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 Betreff des Beitrags: Waffenpass
BeitragVerfasst: 10. Oktober 2018, 11:56 
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Registriert: 4. August 2017, 17:10
Beiträge: 1
Ich hätte folgende Frage zum Thema "Waffenpass":

Ich habe vor knapp 9 Monaten durch das Bezirksgericht eine einstweilige Verfügung bekommen, weil ich von einer Person mehrmals körperlich angegriffen als auch bedroht wurde, selbige Person eröffnete ein Rekursverfahren in welchem die einsweilige Verfügung durch das Landesgericht erneut bestätigt wurde.

Die betreffende Person hat jedoch gegen die einstweilige Verfügung mehrmals in dieser Zeit verstoßen und mich auch über Telefon bedroht, auch in der Hinsicht mich umzubringen wofür ich auch Zeugen habe. Die Polizei hat mir geraten, die einstweilige Verfügung welche im Februar nächstes Jahr abläuft, verlängern zu lassen, was auf Grund der mehrmaligen Verstöße kein Problem sein sollte.

Weil ich jedoch öfter am Abend oder teilweise später, noch mit meinem Hund das Haus verlassen muss, überlege ich einen Waffenpass zu beantragen, überhaupt weil dort um die Uhrzeit fast niemand mehr da ist und ich so mit meinem Hund mitten am offenen Feldweg mehr oder weniger alleine bin.

Momentan bin ich seit 2 Jahren im Besitz einer Waffenbesitzkarte!

Außerdem kenne ich die oben genannte Person sehr gut und halte es für gut möglich dass diese im Affekt zu Gewalt tendiert, wie bereits erwähnt hat mich die Person mehrmals angegriffen!

Für eure Meinung hierzu wäre ich sehr dankbar!

Franz


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 Betreff des Beitrags: Re: Waffenpass
BeitragVerfasst: 10. Oktober 2018, 13:54 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3561
Das verspricht ein sehr interessanter Fall zu werden. Auf jeden Fall sollte jeder einzelne Verstoß gegen die EV bei der Polizei zur Anzeige gebracht werden, ebenso die gefährlichen Drohungen inklusive Zeugenaussagen. Mit einem gut formulierten Antrag, der die konkrete Bedrohung nachweist und auch die Mängel in den von den Behörden nachträglich geltend gemachten Alternativen (diese sind vom Antragsteller im Voraus zu erraten; Klassiker ist das Mitführen eines Schutzhundes im Notarztwagen) darlegt, könnte der Antrag vielleicht sogar durchgehen.

In Tirol gab es vor langen Jahren einmal einen Fall, bei dem die Ehefrau aufgrund ihres gewalttätigen Mannes einen WP beantragt hat. Zugestanden wurde lediglich eine WBK, die sie aber Mangels ausreichender Lebensdauer (besagter Gatte hat sie IIRC vorher erstochen) nie abholen konnte.

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MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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