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 Betreff des Beitrags: Neue Studie
BeitragVerfasst: 22. Juli 2019, 11:56 
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Registriert: 4. Januar 2006, 21:32
Beiträge: 252
Einer Studie des "American Journal of preventive Medicine" zufolge erhöht sich durch Schußwaffenbesitz das Risiko für Partner und Angehörige, Opfer von Tötungsdelikten zu werden, erheblich.

Von den eklatant steigenden Messertötungen in letzter Zeit steht nicht in der Studie und wird auch von den österreichischen Medien nichts erwähnt.

https://www.sn.at/panorama/internationa ... -73742926

Man muß es erwähnen, dass wir uns in einem "Sommerloch" befinden!


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie
BeitragVerfasst: 23. Juli 2019, 09:41 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3608
Die Studie stellt fest, dass der Surrogatmarker für den Waffenbesitz im Haushalt mit der Rate an Todesopfern von häuslicher Gewalt durch Schusswaffen korreliert, während die Rate an Todesopfern von "außerhäuslicher" Gewalt keinen solchen Zusammenhang zeigt.

Untersucht wurden nur Schusswaffentote.

Häusliche Gewalt ist typischerweise eine Affekttat; Affekttäter nehmen jedes gerade verfügbare Tatmittel; daher ist eine Korrelation zwischen Verfügbarkeit im Haushalt und Nutzung bei Affekttaten wenig überraschend.

Außer Haus überwiegt die Kriminelle Gewalt; Kriminelle halten sich an keine Waffengesetze; daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die legale Waffe zu Hause darauf keinen Einfluss hat. Man könnte viel eher den Schluss ziehen, dass der private Waffenbesitz keinen Einfluss auf die Bewaffnungsrate der Kriminellen hat.

Behauptet wird zudem, dass Maßnahmen gegen den Waffenbesitz durch bekannte Täter von häuslicher Gewalt zur Sicherheit der Opfer beiträgt. Dazu hätte man alle Todesfälle bei häuslicher Gewalt untersuchen müssen, um eine Kompensation durch andere Tatmittel auszuschließen (die aber wegen Überwiegen von Affekttaten zu erwarten wäre). Untersucht wurde aber nur die "no na ned" Tatsache, dass es den Tätern bei häuslicher Gewalt mangels Schusswaffe schwerfällt, die Opfer zu erschießen.

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MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie
BeitragVerfasst: 23. Juli 2019, 09:48 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3608
Der Studie konnte ich auch nicht entnehmen, ob die Rolle des Getöteten (Angreifer oder Verteidiger) untersucht wurde, oder einfach nur angenommen wurde, dass derjenige das Opfer ist, der am Ende tot daliegt. In letzterem Fall würde die erfolgreiche, letale Verteidigung gegen einen mordlüsternen Mitbewohner zu den "Schlechtfällen" gerechnet.

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