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BeitragVerfasst: 1. Dezember 2019, 18:46 
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Liebe Forumsgemeinde,

da es unmöglich sein dürfte, eine konkrete Auskunft von der Behörde bzw. dem SSLV Wien zu erhalten hier eine von 2 Fragen:

Wie melde ich meine 35 Schuss Magazine meiner Glock(s) und was muss ich tun?

L.G.
Erwin


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BeitragVerfasst: 2. Dezember 2019, 09:57 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3614
In der letzten Verordnung steht darüber nix, nur ein Vorschlag, wie die Rückseite einer "Altbestand" WBK/WP auszusehen hat (in zwei Zeilen die entsprechenden Absätze des §17 plus Stückzahl). Daher kann man noch nicht wirklich endgültig was dazu sagen.

Soferne nur "Altbestand" gemeldet werden soll meine Empfehlung:

- Zum Nachweis des Besitzdatums ein (ggf. mehrere) Foto mit der Titelseite einer Tageszeitung und gut erkennbar darauf abgelegt die betreffenden Magazine
- Ein Auflistung aller im Bestand befindlichen Waffen (Marke, Type, Kaliber), in die solche Magazine passen UND die mit diesen Magazinen weiterhin benutzt werden sollen

WELCHE Waffen man als "neu Kat A" meldet muss man sich ebenso überlegen, da noch niemand sagen kann, ob bzw. wem man die dann später weitergeben wird dürfen.

WANN man die Meldung innerhalb der 2 Jahres Frist vorlegt muss man sich selbst überlegen

Hinweis: Das einsetzen eines langen Magazins in eine nach dem Stichtag angeschaffte oder nicht als solche gemeldete Waffe erfüllt jedenfalls den Tatbestand des "Herstellens einer verbotenen Waffe".

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MgNr 3730

„Lösungen mathematischer Probleme werden nicht durch Abstimmung entschieden.“ – Marilyn vos Savant

"Ich trage eine Waffe weil mir ein Polizist zu schwer ist."

"L'Etat n'est plus nous."


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BeitragVerfasst: 4. Dezember 2019, 01:39 
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Registriert: 12. November 2016, 01:19
Beiträge: 5
THX


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BeitragVerfasst: 4. Dezember 2019, 09:38 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3614
Update: Nach einem Gespräch mit meiner SB kann ich allen, die Magazine melden wollen nur raten, zuvor noch eventuell geplante Anträge auf Erweiterung zu stellen, da die Anzahl der "Neuverbotswaffen" bzw. Magazine in das Ermessen der Behörde negativ einfließen sollen. Ebenso war zu hören, dass die Anschaffung von zu bereits gemeldeten Magazinen passenden Waffen nicht mehr möglich sein soll.

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BeitragVerfasst: 7. Januar 2020, 15:12 
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Registriert: 15. Dezember 2010, 23:32
Beiträge: 90
1., Spät, aber doch: für alle Mitglieder, und deren Familie: alles Gute für 2020!

2., Erweiterung wird bei Mir, derzeit, schwer gehen, da Ich noch 7 Plätze frei habe. :lol:

Habe 3 Magazine (30 Schuß) AUG-Z, und, ein 33er für die Glock (9mm Para), ideal für eine 18er Glock,

aber, deren Besitz leider nicht in Österreich!! :lol: :lol: :lol:

Grüße

Christian

IWÖ: 2723


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BeitragVerfasst: 7. Januar 2020, 15:28 
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Registriert: 15. Dezember 2010, 23:32
Beiträge: 90
Folgende Überlegung:

Sollte das Magazin mit der zugehörigen Waffe gesamt als Kat. A eingestuft werden, werden dann diese

Plätze als Kat. B frei??

Z.B.: 33er Magazin für Glock (9mm Para), mehrere Glock (17, 19, 26), werden dann diese 3 Plätze frei,

da ja, gesamt, Waffe und Magazin, dann Kat. A ist, und, Waffe und Magazin, nicht beides sein kann, Kat.

A, und Kat. B??

Nur zum Nachdenken, oder, überlegen!!

Grüße

Christian

IWÖ: 2723


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BeitragVerfasst: 13. Januar 2020, 09:25 
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Registriert: 4. Juli 2015, 06:15
Beiträge: 1148
Diese Infos sind ohne Gewähr, da zur Zeit eine ziemliche Unsicherheit herrscht und wie immer die Behörde nach Ermessen entscheidet.
Zitat:
Folgende Überlegung:

Sollte das Magazin mit der zugehörigen Waffe gesamt als Kat. A eingestuft werden, werden dann diese

Plätze als Kat. B frei??
Wird eine Kat B Waffe gem. § 17/7 od. § 17/8 inkl. der vorhandenen "bösen" Magazine gemeldet, wird ein Kat B Platz auf der WBK zum Kat A Platz. (Bsp.: Vorher 2 Kat B auf der WBK - nun 1 Kat A und 1 Kat B). Es muss eine neue WBK (Kostenpunkt ca. 120.-) mit Vermerk der Ausnahmegenehmigung ausgestellt werden.
Eine Kat A Waffe gem. § 17/7 od. § 17/8 darf nur an einen LWB veräussert werden, der auch diesen Eintrag auf der WBK hat. Dies gilt auch für "böse" Magazine (Hier ist der EIntrag nach § 17/9 od. § 17/10, der nur den Besitz der Magazine regelt).
Zitat:
Z.B.: 33er Magazin für Glock (9mm Para), mehrere Glock (17, 19, 26), werden dann diese 3 Plätze frei,

da ja, gesamt, Waffe und Magazin, dann Kat. A ist, und, Waffe und Magazin, nicht beides sein kann, Kat.

A, und Kat. B??
Meldet man zB. eine Glock 17 inkl. 33er Mag als Kat A gem. § 17/7, so wird ein Kat B Platz zum Kat A Platz umgewandelt. Besitzt man weitere Waffen, welche diese 33er Mags aufnehmen könnten, so bleiben diese Kat B. Sobald jedoch ein "böses" Magazin an die Kat B Waffe angesteckt wird, wird diese zur verbotenen Waffe und man hat ein ziemliches Problem.

Alle Angaben ohne Gewähr. Hoffe, dass dies halbwegs verständlich ist. Wie gesagt, momentan alles sehr vage und stark von der jeweiligen Behörde abhängig, wie die den Durchführungserlass auslegen.

Resistance

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„Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“
Macchiavelli

M - 10092


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BeitragVerfasst: 21. Januar 2020, 19:37 
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Registriert: 4. Januar 2006, 19:53
Beiträge: 3614
Alle Waffen, die man mit den "bösen" Magazinen (nach Ablauf der Registrierungsfrist) weiterhin benutzen möchte, muss man melden; die Gesamtanzahl der erlaubten Waffen ändert sich nicht, es werden lediglich "unspezifische" B Plätze zu "personalisierten" A Plätzen auf der WBK bzw. dem WP.

Wie mit solche Waffen im Falle der Vererbung bzw. Veräußerung zu verfahren ist, bleibt derzeit ungewiss. Vielleicht kann man eine solche Waffe an einen Gewerbetreibenden weitergeben, der diese dann ohne "böse" Magazine als B Waffe verkaufen darf.

Nach der Registrierung bzw. Ablauf der Registrierungsfrist ist die Nutzung von "bösen" Magazinen in B Waffen verboten ("Herstellung einer verbotenen Waffe").

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MgNr 3730

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