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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2018, 18:00 
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Zitat:
Die "Lösung" mit den Magazinen ist ein bürokratisches Monster
Nicht nur die Magazine. Wenn ich mir durchlese, welche Anforderungen für Otto Normalschütze zur Erreichung des hochherrschaftlichen Titels "Sportschütze" nötig sind, greif ich mir an den Kopf. Dazu kommt noch der Supergau für die Vereine. 100 Mitglieder, Bewerbe auf quasi nationaler Ebene, welcher ländliche Verein soll das hinkriegen? Der Witz dabei ist aber, dass der Sportschütze bei so einem Verein Mitglied sein muss, regelmäßige Trainings absolvieren und bei mind. 3 Bewerben (5 Bundesländer übergreifend) mitmachen muss. Das alles muss natürlich mit enormem Papierkram nachgewiesen werden. Was tut jemand, der auf Grund einer Erkrankung/Verletung dies nicht erfüllt? Wird ihm dann sein Schützenpass aberkannt?
Der Schenkelklopfer kommt aber erst, wenn man all das macht, weil man seinen HA als Kat A benutzen will und weiterhin Magazine u. Ersatzteile kaufen möchte, es aber keine nationale Sportordnung für HA Bewerbe gibt (IPSC ist ein Verein und sonst nichts). Daher werden IPSC Matches von der Behörde wohl nicht anerkannt werden. Zusätzlich sei angemerkt, dass nur der Sportschützenpass (bzw. Jagdkarte) zum Kauf von TM/TMHS berechtigt. Somit wird es wohl für den Hobbyschützen problematisch, geeignete Munition zur SV (ein Bedarfsgrund!!) zu erwerben.
Wer sich das ausgedacht hat, muß ein sehr bösartiger Mensch sein.

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2018, 18:14 
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Zitat:

Wer sich das ausgedacht hat, muß ein sehr bösartiger Mensch sein.

MfG
Resistance
Täusch ich mich, oder hat sich die Sportschützendefinition nicht jene neue konkurenzIV ausgedacht, zu welcher manche gleich übergelaufen sind?

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IWÖ-Mitglied Nr.:4405


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BeitragVerfasst: 8. Oktober 2018, 18:45 
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Frage, wann können wir eine vorläufige Bewertung des Ganzen von juristischer Seite, (also von unserer Vereinsseite mein ich jetzt) erwarten?
Misstraurisch wie ich bin, verstärkt sich in mir das Gefühl, daß der ganze Magazinkrampf so aufgeblasen wurde um von anderen Schweinereien abzulenken.

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IWÖ-Mitglied Nr.:4405


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BeitragVerfasst: 9. Oktober 2018, 08:24 
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Beiträge: 3561
Zitat:
Zitat:
Die "Lösung" mit den Magazinen ist ein bürokratisches Monster
...Der Schenkelklopfer kommt aber erst, wenn man all das macht, weil man seinen HA als Kat A benutzen will und weiterhin Magazine u. Ersatzteile kaufen möchte, es aber keine nationale Sportordnung für HA Bewerbe gibt (IPSC ist ein Verein und sonst nichts)...
Dem Vernehmen nach soll IPSC inzwischen beim Österreichischen Schützenbund sein, womit die Sportordnung wohl wird anerkannt werden müssen.

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MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 9. Oktober 2018, 08:30 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3561
Zitat:
Zitat:

Wer sich das ausgedacht hat, muß ein sehr bösartiger Mensch sein.

MfG
Resistance
Täusch ich mich, oder hat sich die Sportschützendefinition nicht jene neue konkurenzIV ausgedacht, zu welcher manche gleich übergelaufen sind?
Das ist wohl richtig. Diese IV hat offenbar als Geschäftsmodell "Sportschützenverein gemäß Waffengesetznovelle 2018".

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BeitragVerfasst: 9. Oktober 2018, 09:29 
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Registriert: 28. November 2006, 12:04
Beiträge: 43
Wohnort: am Land...
Hallo,
sorry.. aber leider sorgt der Entwurf auch bei mir für ein wenig - nennen wir es mal - Kopfschütteln und Skepsis.

also was mir persönlich ins Augen gestochen ist, ist der Passus für Sportschützen:

§11b
(3) Ein Sportschütze übt den Schießsport regelmäßig aus, wenn er als Mitglied eines Schießsportvereins seit mindestens zwölf Monaten durchschnittlich mindestens einmal im Monat den Schießsport ausübt. Ein Sportschütze nimmt regelmäßig an Schießwettbewerben teil, wenn er in den letzten zwölf Monaten zumindest drei Mal an solchen teilgenommen hat.


Jetzt ernsthaft: die Definition eines Sporschützen kann doch nicht daran gebunden sein, dass ich beispielsweise "einmal im Monat" zum Schießstand pilgere. Wie will die Behörde das "einsehen" (Listen am Stand?) - das wäre ja schon alleine Datenschutzrechtlich bedenklich...
Damit stelle ich mir schon auch die Frage wie eine zukünftige Überprüfung hinsichtlich Verlässlichkeit aussieht bzw. dann ein Auszug der letzten 12 Monate aus dem Vereinsbuch zu den Ergebnislisten beigelegt werden soll ??
ich nehme - nebenbei erwähnt - beispielsweise eher selten an Wettkämpfen/Bewerben teil. Für mich ist es in erster Linie ein Hobby und Ausgleich, aber weniger Wettbewerb und an Zahlen gekoppelt.

Anders gefragt auch: Wie will jemand das schon im Vorfeld bei einem Antrag auf eine WBK als angehender Sportschütze glaubhaft darstellen - wenn er ja noch keine Waffe besitzt??

Keine Ahnung was der Paragraph in der Praxis bzw. Realität für eine Auswirkung haben wird - in der Form jedenfalls meiner Ansicht nach eine Farce.

---------

Was ich auch nicht verstehe ist hinsichtlich Limitationen der Magazine für HA:

wie will man überhaupt die Anzahl bzw. Kapazitäten der (größeren) Magazine die jemand erworben hat aus der Vergangenheit überprüfen ?
damit müsste man ja tatsächlich "Einsicht" in meinen Waffenschrank bekommen (.. und soweit kommt's noch "[Sarkasmus off]"). Das kann meiner Meinung nach auch nur mit dem "Good-Will" der Person im Einklang sein, die dies auch der Behörde meldet - analog der Registrierung der Kat. C.


ich kann im Entwurf de facto keine Vereinfachung oder Erleichterung erkennen - hier sind lediglich (wieder mal) zusätzliche Hürden für die gesetzestreuen eingebaut worden.

als Laie stelle ich mir schon die Frage wie hier im Innenministerium gearbeitet wird und wie die politischen Direktiven im Hintergrund gestrickt sind. Umsetzung der Bestimmungen der EU wird tatsächlich nur mit Kopfnicken durchgewunken - da sind uns die Tschechen zumindest ein wenig voraus.
Das hier einmal mehr der normale Bürger der Dumme ist erübrigt sich als Conclusio ohnehin...


Grüße mit Kopschütteln und Seufzen...


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BeitragVerfasst: 9. Oktober 2018, 10:35 
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Beiträge: 88
Ich hoffe dass sich die "kleinen" Vereine (unter 100 Mgl) erfolgreich zur Wehr setzen. Mit den neuen "Vereinskriterien" hat offensichtlich der ÖSB seine Interessen festschreiben lassen.

Damit aber werden sicher mehr als die Hälfte (ich denke 3/4) der sogenannten Sportschützen nach der nächsten Überprüfung ihre WBK abgeben. Das ist der Weg zur kalten Entwaffnung.

Und warum soll ein Schiesswettbewerb, ausgerichtet von einem kleinen Verein, einem Verein der dem ÖSB nicht angehört, vom Kameradschaftbund und der Offiziersgesellschaft ect., ect., ausgerichtet wird nicht als Nachweis gelten. Das ist doch eine aufgelegte Sauerei!


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BeitragVerfasst: 9. Oktober 2018, 10:39 
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Beiträge: 4781
Das mit der Begriffsdefinition der "Sportschützen" ist eine der Vorgaben aus der EU-Richtlinie für die Sportausübung mit den HA Langwaffen samt großen Magazinkapazitäten und betrifft nach meiner Leseart NUR diese. Abgekupfert übrigens von der deutschen "Bedürfnisprüfung".

Siehe Beschreibung zB hier (Stand 2015) bei Katja Triebel.
https://legalwaffenbesitzer.files.wordp ... trolle.pdf

Bin kein Experte im deutschen Waffenrecht, aber das mit den 100 Vereinsmitgliedern haben nicht einmal die Deutschen. Dort ist im Gegenteil auch die Rede von nicht organisierten Sprotschützen. keine Ahnung, wem das eingefallen ist. in der EU-Richtlinie steht es jedenfalls nicht.
Die ersten Stellungnahmen sprechen auch genau das an.

PS: Naja, vielleicht gründen wir alle zusammen ja mal einen Schützenverein Österreich, der hätte dann 100 Mitglieder. :roll:


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BeitragVerfasst: 9. Oktober 2018, 11:43 
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Fundstück.
Vielleicht schafft es ja auch mal ein LJV, sich dem gesetzlichen Auftrag entsprechend auch im parlamentarischen Begutachtungsverfahren zu äußern. Dass der Salzburger LJM für das Thema Waffengesetz Interesse zeigt, ist aber schon mal ein riesiger Schritt nach vorne.

http://www.sbg-jaegerschaft.at/neuigkei ... undesweit/


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BeitragVerfasst: 9. Oktober 2018, 17:56 
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Zitat:
verlässlichen Findern, die EWR
-
Bürger sind und das
21.
Lebensjahr vollendet h
aben, hat die Behörde auf Antrag für diese Art
von Waffe eine entsprechende Waffenbesitzkarte auszustellen oder zu
erweitern
also wenn ich jetzt eine AK 47 finde (was in Wien ja durchaus passieren kann...) und sich kein Besitzer ausfindig machen läßt, muß mir die BH eine Genehmigung für Kat. A ausstellen? Ich bin sprachlos. :shock:

_________________
Lieber Gott, bitte schütze mich vor meinen Freunden, vor meinen Feinden schütze ich mich selbst!

Pirker Dietmar Nr. 6928


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BeitragVerfasst: 10. Oktober 2018, 23:29 
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Zitat:
Die "Lösung" mit den Magazinen ist ein bürokratisches Monster, das mindestens eine Verdoppelung der Gebühren beinhaltet. Warum? Leicht erklärt:

- Angenommen, man besitzt bereits zwei Pistolen (oBdA Glock) und mindestens ein "großes" Magazin (oDbA 30 Schuss).
- Nun meldet man - binnen der zweijährigen Frist - das Magazin; somit werden beide Pistolen zu verbotenen Waffen und die Behörde hat
a) eine Kat A WBK für 2 Stück Pistole nach §17 (1) 7 auszustellen
b) die bisherige Kat B WBK um die besagten 2 Stück zu verringern
was wohl wegen der Ausstellung von 2 WBKs auch die doppelte Gebühr kosten wird.
- eine weitere Waffe, zu der das Magazin passen würde, kann jetzt nicht mehr "einfach so" erworben werden, selbst wenn noch Plätze auf der Kat B WBK frei wären, weil sie ja kein geschützter Altbestand mehr ist. Sammeln von Schusswaffen Kat A kommt im Gesetz nicht vor. Betroffen sind zB auch Besitzer der P08, wenn sie ein Trommelmagazin (32 Schuss) besitzen.
- Neuanschaffung geht dann nur mehr über die Regelung für Sportschützen (Vereinszwang!) und ist - da die Kat A WBK ja auf den genauen Besitzstand abzielt - mit einer Neuausstellung von beiden WBKs verbunden

Wenn ich es richtig verstanden habe, so wird nicht automatisch die Waffe auch zu Kat. A, nur weil man den Altbestand an großen Magazinen dafür meldet, sondern nur wenn man die Waffe selbst auch als Kat. A meldet. Man muss das aber nicht, wenn man die Magazine zwar weiter besitzen, aber nicht benützen will. Solange kein großes Magazin angesteckt ist, ist die Waffe weiterhin Kat. B.


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BeitragVerfasst: 11. Oktober 2018, 13:47 
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Zitat:
Wenn ich es richtig verstanden habe, so wird nicht automatisch die Waffe auch zu Kat. A, nur weil man den Altbestand an großen Magazinen dafür meldet, sondern nur wenn man die Waffe selbst auch als Kat. A meldet. Man muss das aber nicht, wenn man die Magazine zwar weiter besitzen, aber nicht benützen will. Solange kein großes Magazin angesteckt ist, ist die Waffe weiterhin Kat. B.
Die Regelung verspricht eine Goldgrube für Anwälte zu werden. Ein "großes" Magazin ohne passende Waffe braucht eine Genehmigung. Zu einer entsprechend genehmigten Waffe darf man aber beliebig viele passende "große" Magazine besitzen und offenbar auch nachkaufen. Genehmigungen aus bisherigem Besitz sind jedoch auf den Gegenstand "personalisiert". Wenn also nur 1 von mehreren passenden Waffen genehmigt ist, darf man das Magazin nicht an eine nicht-genehmigte Waffe anstecken. Außer vielleicht am Schießplatz, wo die Bestimmungen für den Besitz von Schusswaffen keine Geltung haben - mangels Aufnahme der Magazine in die "wesentlichen Waffenteile" die für Magazine aber schon...

Oder: Man hat 1 Waffe mit 1 passendem "großem" Magazin und meldet die Waffe. Dann kauft man ein Magazin nach. Und dann verkauft man die Waffe mit dem Magazin aus Altbesitz. Ist das neue Magazin dann plötzlich illegal?

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BeitragVerfasst: 11. Oktober 2018, 22:09 
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Registriert: 17. Februar 2011, 00:40
Beiträge: 224
Wohnort: wien
Meine persönliche Meinung dazu:

Diese Sachlage ist eine Katastrophe, die neue Regierung ist mit dem Versprechen angetreten die Verwaltung generell zu vereinfachen und das genaue Gegenteil macht Sie auch in diesem, so speziellen Fall für ihre Klientel (ausser wiedermal den Jägern). Ein Wahnsinn was sich wieder vor unseren Augen abspielt und eine große Enttäuschung für die Freiheit und Demokratie. Wie die damalige schwarz/blaue Regierung, schliesst sich diese Neue nahtlos bei der "Vernichtung" von Besitz und Rechten an. Die "Selbstzerfleischer" Mentalität der NFVÖ und Konsorten vorne mit dabei, eine unagenehme Überraschung für mich. Aber ich habe es nicht anders erwartet, war so, ist so, bleibt so, typische Österreichische Mentalität wohl.

Im Prinzip werden wir wohl enteignet, entweder nur die Magazine oder eben das gesamte Gewehr wird Kat. A und darf nur von einem Sportschützen besessen werden?
Zitat:
§11b
(3) Ein Sportschütze übt den Schießsport regelmäßig aus, wenn er als Mitglied eines Schießsportvereins seit mindestens zwölf Monaten durchschnittlich mindestens einmal im Monat den Schießsport ausübt. Ein Sportschütze nimmt regelmäßig an Schießwettbewerben teil, wenn er in den letzten zwölf Monaten zumindest drei Mal an solchen teilgenommen hat.
Also, wenn ich pro Jahr mind. 12x ein Auto ausleihen, Standmiete, Benzin, Munition, etc. von Wien nach NÖ fahren kostet dies pro Jahr extra ca. 1500-2000.- €xitro.

...bisher war ich ca. 4-6x Üben und dann auch noch ca. 4x Bewerbe schiessen pro Jahr. Da braucht man auch nicht sehr viel teure Munition.

Letztens hatte ich einen Steinschlag, 350.- SBH extra. Gratulation- Danke! Abgesehen davon muss ich jetzt Amtlich 12x im Jahr mein Leben auf der Autobahn riskieren, Danke- Bitte!

Das kann nicht sein und ist ungerecht, da es eine Finanzielle Hürde darstellt und ich jetzt ein Auto brauche um dorthin so oft zu kommen. Das kann sich kaum einer finanziell leisten. -nur damit ich meinen Besitz behalten darf muss ich mir jetzt ein Auto kaufen? Oder wird Wien jetzt hier solche Möglichkeiten (300m Kanal) anbieten und ich darf mit den Öffis fahren?

Dank der neuen 60 Stunden Reglung habe ich doch eh schon kaum mehr Zeit für die Elementarsten Dinge, wer hat so viel Zeit UND Geld bitte?
Wieso wird meine wenige kostbare PRIVATE Freizeit deart fix eingeteilt von der neuen Regierung- das hat nix mit der EU zu tun!
Was ist denn bitte los? Zwangssschiessen ist angesagt? Darf ich meinen Sohn noch wickeln und Pinkeln gehen oder bekomme ich das auch vorgesagt in Zukunft?

Der Schiesssport ist eher eine Sommersportart, früher konnte man im Wirtshaus schiessen aber das gibt es nicht mehr, auch das Wirtshaus, wer sich das ausgedacht hat ist nicht mehr ernst zu nehmen. Wer will schon von NOV-FEB bei der Kälte draussen schiessen? Ich fahre ja in dieser Zeit auch nicht Motorrad und esse Eis. Habe keine Lust krank zu werden!
Ausser diese Person lebt vom Schiessport, der Klub hat eine beheizte Halle(?)- und die Person ist Jung, Reich und Unterbeschäftigt bzw. wohnt zufällig im Ort neben so einer Luxoriösen, 101 Personen stark, beheizten Superhalle wo ominöse Internationale Bewerbe ausgetragen werden die es gar nicht gibt weil so strenge Auflagen herrschen und dich keiner Versichert. Lächerlich abartiger Vorschlag!

Wie man so schön sagt, "da hat wohl jemand den letzen Schuss nicht gehört". Bin entsetzt.



Der Schiessport in Österrreich ist Volkssport und hat Tradition, wir haben ein Recht darauf!! Ein Recht auf Besitz und Rechtssicherheit!

Wie das AUG z.b. da hätte die EU Vorgabe Möglichkeiten geboten aber diese wurde natürlich nicht genutzt, nur wieder alles verschlimmert und verkompliziert, bin unzufrieden mit diesem Gesetz. Es wurde wieder "Gold Plating" betrieben, wie seit eh und je. Nix neues im Westen. Die Ausreden von der Pflicht diese Dinge umzusetzen ist lächerlich, wird doch in anderen Bereichen auch auf Stur geschaltet. Unglaubwürdig!


Wenn es doch Kat. B bleibt und ich nur meine Magazine abgeben muss, werde ich dafür entschädigt, enteignet oder wie soll das funktionieren?

Fragen über Fragen und selbst diese lächerlichen paar Seiten sind voll von Fehlern, Ungereimtheiten, Unmöglichen Ideen, Unnnötigen Spielereien usw. usw..da schreibe ICH ja eine bessere Umsetzung, im Aufzug nebenbei...

_________________
-I=I====>leben und leben lassen<====I=I-

Steyr AUG Z
Glock 17


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BeitragVerfasst: 12. Oktober 2018, 07:53 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3561
Es kommen seitens Einzelner, hauptsächlich von Sportschützen, durchwegs die Rückmeldungen, dass 100 Mitglieder zu viele sind und dass Sport nicht gleichbedeutend mit Wettbewerb bzw. Training dafür ist. Immerhin sind bereits 28 Stellungnahmen in 3 Tagen eingetroffen, wovon sich bisher nur 1 nicht mit dem Thema beschäftigt.

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"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 14. Oktober 2018, 18:24 
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Registriert: 7. Juli 2006, 20:02
Beiträge: 88
Schön langfsam reicht es!

https://wien.orf.at/news/stories/2941432/

Dieser Händler schadet dem Legalwaffenbesitz. Sein Motiv dürfte persönliche Bereicherung auf Kosten der Legalwaffenbesitzer sein. Um das zu erreichen, arbeitet er mit den Waffengegnern zusammen.

Die Interessenvereinigungen sollten endlich etwas gegen diesen Händler unternehmen.
Natürlich schweigen auch die anderen Händler dazu. Sie würden ja auch davon profitieren. Von dort dürfen wir uns keine Unterstützung erwarten. So liegt es wieder an den Waffenbesitzern aktiv zu werden. Schreiben, schreiben, schreiben.


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