Juli 2018, 16:03 
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Registriert: 11. Juli 2018, 00:24
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Der Brief an Dr. Khol hatte noch ein paar Fehler

Hier die ausgebesserte Version:

Sehr geehrter Herr Dr. Khol,

ich bin Sportschütze, Jäger und IWÖ-Mitglied (siehe www.iwoe.at). Ich stamme darüber hinaus aus einer Kaufmannsfamilie, die eigentlich traditionelle ÖVP-Wähler sind.

Sie haben sich ja löblicherweise in der Waffendebatte in den Jahren 1995 - 2000 für die legalen Waffenbesitzer eingesetzt.

Mir ist zu Ohren gekommen, dass die ÖVP sich bei der Umsetzung der neuen EU-Waffenrechtsrichtlinie querlegt und eine liberale und einfache Umsetzung dieser ablehnt.
Hier sollen der Herr Karas und Herr Blümel federührend sein.

Da Sie sich damals für die rechtschaffenen legalen Waffenbesitzer eingesetzt haben und ihr Wort in der ÖVP heute wahrscheinlich auch noch Einfluss und Gewicht hat, wende ich mich an Sie mit der Bitte, sich wieder für die legalen Waffenbesitzer einzusetzen und ihr noch vorhanden Einfluss einzubringen. Es hat keiner was davon, wenn die Waffenbesitzer in Österreich kriminalisiert werden.
Man will damit offensichtlich die rechtschaffenen Bürger entwaffnen (und verärgern). In Großbritannien hat man das mehr oder weniger gemacht und dort ist die Kriminalität in Zusammenhang mit illegalen Waffen gestiegen. Umgekehrt in der Schweiz, wo es ein sehr liberales Waffengesetzt gibt, ist die Kriminalität mit Waffen und der Waffenmissbrauch am geringsten in ganz Europa.

Ich denke, dass die ÖVP dzt. auf einen sehr guten Weg ist und in der neuen Regierung mit der FPÖ dabei ist wichtige Fragen und Themen im sinne der Bürger anzugehen und längst fällige Probleme anzugehen die mit der SPÖ nicht möglich gewesen wären. Da hat sich die ÖVP sehr stark gebessert.

Mit Sebastian Kurz hat die ÖVP die Chance, die Partei wieder attraktiv zu machen. Wenn aber im Hintergrund wieder irgendwelche Strippenzieher alles vermiesen, nur weil Sie EU-hörig und unterwürfig sind, dann werden diese Kräfte wieder die ÖVP in den alten Abwärtssog mitreißen und wieder wie eine Partei der Verlierer dastehen lassen. Der einziger Trost wäre dann, dass die SPÖ die noch größeren Verlierer wären. Ich habe einige Sportschützen kennengelernt, die früher SPÖ wählten (auch Gewerkschafter) und jetzt zur FPÖ gewechselt sind, weil die FPÖ (neben den NEOS) die einzigen Parteien sind, die für ein liberales Waffengesetz einstehen. ZEIGEN SIE MUT UND ZEIGEN SIE DASS DIE ÖVP FÜR VERÄNDERUNGEN steht und nicht nur Bundeskanzler Kurz allein! Es gibt in Österreich ca. 800.000 legale Waffenbesitzer, die die ÖVP potenziel für SICH gewinnen könnte. Aber mit Herren wie Othmar Karas und Gernot Blümel, die unbedingt eine Waffenrechtsverschärfung wollen, wird die ÖVP diese Stimmen sicher nicht gewinnen.

Österreich hat schon ein sehr restriktives Waffengesetzt, dass in Ordnung ist und ausreicht. Es gäbe einige Punkte, die man zum Vorteil aller liberalisieren könnte (und die bereits der IWÖ mit dem Innenministerium ausverhandelt hat).

Die Einschränkungen treffen ja nicht die Kriminellen. Es wäre sinnvoller, sich um die wirklich Kriminellen zu kümmern anstatt harmlosen Bürgern das Leben schwer zu machen.

Die EU ist nicht Europa und Europa ist nicht die EU. Die Menschen wenden sich von der EU ab, weil die Politik nicht mehr auf die Menschen hört und wendet sich auch deswegen Partien wie der FPÖ zu.
Dass die FPÖ Wahlen gewinnt, ist daher ein Verdienst der ÖVP/ SPÖ/Die Grünen, die sich von den Menschen abgewandt haben und ihr eigenes Ding durchziehen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich für die legalen Waffenbesitzer einsetzen würden.

Danke & mit freundlichen Grüßen

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BeitragVerfasst: 27. Juli 2018, 17:03 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 184
Danke AustroAndy. Vorbildhaft!


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BeitragVerfasst: 28. Juli 2018, 19:09 
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Registriert: 11. Juli 2018, 00:24
Beiträge: 13
https://www.unzensuriert.at/content/002 ... t-Bruessel

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BeitragVerfasst: 10. August 2018, 20:24 
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Beiträge: 13
So , habe jetzt einige emails rausgelassen an ÖVP und FPÖ mit den bereits geposteten Text. Die aktuelle Emailadresse von Dr. Andreas Khol konnte ich nicht rausfinden. Die einzige die ich gefunden habe, war die vom präsidentschaftswahlkampf und die ist inaktiv. Hat da jmd zufällig die Adresse von Hr. Dr. Khol?

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BeitragVerfasst: 11. August 2018, 15:17 
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Zitat:
Aber es kommen ja hoffentlich wieder einmal Wahlen, EU-Wahlen zum Beispiel. Und da gehen die Legalwaffenbesitzer hoffenlich alle wählen.
Die EU Wahlen sind erst nach Inkrafttreten bzw. Beschluß des neuen WaffG. Bis dahin haben die meisten LWB schon wieder alles vergessen und wählen wieder brav das, was ihnen ihr Pepi anschafft zu wählen. Dass es dabei nicht nur um vollkommen sinnlose Verschärfungen, sondern um eine weitere Facette zur Beschränkung der persönlichen Freiheit geht, merken freilich nicht viele.

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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