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BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 07:49 
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Ich bin im "tiefsten Feindesland" (Standard Forum) unterwegs, aber mehr als eines zu bearbeiten schaffe ich nicht.

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MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 08:19 
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Zitat:
"Die IWÖ" das sind aber tatsächlich laut Mitgliederdatei etwa 5.000 Einzelmitglieder. Und keiner rührt sich. Jeder verlässt sich auf die ehrenamtlichen Mitarbeiter.
Nun, das sehe ich ein wenig differenzierter. Als Mitglied bezahlt man (inkl. Versicherung) einen Jahresbeitrag, um - und so wäre es eigentlich normal - von den gewählten Vorstandmitgliedern entsprechend vertreten zu werden. Das beinhaltet m. M. n. auch und gerade die Öffentlichkeitsarbeit. Ich vermisse z.B. APA Meldungen oder Pressekonferenzen, zumindest Versuche, von Medien zu Interviews zu Themen wie dieser "Fake-Studie" eingeladen zu werden etc. Das kostet nichts und man hat die Chance vor einer breiten Öffentlichkeit Dinge richtigzustellen.
Sollten all diese Versuche zur Öffentlichkeitsarbeit bereits geschehen, so werden diese Fakten nicht oder bruchstückhaft an die Mitglieder transportiert. Scheitert es am Geld, so kann man einerseits den Mitgliedsbeitrag um einige Euro anheben, wenn dafür klar erkennbar für unsere Sache in der Öffentlichkeit geworben wird, oder andererseits sparen (z.B. die IWÖ Nachrichten nur mehr als PDF verschicken. Man erspart sich Druck und Versandkosten. Ich meine, wir leben im 21. Jahrhundert, da sollte jeder in der Lage sein, ein PDF zu lesen).
Ich kann in meinem Schützenverein auch nicht plötzlich anfangen, Dinge anzugehen, die eigentlich dem Vereinsvorstand obliegen. Dafür wird dieser gewählt, bzw. bei den Jahresversammlungen bestätigt. Auch diese Leute sind berufstätig. Dafür bezahle ich auch einige hundert Euro pro Jahr und das ist in Ordnung.
Generell muss man in Zeiten wie diesen auch daran denken über seinen Schatten zu springen. Wie wäre es, ein Treffen mit einer anderen Interessensvertretung anzudenken, um zumindest in der Öffentlichkeit gemeinsam aufzutreten und so unser aller Anliegen - nämlich die Interessen der Legalwaffenbesitzer Österreichs - klar und deutlich zu artikulieren. Gibt es dahingehende Gespräche? Keine Infos, keine News, das einfache Mitglied schreibt halt Leserbriefe.....
Nochmal, ich schätze die Arbeit des Vorstandes im Rahmen seiner Möglichkeiten, denn sonst wäre ich schon lange ausgetreten. Aber ich vermisse hier eindeutig den Versuch, gerade solch miese Presseberichte und ideologiepolitisch motivierten Angriffe zu kontern. Denn wenn ein sog. "Waffenhändler" im OppostitionsRundFunk eine breite Bühne für seine Anwürfe bekommt, sollte es für eine Organisation mit mehreren tausend Mitgliedern möglich sein, dies in einer öffentlichen Pressestellungnahme zu widerlegen und auf das Schärfste zurückzuweisen. Dafür ist ein Präsident oder GenSek da.

MfG
Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

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BeitragVerfasst: 25. Juli 2018, 17:42 
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Registriert: 23. Juli 2013, 17:23
Beiträge: 13
Resistance trifft den Nagel auf den Kopf.

Wer im Schützenverein Mitglied ist erwartet einen Schießstand, wer im Autofahrerclub ist erwartet außer Jahresgebühren auch eine Gegenleistung (Pannenhilfe) und wenn man bei der IWÖ ist, eben auch.
Leider ist die IWÖ in der Öffentlichkeit nicht präsent. Selbst unter LWB sind die drei Buchstaben IWÖ oft unbekannt.

Die IWÖ (Vorstand) könnte ganz offiziell – was diesen Fall hier anbelangt – bei besagtem Med-Uni Institut eine Anfrage starten: z.B. Nachweis bei dieser Studie betreffend legale/illegale Waffen.
Kommt keine Antwort oder wurde dieser Punkt nicht mit einbezogen, kann man die „Studie“ öffentlich (Pressemitteilungen, Mail an ORF-Redaktion) als unseriös anprangern.

Ich als Einzelner habe weder detaillierte Daten noch juristisches Detailwissen um in diversen Fällen effektiv Kontra zu geben. Da geht es um stichhaltige Fakten.

Und noch was:
Warum hat die Gegenseite mediale Kanäle (ORF, Standard, Österreich haben darüber berichtet) und wer zahlt so eine Studie? Die Med-Uni selbst mit Steuergeld ?
Gibt es einen Auftraggeber der die Studie gekauft hat (Fake-Studien war auch ein ORF-Thema). Mir ist es nicht möglich hinter die Kulissen zu sehen,
aber vielleicht hat ja der IWÖ Vorstand andere Informationskanäle und Möglichkeiten...

Ich bin der Meinung, dass in solchen Fällen vom IWÖ Vorstand mit lautem Knall „zurückgeschossen“ werden muß.

IWÖ 1770


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BeitragVerfasst: 26. Juli 2018, 17:17 
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Registriert: 7. Juli 2006, 20:02
Beiträge: 80
Heute hat es Herr Schwaiger in den ORF-Teletext geschafft. Auf Seite 115 wird Schwaigers Aussage vom zu leichten Zugang zu Waffen - verspätet, aber doch - im Teletext gebracht.

Ich denke nicht, dass das nur das Sommerloch bedeutet. Ich denke, dass wir uns auf eine neue Antiwaffenkammpagne im Herbst gefasst machen können.


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BeitragVerfasst: 26. Juli 2018, 17:34 
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Beiträge: 1121
Zitat:
Ich denke nicht, dass das nur das Sommerloch bedeutet. Ich denke, dass wir uns auf eine neue Antiwaffenkammpagne im Herbst gefasst machen können.
Die Kampagne läuft doch schon längst. Nicht umsonst blockieren die Schwarzen den Entwurf von Kickl. Seit ich vor mehr als 30 Jahren mit dem Schießsport begonnen habe, ist das doch immer das selbe Spiel: "Hände falten, Goschn halten!" - Ich kanns einfach nicht mehr hören! Diese Partei gibt der Dolchstoßlegende eine völlig neue Dimension. Wer als LWB seine Rechte hochhält und diese Partei auch noch wählt, gehört meiner Meinung nach in die Psychiatrie - ich habe fertig!

MfG
Resistance

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BeitragVerfasst: 26. Juli 2018, 19:32 
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Beiträge: 172
Dazu eine Fundstelle aus dem Kurier von heute:

https://kurier.at/chronik/oesterreich/s ... /400072814

Auf einmal gibt es Zahlen für legale und illegale Tatwaffen!

Und Wiener Zeitung:

https://www.wienerzeitung.at/nachrichte ... affen.html

Auch der Standard legt nach:

https://derstandard.at/2000084196098/Wa ... ehr-locker


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BeitragVerfasst: 28. Juli 2018, 19:11 
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Kann mir jedmand sagen, ob irgend jemand von den 305.029 registrierten Privatwaffenbesitzer (Quelle: Wiener Zeitung, 26. 07. 2018, Österreich ist Shooting-Star bei illegalen Schusswaffen) und vor allem den vielen Benutzern der verschiedenen Foren die Gelegenheit ergriffen hat und auf die laufende Antiwaffenkampagne (einerseits die fragwürdigen Studie und andererseits der Liebling aller Medien, den einzigen Waffenhändler, der einen strengeren Zugang zu waffen herbeiwünscht), sachgemäß reagiert hat? Ist irgend jemand bekannt, ob schon ein Lesebrief diesbezüglich erschienen ist?

So eine gute Gelegenheit kommt nicht oft. Ich hoffe, das haben alle begriffen. Sich in Foren gegenseitig zu beweihräuchern ist nicht hilfreich. Es bedarf einer angebrachten Reaktion. Wenn sich genug dazu bereitfinden würden, könnten sich die Medien dem auch nicht verschließen.


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BeitragVerfasst: 29. Juli 2018, 07:08 
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Zitat:
Ist irgend jemand bekannt, ob schon ein Lesebrief diesbezüglich erschienen ist?
Mich würde eher interessieren, ob der Vorstand bereits reagiert hat und eine Presseaussendung geschickt hat. Man hätte auch den Herrn Fleischhacker von Addendum anschreiben können bez. einer Story, die die Wirklichkeit abbildet, bis zu einer Anfrage für einen Talk im Hangar 7. Die lechzen doch eh alle nach Füllung des Sommerlochs. Nur mal so als Vorschlag...
So verstreichen die Chancen und am Ende darf sich keiner wundern.

MfG
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BeitragVerfasst: 29. Juli 2018, 10:48 
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Beiträge: 172
Geschätzter Résistance, warum melden sie sich nicht im Büro bzw. beim Präsidenten und bieten ihre Mithilfe an. Ihre Vorschläge sind gut. Die IWÖ benötigt brauchbare Hilfe. Der Bremsklotz, der jahrelang jeden Hilfswilligen erfolgreich abgeschasselt hat, ist entfernt.

Bzgl. ihrer Vorschläge kann ich ihnen mitteilen, dass die IWÖ Teile davon schon in Angriff genommen hat. Wie sie sicher wissen, liegen die Dinge für die Privatwaffenbesitzer nicht so gut wie für die Waffengegner. Die können nämlich aus dem Vollen schöpfen, finanziell und auch in der Infrastruktur. Ihre Unterstützung ist grenzenlos. Und da sind wir wieder bei dem 1 Prozent der Privatwaffenbesitzer, die überhaupt eine IV unterstützen. Ich würde mir ihre Unterstützung bei der Mobilisierung der Massen erwarten.


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BeitragVerfasst: 29. Juli 2018, 13:24 
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Beiträge: 1121
Werter Kamerad Franz Schmidt!

Wie ich in diesem Forum bereits ausführlich dargelegt habe, kann ich mich auf Grund meiner beruflichen Position leider nicht so aus dem Fenster lehnen, wie ich das vielleicht gern möchte. Wenn wir in diesem Staat Meiungsfreiheit hätten, die auch nur das Papier wert wäre, auf dem unsere Verfassung geschrieben steht, wäre ich der Erste, der hier die Fahne nimmt und nach vorne stürmt. Meine Unterstützung geschieht im privaten Bereich, auf Vereinsebene und in zahllosen Gesprächen mit (vorsichtig ausgewählten) Kollegen.
Zum Zweiten bin ich unumstößlich der Meinung, dass dies - wie abermals in diesem Forum bereits von mir dargelegt - Sache des Vereinsvorstandes ist. Da ich weder dem Vorstand angehöre, noch dies anstrebe (aus obigen Gründen) kann ich hier lediglich Anregungen geben, welche angenommen werden oder auch nicht.
Denn wozu ist der Vorstand unter anderem da? Um die IWÖ nach außen zu vertreten, wie es sich gehört. Zudem muss gesagt werden, dass eine Reaktion auf besagte Negativkampagnen schnell und ohne lange Diskussionen erfolgen sollte. "Nichts ist so alt, wie die Schlagzeilen von gestern" heißt es. Und was soll das kosten? Man muss doch bei Addendum oder anderen medialen Plattformen keine Anzeige schalten, um gegebenenfalls ein Interview zu erhalten. Da es aber seitens des Präsidenten oder des GenSek. hier oder anderswo keine Statements gibt, nehme ich an, dass auf eine mediale Offensive beziehungsweise aktive Gegenstrategie verzichtet wird. Nun denn...."Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

MfG
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BeitragVerfasst: 29. Juli 2018, 14:33 
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Nachtrag:
Ermutigt durch die Aufforderung, aktiv beizutragen, habe ich mir die Freiheit genommen, auf Addendum eine Anfrage zu stellen.
Zitat:
Im Herbst dieses Jahres wird die EU Waffenrichtlinie in nationales Recht umgesetzt.
Leider wurde und wird ausschließlich zum Nachteil der Legalwaffenbesitzer gearbeitet.
Fakten und Statistiken werden verdreht und falsch wiedergegeben.
Z.Z. läuft natürlich wieder eine Anti-Waffenkampagne durch die Medien, um Stimmung für eine Gesetzesverschärfung (über die Vorgaben der EU hinaus) zu betreiben.
Der durchaus liberale Gesetzesvorschlag des Innenministers wird jedoch angeblich blockiert.
Statt konsequent gegen den illegalen Waffenbesitz vorzugehen, werden Sportschützen und Jäger kriminalisiert .
Ich möchte Sie ersuchen, hier auch Vertreter der Legalwaffenbesitzer (z. B. IWÖ und/oder NFVÖ) zu Wort kommen zu lassen,
um auch uns die Gelegenheit zu geben, zu zeigen, dass die Legalwaffenbesitzer in Österreich keine "Waffennarren" oder
- wie in vielen Medien behauptet - potentielle Mörder sind.
Wir sind Sportschützen, die in Vereinen organisiert sind, die ihr Hobby ausüben, an Wettkämpfen teilnehmen
und die am meisten überprüfte und unter behördlicher Kontrolle stehende Bevölkerungsgruppe überhaupt sind.
Ich ersuche Sie, sich dieses Themas anzunehmen und sich neutral und unvoreingenommen ein Bild zu machen.
Man wird sehen, ob die Redaktion die "Story" aufgreift und ob offizielle Vertreter eingeladen werden, Stellung zu beziehen. Ich habe auch bewußt den "Konkurrenten" miteinbezogen, da es mir in der momentanen Situation ziemlich egal ist - denn es geht jetzt um die Wurst und da sollten alle gemeinsam an einem Strang ziehen.

MfG
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BeitragVerfasst: 29. Juli 2018, 19:40 
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Beiträge: 172
Danke schön.

Den "erweiterten Waffenführerschein" sollten unsere Mitbewerber aber besser begraben.


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BeitragVerfasst: 29. Juli 2018, 20:37 
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Registriert: 7. Juli 2006, 20:02
Beiträge: 80
Ja und dem Wiener Waffenhändler, der sich den Waffenführerschein für Kat. C- und D-Waffen wünscht, dass dies nicht der Sicherheit dient, sondern nur den Ausbildungsunternehmen. Also eine reine Bereicherungsaktion für die Ausbildungsunternehmen!


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