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 Betreff des Beitrags: Frage zu Geschoßform FFw
BeitragVerfasst: 16. Juli 2007, 10:40 
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Hallo alle,

ich hab eine Frage, die wir uns am Wochenende nicht beantworten konnten:
Wo leiten sich die Formen von Vollmantelgeschoßen bei FFW her?

Vor allem: Warum sind die Dinger nicht spitz, bzw. warum gibt es VM-Rundkopf und VM-Flachkopf?

Weiss das wer?

lg digital

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BeitragVerfasst: 16. Juli 2007, 10:46 
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hatte eine ähnliche frage zu beginn meiner waffen-sammlerei.

mir wurde gesagt:
die kurzen pistolen-projektile sind einfach zu kurz für einen spitz um dann noch genug zylinderfläche zum gleiten im lauf zu haben.

flache geschosse haben afaik nur einen sinn beim schiessen auf papier.

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BeitragVerfasst: 16. Juli 2007, 13:02 
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Es ist nicht nur das Verhalten des Geschosses im Lauf von Interesse, sondern (speziell bei Selbstladern) das Zusammenwirken von Patrone und Mechanik. Damit ist die mögliche Geometrie schon ziemlich eingeschränkt - in manchen Mechaniken funktioniert z.B. kein Hohlspitz, andere haben mit Kegelstumpf (TMFK) ihre Probleme, und in den Zylindermagazinen von Unterhebelrepetierern sollte man keine Patronen mit Spitzkopf laden.

Für Verteidigungs- bzw. Fangschußwaffen haben Flachkopfgeschoße, Semi-Wadcutter oder sogar Wadcutter durchaus ihre Berechtigung, da sie weniger Umfeldgefährdung verursachen.

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BeitragVerfasst: 16. Juli 2007, 13:22 
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ok, schlecht formuliert...

auf grund der platzverhältnisse die sich durch diverse systeme ergeben,
und auf grund der daraus oftmals kurzen projektile ist es meist nicht möglich spitzgeschosse zu verwenden. weil entweder ladevorgang nix gut, oder laufführung.

an die möglichkeit flachgeschosse zur sv einzusetzten hab ich ehrlich gesagt noch nie nachgedacht.

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BeitragVerfasst: 16. Juli 2007, 14:08 
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Hängt eben vom Einsatzgebiet ab.

Kurzwaffengeschosse haben meiner Ansicht nach eher mit einer kürzeren Distanz "zu kämpfen" als Langwaffengeschosse, daher auch keine aerodynamische Auslegung des Geschosses.

Die Geschossform im speziellen kommt von der Auslegung. Wadcutter etwa stanzen sehr saubere runde Löcher in Scheiben, weshalb sie auch gerne zum Scheibenschießen verwendet werden.

@TMP: man könnte die Hülse auch einziehen und dann Spitzgeschosse verwenden - dann würde man so etwas wie zB die 5,7x28 (von der Five seveN oder P90) erhalten. Problem würde aber sein dass man derartige langgezogene Geschosse in einem so kurzen Lauf ausreichend stabilisieren kann. Zudem diese vielleicht mehr Durchschlagskraft, aber weniger Mannstoppwirkung haben. Druck ist ja Kraft pro Fläche, und bei einem kleinen Geschossdurchmesser.

Georg

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BeitragVerfasst: 16. Juli 2007, 14:24 
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oder die 357 sig...

schon klar,
aber wie du sagst:
weniger stopwirkung, dafür höhere v0 und gestrecktere flugbahn.


es gibt immer +/-

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BeitragVerfasst: 16. Juli 2007, 16:47 
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Zitat:
Hängt eben vom Einsatzgebiet ab.

Kurzwaffengeschosse haben meiner Ansicht nach eher mit einer kürzeren Distanz "zu kämpfen" als Langwaffengeschosse, daher auch keine aerodynamische Auslegung des Geschosses.
Laut FBI Statistik beträgt die durchschnittliche Entfernung bei lethalen Schießereien etwa 2 meter. Schießereien, die die Polizisten überlebt haben, finden auf durchschnittlich 5 meter statt...

Alles keine Entfernungen wo Eigenpräzision und Aerodynamik zum Tragen kommen, da isses gscheiter die Pille wirkt schnell und zuverlässig. Der kürzlich verstorbene Jim Cirillo hat da einiges für Revolver cal .38/.357 entwickelt.

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BeitragVerfasst: 16. Juli 2007, 19:01 
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Für eine wirklich bizarre Geschossform schau mal das THV Geschoss an.

Link

Sie war populär in Südafrika. Aus meine S&W 357 Magnum war sie, auf kurzem Abstand, genau und richtig beeindruckend.


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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 10:29 
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Zitat:
Aus meine S&W 357 Magnum war sie, auf kurzem Abstand, genau und richtig beeindruckend.
Glaube ich gerne, dass dieses Geschoss auf kurze Entfernung "beeindruckende" Ergebnisse gezeigt hat.
Bei größeren Distanzen hat man damit, speziel mit dem 9x19 oder dem 7,65er, wahrscheinlich nicht einmal ein Scheunentor getroffen.

cowroper

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BeitragVerfasst: 17. Juli 2007, 21:24 
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Sie war nur gedacht für Kurz Abstand Spezial Einsatz. Auf längeren Abstand sind die THV sehr schlecht, selbst mit einer 357 Ausgabe in ein Rossi UHR (Nur als Einzellader verwendbar) ist man glücklich wenn man eine Scheune trifft, geschweige dem ein Scheunentor :-)

Das Eliminator Geschoss, welches das THV ersetzte, ist viel besser. Mehr dazu hier in diesem alten Bericht:

Special Purpose Ammo in South Africa
http://www.cqbservices.com/?page_id=10


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BeitragVerfasst: 18. Juli 2007, 02:11 
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KAnn das sein, dass dieses Eliminator Geschoß eigentlich recht ähnlich zum EMB ist?

lg digital

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BeitragVerfasst: 18. Juli 2007, 09:44 
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Zitat:
KAnn das sein, dass dieses Eliminator Geschoß eigentlich recht ähnlich zum EMB ist?

lg digital
EMB?


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BeitragVerfasst: 18. Juli 2007, 14:45 
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Expanding Mono Block is von hirtenberger, die haben die patente bei auflassung der kleinmuni an fiocci verscherbelt

das erste mit dem bolzen

Bild

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wo ist meine signatur hin?


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BeitragVerfasst: 18. Juli 2007, 18:26 
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Hallo deutschmeister,

meines Wissens hat das Patent auf das EMB nicht Hirtenberger sondern ein wertes IWÖ Mitglied dass das EMB auch entwickelt hat. Zumindest hat er mir letztens am Fiocchi Stand auch gezeigt dass das von ihm stammt. Ich gehe von daher nur davon aus dass er einfach jemanden anderen produzieren lässt.

Georg

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